Einfacher Ringweg zur Entdeckung der Überreste der historischen „Linea Cadorna“
DER MORISSOLO BERG – DIE CADORNA LINIE
Alto Verbano
Routenbeschreibung
Ausgangsort: Piancavallo (1247 m.)
Zielort: Monte Morissolo (1313 m)
Höhenunterschied: Etwa 150 m insgesamt
Entfernung: 7 km insgesamt
Wanderzeit ohne Pausen: 3 Stunden insgesamt
Art der Pfads: gemischt (Wanderweg, Straße, Waldweg)
Wegweiser: Schilder, Nummer 1 und weiß-rote Zeichen
Wasser: Brunnen in Colle
Empfohlene Jahreszeit: ganzjährig, wenn kein Schnee liegt
Hinkommen: 23 km entfernt von Verbania. Richtung „Premeno“ (blaue Schilder), anschließend den Schildern nach „Pian del Sole“ und danach „Piancavallo“ und „Centro Auxologico“ folgen. Großer Parkplatz beim Krankenhaus. – Mit dem Bus Linie 4 Verbania-Premeno-Piancavallo, Haltestelle Piancavallo (www.vcotrasporti.it).
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi – www.distrettolaghi.it
die Tour
Man nimmt die Asphaltstraße in Richtung „Colle“, geht am Krankenhaus und an der Gaststätte Baita vorbei. Doch nach wenigen Schritten hält man sich rechts neben der Umzäunung des Krankenhausgeländes, bis zu einem Schlagbaum (Schilder „Gallerie Monte Morissolo 0h45“). Nach der Schranke geht man auf einer angenehm breiten Militärstraße, die fast ohne Steigung in Richtung Monte Morissolo führt, wobei es anfangs durch einen schönen Buchenwald geht.
Achtung: die Straße ist sehr breit aber ungeschützt, da der Buchenwald ziemlich steil abfällt, sollte man die auf die kleinen lebhaften Wanderer aufpassen.
Die Strecke ist leicht, da der breite Saumweg fast eben verläuft (keine der abgehenden Abzweigungen mit Wanderwegen beachten), durch einen schönen Buchenhain mit großen Lichtungen und wundervoller Aussicht auf den Lago Maggiore. Schließlich kommt man zu einer Anhöhe mit einem Wasserbecken (kein Trinkwasser). Kurz hinter dem Becken sieht man links einen kleinen Militärposten im Felsen, doch interessanter wird es, wenn man die Straße rechts weitergeht, die noch ein kurzes Stück weiter auf einer Höhe verläuft, einen Engpass zwischen Felsen passiert und zum ersten der Tunnel führt. Ab hier geht es durch in den rohen Fels geschlagenen Tunnel mit breiten Öffnungen zum See; alle sind mit Gittern gesichert und müssen nach jedem Durchgang sorgfältig wieder zu verschlossen werden, um zu verhindern, das sie zum Unterschlupf der zahlreichen Ziegen werden, die hier weiden. Der dritte Tunnel ist der letzte, er verzweigt sich wie eine Art Labyrinth mit verschiedenen Gängen, doch keine Angst: alle Wege führen zu Räumen (Schießscharten), man kann sich also nicht verirren. Taschenlampen sind nicht erforderlich, da eine Anlage zur Beleuchtung eine sichere Besichtigung der Posten ermöglicht. Sollte das Licht plötzlich ausgehen (Zeitschalter) braucht man nur mit einem Smartphone den nächsten Lichtschalter zu suchen.
Die so genannte „Linea Cadorna“ war ein militärisches Befestigungssystem entlang der Nordgrenze Italiens aus dem Ersten Weltkrieg (1915-18). Sie wurde nie verwendet, denn die angrenzende Schweiz blieb immer neutral. Gebaut wurde sie für den Fall eines eventuellen Angriffs der Österreich-Ungarischen Monarchie über die Schweiz. Diese Befestigungsanlage des Monte Morissolo deckte das lombardische Ufer des Lago Maggiore bis Locarno, denn die hier stationierten Kanonen konnten 80kg schwere Projektile bis zu einer Entfernung von 14 km schießen.
Der erste Tunnel rechts führt zu einem Gitter, das man durchquert und dahinter den See entdeckt. Eine steile Treppe bringt uns leicht zu einem Beobachtungsposten in Panoramaposition, durch zahlreiche Scharten konnte das gesamte Gebiet überblickt werden.
Hinweis: Achtung wo man hintritt, weil die Reinigung dieses Ortes nicht jeden Tag passiert.
An dieser Treppe sieht man einen Pfeil mit der Schrift „vetta“, wo ein Wanderweg kurz vor dem Beobachtungsposten abgeht. Dieser Weg führt zum Gipfel des Monte Morissolo, doch empfehlen wir diesen Pfad nicht, da er an einigen Stellen recht exponiert ist und es einen anderen einfacheren Weg gibt. Nach der Besichtigung der Posten im Tunnel kehrt man nun zurück bis zu der Anhöhe mit Brunnen. Von hier aus kann man über einen sehr steilen Wanderweg auf den Gipfel des Monte Morissolo steigen (Schild „Monte Morissolo cima 0h15“).
Achtung: Der Weg hat einige steile und tückische Stellen, mit zahlreiche Wurzeln und sandigem Boden, der rutschig ist. Dieser Weg ist nur mit sicher laufenden Kindern und bei gutem Wetter empfehlenswert.
Auf dem Gipfel angekommen findet man eine Bank mit Panorama und zwei Schilder mit den Namen der Gipfel und Ortschaften, die man sehen kann. Das Panorama ist wirklich großartig und reicht von Locarno bis fast über den ganzen Lago Maggiore, während man auf der anderen Seite das Vigezzo-Tal und einige Gipfel des Nationalparks Val Grande sehen kann. An dieser Stelle befindet sich ein kleiner offener Platz für ein Geschütz, das zusätzlich zu den in den Felsbatterien angeordneten Kanonen aufgestellt wurde. Etwas weiter unten liegt ein Nebengipfel mit drei Metallkreuzen (steiler, schmaler Trampelpfad). Zurück auf der Anhöhe wird es Zeit, den Rest der Strecke zurückzulegen, Es geht durch den schönen schattigen und kühlen Buchenwald, der ideal für einen Sommerspaziergang ist und im Herbst die allerschönsten Farben annimmt.
Hinweis: der vorgeschlagene Rundweg schließt eine 2,5 km lange Strecke auf einer Asphaltstraße ein. Wenn man diese nicht gehen möchte, ist es besser auf demselben Weg wieder zurückzukehren.
Auf der Anhöhe nimmt man den Wanderweg (Schild „Colle 0h45“), der eben rechts von der Militärstraße abgeht. Der schöne Weg verläuft ein Stück gerade, dann ein wenig bergab und steigt anschließend wieder an. Durch den Buchenwald kommt man bis Colle (1238 m – Brunnen).
In Colle ist man an der Grenze des Nationalparks Val Grande. Hier geht ein Wanderweg ab, der zum Monte Spalavera (1534 m) führt und einem weiteren Stück der Linea Cadorna mit einigen Schützengräben folgt.
Hier gehen wir auf der Asphaltstraße nach rechts weiter, von der man eine sehr schöne Aussicht hat, bis man zum Ausgangspunkt zurückkommt (auf vorbeifahrende Autos achten).
weitere Informationen
Linea Cadorna
Zum Bau des Befestigungssystems der Linea Cadorna wurden auch Frauen eingesetzt, die Wasser, Zement und Proviant für eine Lire und ein Brötchen als Wegzehrung befördern mussten.
Auxologisches Zentrum
Dieses Krankenhaus ist vor allem als wichtiger Anhaltspunkt für die Spitzenforschung, Behandlung und Rehabilitation von Krankheiten wie schwere Adipositas, Ernährungs- und Wachstumsstörungen sowie neurologische Krankheiten bekannt.
Ratschläge zum Wandern mit Kindern
Befahrbar mit Kinderwagen vom Krankenhaus bis zur Anhöhe vor den Tunneln. Mit etwas Mühe (vor allem wegen der Tore) kann man mit dem Kindersportwagen auch in die Batterien hineinkommen. Für alle gilt, den Weg zum Gipfel vom Beobachtungsposten aus zu vermeiden, da zu exponiert. An warmen Sommersonntagen mit viel Betrieb sollte man auf den gesamten Rundweg wegen der Strecke an der Straße verzichten. In diesem Fall ist es besser, auf demselben Weg zurückzukehren.
Wegmacher: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Autoren von Texten: Franco Voglino und Annalisa Porporato
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Veloroute, ab Invorio unterwegs
TOUR VERGANTE – GIGNESE – ARMENO
Lago d’Orta
Routenbeschreibung
Ausgangspunkt dieser Route ist Viale Europa in Invorio, bei der Pfarrkirche, wo sich ein großer Parkplatz befindet.
Man fährt durch die Viale Europa bis zur Kreuzung, wo man rechts abbiegt und gleich darauf links in die Via Marconi. An der nächsten Kreuzung geht es wieder nach links in Richtung des oberen Vergante. Man fährt nun bergab weiter bis zur Ortschaft Ghevio. Am Kreisel fährt man geradeaus weiter in Richtung Alto Vergante: man durchquert das Dorf Pisano und beginnt dann einen Anstieg, der über eine darauffolgende kurze Abfahrt zur Ortschaft Nebbiuno führt. Weiter auf der Hauptstraße kommt man durch die Dörfer Massino Visconti und Brovello Carpugnino. Nach dem Zubringer zur Autobahn A26 fährt man nach links hinauf und erreicht erst Vezzo und dann Gignese.
Die Strecke ist besonders anstrengend wegen der starken Steigung des Anstiegs. Hinter dem Ort Gignese wird die Straße wieder ebener und führt mit einigem Auf und Ab Richtung Sovazza. Eine steile Abfahrt führt über eine Brücke des Bachs Ondella zur Motocrosspiste von Armeno.
Weiter auf der Straße “delle due Riviere” kommt man durch den Ort Armeno und hinunter nach Miasino. An der Kreuzung bei der Villa Nigra biegt man links ab nach Ameno und nach einigen Metern wieder nach links und bergauf. Man kommt an der Burg von Miasino auf der rechten Seite vorbei und fährt weiter bergauf bis nach Vacciago, wo man auf kurzer steiler Abfahrt in Richtung der Ortschaft Lortallo fährt. Weiter bergab fahrend erreicht man Bolzano Novarese. In der Dorfmitte biegt man links in die Via Rimembranza und fährt bis zum Friedhof und zur schönen Kirche San Martino hinauf. Von der Kirche San Martino geht es wieder bergab nach Invorio. Nach der Brücke über den Bach Agogna führt die Straße bergauf, an einem Reiterhof entlang: am Kreisel hält man sich links und erreicht nach einem kurzen Anstieg erneut Invorio und den Ausgangspunkt.
Sehenswertes: in Armeno die Kirche S. Maria Assunta, in Gignese das Museo dell’Ombrello e del Parasole (Regen- und Sonnenschirmmuseum).
AUTEUR: Fabio Valeggia
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Abfahrt von Pogno und zurück
POGNO–MADONNA DEL SASSO–ALZO-POGNO
Lago d’Orta
Routenbeschreibung
Mit Abfahrt am Hauptplatz in Pogno, kurz hinter der Pfarrkirche fährt man an der Cremosina-Straße entlang, leicht ansteigend bis zum Tunnel S. Bernardo.
Etwa hundert Meter hinter dem Tunnelausgang biegt man rechts ab und folgt den Wegweisern nach Zuccaro und Valpiana.
Die Straße steigt schnell an: auf der linken Seite stößt man auf die Abzweigung nach Oraldo. Man fährt immer geradeaus weiter bis nach Zuccaro, Ortsteil Valduggia.
Weiter bergauf kommt man durch die Ortsteile Seula, Orsanvenzo und erreicht schließlich Valpiana. Hier geht es entschieden bergauf in Serpentinen. Man sollte hier vorsichtig fahren, da der Straßenbelag ziemlich schlecht ist. Man fährt weiter durch Buchen- und Birkenwälder, um dann das Gebiet Sabbioni zu durchqueren, wo große weiße Granitblöcke verfallen.
Am Eingang von Boleto wendet man sich nach rechts und folgt der Via Monte Avigno bis zur Wallfahrtskirche Madonna del Sasso und zum Panoramaplatz mit Blick auf den Lago d’Orta.
Man fährt den gekommenen Weg wieder zurück und durch die Via Santuario, an der Kreuzung biegt man rechts in die Via Riotti ein. An der nächsten Kreuzung geht es nach links, dann folgt man den Wegweisern nach Artò und Centonara.
Man fährt weiter am Sportplatz vorbei und durch den kleinen Ortsteil von Artò. Man erreicht nun die Pfarrkirche San Bernardino auf der linken Seite und beginnt eine erneute Abfahrt in Richtung der Ortschaft Centonara.
Man fährt immer weiter in Richtung Alzo di Pella: am Ende der Abfahrt an der Kreuzung fährt man nach links und an der folgenden Kreuzung rechts zur Dorfmitte von Alzo. Man kommt an der Pfarrkirche vorbei und an einem Kreisel, um dann links in eine Abfahrt nach Pella einzubiegen. Man kommt schnell hinunter zur Kirche S.Filiberto: an der Kreuzung biegt man rechts ab und fährt weiter in Richtung San Maurizio d’Opaglio. Nach dem Anstieg kommt man an eine Ampel. Hier muss man links abbiegen in die Via Roma in Richtung Gozzano. Auf einem langen Stück in der Ebene kommt man zum Sportplatz von Gozzano: am Kreisel hält man sich rechts in Richtung Pogno und kehrt nach einem letzten steilen Anstieg (bekannt als “der Kilometer”) zum Ausgangspunkt in Pogno zurück.
Sehenswertes: die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso, die Kirche San Filiberto in Pella.
AUTOR: Fabio Valeggia
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Die Abflüge von Gozzano -mtb
HUGELGEBIET DES UNTEREN ORTASEES
Lago d’Orta
Routenbeschreibung
Ausgangspunkt dieser Route ist der Platz am Friedhof von Gozzano: hier kann das Auto bequem parken.
Man schlägt die Via Madonna del Boggio ein und biegt an der Kreuzung nach rechts ab zur Mitte von Gozzano: man fährt einige hundert Meter, um dann wieder nach links in die Via 1° Maggio einzubiegen. Nun folgt man den Hinweisen nach Auzate und fährt bergauf bis zur Pfarrkirche: kurz danach schlägt man einen Wanderweg bergab ein, der zum Bach Grua führt.
Man fährt auf einer kleinen Brücke über den Bach und erreicht auf einem kurzen aber steilen Stück die Ortschaft Soriso.
Am Ende des Anstiegs wendet man sich nach links und fährt durch Viale Rimembranze zum Friedhof von Soriso. Man erreicht dann den Ort Gargallo, hält sich rechts und kommt zum Oratorium di San Michele: hier fährt man dann rechts hinauf entlang der Via San Michele.
Man überquert den Bach Pergallo, wo ein anstrengender Aufstieg beginnt und erreicht einen unbefestigten großen Platz mit einer Informationstafel. Nun wendet man sich nach links und fährt in den Wald hinein. Auf dem Hauptweg bleibend erreicht man eine Asphaltstraße, die Borgomanero mit Maggiora verbindet.
An der Kreuzung fährt man nach links und nach einer Brücke biegt man rechts in die Via Baraggioni ein, wo man einen Anstieg beginnt, der zur Anhöhe Colle del Colombaro führt. Bei der Kirche Sacro Cuore biegt man links ab, fährt vorbei am Sitz des Zivilschutzes und erreicht das Oratorium S. Bernardo.
Man folgt den Hinweisen zur Cascina Convento: am Ende des Anstiegs wird die Straße zu einer Piste und man erreicht eine Gabelung mit einer Kapelle in der Mitte. Man fährt nach rechts und weiter immer geradeaus zu den ersten Häusern der Barbarana, wo die Straße wieder asphaltiert ist. Hinter der Cascina Carlottina biegt man links in die Via Castellazzo ein; nach der Passüberquerung fährt man rechts hinab und erreicht Cureggio. Man überquert nun die Landstraße 142 und fährt durch die Via Cassoli unter der Eisenbahnbrücke hindurch.
Man fährt dann nach rechts, erreicht die Altstadt von Cureggio und folgt den Schildern nach Borgomanero. Am Kreisel biegt man rechts ab und gleich danach links in die Via Molli: man fährt weiter am öffentlichen Schwimmbad entlang, um dann rechts in die Via Matteotti einzubiegen. Dann fährt man durch den Corso Mazzini und erreicht das Zentrum von Borgomanero bei der Pfarrkirche und dem Rathaus.
Es geht geradeaus den Corso Cavour entlang, um dann rechts in den Viale Don Minzoni einzubiegen. Man erreicht den Platz Salvo d’Acquisto, biegt rechts ab und folgt den Hinweisen nach Arona.
Nun fährt man auf die Überführung und an der Feuerwehrwache auf der rechten Seite vorbei: am Kreisel fährt man geradeaus bergauf durch die Via Santa Cristinetta.
Nach einigen hundert Metern bei einer Rechtskurve biegt man links in die Via San Michele ein.
Man fährt auf einer Piste weiter, an der Cascina Ghiacciaia vorbei und dann weiter durch die Via Divisione Garibaldi. Man biegt rechts ab und dann wieder nach rechts zur Cascina Pizzarini: man erreicht die Asphaltstraße bei der Kirche San Tommaso von Briga Novarese und fährt weiter bergab bis zum Kreisel. Man fährt dann nach rechts in die Via Marconi, in Richtung des Zentrums von Briga. Nach etwa hundert Metern wendet man sich nach rechts und fährt eine Straße bergauf, die zum Gipfel der Anhöhe San Colombano führt. Man fährt von der Anhöhe auf einem steilen Saumpfad neben der Treppe der Kirche hinab: Man erreicht dann den Platz Unità d’Italia und biegt rechts ab, folgt der Via Sant’Antonio und fährt bergauf bis zur nächsten Kreuzung, wo man nach links in Richtung Gozzano fährt. Man biegt in die Via San Lorenzo ein und fährt nach der Kirche nach links bis zum Platz am Friedhof, dem Ausgangspunkt der Route.
Sehenswertes:die Kirche San Lorenzo in Gozzano, die Kirche von San Colombano und die Burgruine von Briga Novarese, die Kirche San Tommaso in Briga Novarese, das Baptisterium von Cureggio.
AUTOR: Fabio Valeggia
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Eindrucksvoller Rundweg durch die Gebirgswelt in ihren verschiedenen Erscheinungsformen: von dichten bis schattigen Wäldern zu offenen Weiden.
BOGNANCO-TAL: DIE RUNDE DER DREI BERGHÜTTEN
Valle Bognanco
Routenbeschreibung
Ausgangs- und Zielort: San Bernardo (1630 m)
Höchster Punkt: 2016 m
Höhenunterschied: 500 m insgesamt
Entfernung: 9 km insgesamt
Wanderzeit ohne Pausen: 3 Stunden und 30 Minuten insgesamt
Art der Wege: gemischt (Wanderweg, asphaltierte Straße, Piste))
Wegweiser: weiß-rote Schilder „D00“ und „D08“, Schilder und weiß-rote Zeichen
Wasser: Brunnen in San Bernardo und an der Gattascosa-Hütte
Empfohlene Jahreszeit: ideal von Juni bis Oktober, auch im Winter machbar, wenn man sich vorher bei der Gattascosa-Hütte nach dem Zustand der Wege bei Schnee erkundigt (in diesem Fall verdoppelt sich die Zeit um sie zu erreichen).
Wie man hinkommt: 20 km entfernt von Domodossola. In Bognanco angekommen fährt man auf einer recht schmalen Straße (vorsichtig) bis zum Oratorium San Bernardo. Großer Parkplatz hinter der Kirche, vor der Berghütte San Bernardo. Mit dem Bus: Linie Domodossola–Bognanco (www.comazzibus.com).
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi www.distrettolaghi.it; Fremdenverkehrsbüro – Via Cavallini, Bognanco Terme, Tel. +39 0324 234127; Gemeinde Bognanco www.comune.bognanco.vb.it; Berghütte Rifugio San Bernardo – Tel. +39 338 7884574; Berghütte Rifugio Gattascosa – Tel. +39 328 3151669 www.rifugiogattascosa.com; Berghütte Rifugio Il Dosso – Tel. +39 348 8678958
Die Tour
Von der Fahrstraße geht man weiter über das dem hl. Bernhard gewidmete weiße Oratorium (Brunnen und sehr netter Picknickplatz) hinaus, um sich dann nach links zu wenden und die erste Berghütte dieser Route zu erreichen: das Rifugio San Bernardo, auf 1630 m Höhe (Toiletten). Direkt neben der Einfahrt des Parkplatzes beginnt der Wanderweg (Schild Lago Ragozza), der mit andauerndem und beständigem Anstieg an Höhe gewinnt, der immer im Schatten der ausladenden Lärchen verlaufende Weg ist zunächst sehr steinig und wird dann sanfter.
Ein Schild weist zum Lago Arza. Dieser Weg zur Linken ist aber schlecht zu finden, man sollte lieber nicht lange suchen, sondern weiter bergauf wandern, bis man das sumpfige Torfmoor von Gattascosa erreicht, das man auf Holzstegen überquert, was besonders den kleinen Wanderern immer Spaß macht! Dieser Abschnitt sieht nach großem Norden aus, fast als wandere man auf dem mythischen Kungsleden, dem Königspfad durch das schwedische Lappland. Ein letzter Anstieg führt an das Ufer des eindrucksvollen Ragozza-Sees (1960 m): leicht eingeschnitten zwischen steilen Wände, mit vielen Felsblöcken drumherum, auf denen man zwischen Rhododendronbüschen bequem sitzen kann.
Man geht am See vorbei nach rechts und steigt nun gemächlich an, bis man in Kürze die Gattascosa-Hütte (2000 m) erreicht, die sich in schöner Panoramalage über der gleichnamigen, eben durchwanderten Senke befindet. Geht man an dem Gebäude vorbei, kommt man auf einer Piste bei einer Gabelung mit einem links abzweigenden Wanderweg zum höchsten Punkt der gesamten Strecke.
Hinweis: Der hier beschriebene Weg geht weiter geradeaus auf der Piste, aber man kann auch den Wanderweg einschlagen, um in wenig mehr als 30 Minuten den Monscera-Pass und den gleichnamigen See zu erreichen (2103 m Höhe, +100 m Höhenunterschied, zusätzliche 1,7 km, etwa 40 Minuten mehr als die beschriebene Route), mit Blick auf die schönsten Gipfel des Schweizer Wallis.
Es gibt nun zwei Möglichkeiten, entweder, man folgt einfach der Piste und kommt in einem weiten Bogen um ein feuchtes Weidegebiet herum, oder man nimmt den Wanderweg nach rechts, der mitten durch dieses Gebiet führt. Wieder auf der Piste angekommen folgt man ihr bergab und kommt an der Alpe Monscera vorbei, um dann auf einen Panorama-Kilometerstein zuzugehen und weiter auf der Piste abzusteigen. Beachten Sie den merkwürdigen Streifen um den Stein herum, er ist aus Metall, auf dem Wanderer dargestellt sind. Diesen Figuren begegnet man auf der folgenden Strecke hin und wieder. Die Piste wird steiler und ist jetzt asphaltiert, man kommt durch einen zweiten Ort (Arza) Brunnen und erreicht schließlich die dritte Berghütte, Rifugio Il Dosso (1740 m). Nach dem Gebäude führt die Straße in einigen Serpentinen steil bergab. Hinter einer Brücke wird es wieder ebener und man kommt zur Hütte San Bernardo, dem Ausgangspunkt zurück.
Ratschläge zum Wandern mit Kindern
Lange aber problemlose Wanderung. Man kann die Piste, die von San Bernardo direkt zur Berghütte Il Dosso und anschließend zur Gattascosa-Hütte führt, mit dem Kinderwagen befahren. Beachten Sie, dass die tatsächliche Zeit für die Wanderung wegen der vielen Pausen am See und in den Hütten sicher länger als angegeben sein wird.
Ausarbeitung der Strecke: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Texte: Franco Voglino und Annalisa Porporato
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Rundspaziergang über die friedlichen Weiden der Alm, Alpe Devero
NATURSCHUTZPARK VEGLIA-DEVERO: DEVERO ZWISCHEN ALM UND SEE
Alpi Veglia-Devero
Routenbeschreibung
Ausgangs- und Zielort: Alpe Devero, Ortschaft Ai Ponti (1640 m)
Höchster Punkt: Montorfano-Lago Devero (1863 m)
Höhenunterschied: Etwa +300 m insgesamt
Entfernung: 8,5 km insgesamt
Wanderzeit ohne Pausen: 2 Stunden und 30 Minuten insgesamt
Art des Pfads: Wanderweg, Piste
Wegweiser: weiß-rote Schilder und Holzschilder
Wasser: Brunnen in Alpe Devero, in Cantone und in Crampiolo
Empfohlene Jahreszeit: ganzjährig; im späten Frühling wegen der blühenden Wiesen, im Sommer wegen der Kühle des Hexensees, im Herbst wegen der warmen Farben und der röhrenden Hirsche, im Winter ein einfacher Spaziergang mit Schneeschuhen.
Hinkommen: 33 km entfernt von Domodossola. Richtung Crodo und dann Richtung Valle Formazza bis Baceno. Dann Ausschilderung nach Devero (blaue Schilder) und Naturschutzpark Veglia-Devero (braune Schilder) für 12 km. Gebührenpflichtiger Parkplatz bei der Alm, Alpe Devero – Mit dem Bus Linie Domodossola-Formazza bis Baceno (www.comazzibus.com), ProntoBus Service zwischen Baceno und Alpe Devero (www.unionemontanaaltaossola.it).
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi – www.distrettolaghi.it; Pro Loco Baceno Fremdenverkehrsbüro – Via Roma 56, Baceno – Tel. +39 0324.9348025; Fremdenverkehrsbüro – Loc. Bagni 20, Crodo – Tel. +39 0324.600005; Ente Gestione Aree Protette Ossola – www.areeprotetteossola.it; Gemeinde Baceno – www.comune.baceno.vb.it; Unione Montana Alta Ossola – www.unionemontanaaltaossola.it
die Tour
Wir befinden uns im Naturschutzpark Veglia-Devero.
Im Jahre 1995 wurde die Verwaltung zwei getrennter Naturschutzgebiete vereint: Die Gebiete Veglia (1978 als erster Regionalpark des Piemonts gegründet) und Devero (von 1990). Auf einer Fläche von 86 Quadratkilometer zeichnet er sich durch eine typische Alpenlandschaft zwischen 1600 und 3500 m ü. d. M. aus. Diese Welt ist von der menschlichen Arbeit geprägt, mit sanften Weiden umgeben von kargen Bergspitzen. Der Park umfasst die Gebiete der Gemeinden Baceno, Crodo, Varzo und Trasquera. Veglia und Devero, die diesem Naturschutzkomplex seinen Namen verleihen, sind die beiden größten Almen des Ossola-Tals.
Auf dem schönen gepflasterten Weg wandernd kommt man zwischen den Wohnhäusern der Ortschaft hindurch, bis zum Oratorium San Bartolomeo aus dem 17. Jh, um dann die Brücke des Biscagna-Bachs zu überqueren.
Hier ist eine Variante möglich, die zu dem großen Spielplatz links führt, der von diesem kleinen Bach und dem Rio della Rossa begrenzt wird. Wenig dahinter liegt auch das Museo dell’Alpeggio (Almmuseum) in der ehemaligen Bergstation der Seilbahn Goglio-Devero (im Sommer geöffnet, Info Tel. +39 0324.72572). Bis in die Siebziger Jahre waren die beiden Ortschaften durch eine Seilbahn verbunden. Diese war 1939 gebaut worden, um Material und Mitarbeiter des Stromerzeugers Edison Volta (später Enel) zu befördern. Im Jahr 1944 war sie Schauplatz eines tragischen Ereignisses, als sie wenige Meter nach der Abfahrt gestoppt wurde und die Nazifaschisten vier Partisanen erschossen. Später wurde sie zu touristischen Zwecken verwendet und geschlossen, als die Asphaltstraße Alpe Devero erreichte.
Ein Stück hinter der Brücke befindet sich ein weißes Haus, auf dem man eine Sonnenuhr erkennen kann. Wenn man nach oben schaut, kann man sehen wie hoch der Schnee hier liegen kann. Beeindruckend! Man lässt die Straße rechts liegen, geht weiter geradeaus an dem Gebäude des Gasthofs vorbei und folgt den weiß-roten Zeichen „Lago delle Streghe 0.45“. So kommt man auf einem „Pfad für Alle“, der auch mit Kinderwagen zu befahren ist, weiter über die offenen und friedlichen Felder der Devero-Alm.
Die weite Hochebene ist durch einen ehemaligen Glazialsee entstanden, der mit der Zeit ausgetrocknet ist. Im Mittelalter war diese Gegend noch eine reine Sumpflandschaft, doch bei der späteren Urbarmachung wurde das Feuchtgebiet stark reduziert zugunsten der Wiesen und Weiden.
Man lässt die Straße rechts liegen und erreicht mit leichtem Anstieg die Ortschaft Cantone (etwa 1640 m), wo sich auch die Schutzhütte des italienischen Alpenvereins (CAI) Castiglioni befindet. Am ersten Wohnhaus angekommen, biegt man rechts ab und steigt leicht an (Holzschilder). Wenig später verlässt man die Piste, um einen Wanderweg rechts einzuschlagen (kleines Schild „Crampiolo-lago“), der mit einem entschiedenen Anstieg begrenzt von senkrechten Steinen zu einer einsamen Alm (Brunnen) führt. Der Weg wird flacher und man kommt durch ein hübsches kleines Tal mit dem Namen Vallaro, das Weiden und Bäume umfasst und von vielen großen Felsbrocken übersät ist, die zum Klettern einladen. Außerdem tauchen einige Steinhäuschen plötzlich auf, fast wie durch Zauberhand, während die Umgebung waldiger und eindrucksvoller wird. Ein steilerer Anstieg bringt uns zu einigen Häusern aus Stein und Holz.
Wenn man etwa 5 Minuten links weitergeht, kommt man zu den Überresten eines alten Kalkofens, der am Naturweg liegt. In diesen Öfen wurden Kalkfelsen, bei ständig glühenden Flammen für eine ganze Woche gebrannt, so dass die Temperaturen, bis auf tausend Grad Celsius ansteigen konnten. So erhielt man „Kalkerde“, die mit Wasser vermischt zu, dem man im Bau verwendeten „Löschkalk“ wurde. Unter Zugabe von sehr viel Wasser erhielt man eine Flüssigkeit zum „Kalken“, mit Mauerwerk desinfiziert werden konnte.
Man geht nun nach rechts (Schild „Crampiolo 0.15“) und verlässt nach wenigen Schritten den breiten Weg, der direkt nach Crampiolo führt, und schlägt einen kleineren Weg nach links ein (Schild „Lago delle Streghe“), der zwischen Ginster, Blaubeeren und Rhododendren entschieden ansteigt. Der Anstieg ist nur kurz und der Weg wird flacher. Er ist fast von der Vegetation zugewachsen, so dass das letzte Stück zum See durch ein wie verwunschenes Dickicht führt. Es scheint, als wollten die Hexen ihren Teich durch einen Zauber schützen. Dieser Teich erscheint dann fast überraschend zwischen der dichten Vegetation. Wir befinden uns am Südende des Hexensees (1772 m), der Weg rechts verläuft entlang des ganzen Ostendes des Sees, so dass man am anderen Ende ankommt, wo niedrigere und spärlichere Sumpfpflanzen wachsen. Der Weg verläuft ein ganzes Stück oberhalb des Wasserspiegels, so dass man einen schönen Blick auf das klare Wasser hat, das einer unterirdischen Quelle entspringt. Anschließend geht man abwärts zu einem Steg, auf dem man das Feuchtgebiet überquert, dann geht es ein kurzes Stück am anderen Ufer weiter, bis zu einem großen Felsblock, der den Weg am See versperrt und in dessen Nähe in einer Nische in einem kantiger Stein ein heiliges Bild verborgen ist. Wieder auf dem Steg geht man auf dem linken Wanderweg (Schild „Crampiolo 0.10“) weiter und erreicht in Kürze das Dorf. Der kleine Weg führt zu einer Brücke über den Devero-Bach, den wir jedoch nicht überqueren. Es geht dagegen auf einem unbefestigten Weg am Flusslauf mit dem Bach zur Rechten weiter (weiß-rotes Schild „Lago Devero 0.20“). Der unbefestigte Weg wird schnell zu einer sehr steilen gepflasterten Straße, die in wenigen Metern hoch ansteigt, bis sie zu einem Wanderweg wird, der genau neben den Staudamm Codelago (1856 m) ankommt, wo man vor dem türkisfarbenem Wasser des Lago Devero, mitten im Naturpark Veglia-Devero, steht.
Der zwischen 1908 und 1912 erbaute Staudamm Codelago war einer der ersten im Ossola-Tal. Durch seinen Bau stieg der Wasserspiegel des zuvor bestehenden Sees um 20 Meter an.
Nach einer Rast am Seeufer, wo man die Gipfel, die diese Gegend in ihrer ganzen Pracht umgeben und einrahmen, bestaunen kann, geht es weiter auf der Dammkrone (Schild „giro del lago“), um dann zu einer Treppe zu gelangen, die man hinaufsteigt. Dann geht man auf dem Wanderweg weiter, der oberhalb um die Gebäude des Kraftwerks herum verläuft. Achtung bei der ersten Abzweigung nach links, sofort hinter den Gebäuden des Kraftwerks, geht es sehr steil abwärts zum Seeufer, wo man sich bei einer sehr kurzen einfachen Passage über Felsen an einer Kette festhalten kann. (Auf sehr kleine Kinder aufpassen). Man wandert ein kurzes Stück am See entlang, um sich dann ein wenig vom Wasser zu entfernen und in Richtung des halb verlassenen Dorfes Montorfano (1863 m) zu gehen, wo man von einem Bildstock auf dem Gipfel eines Kaps einen wunderschönen Blick auf den von Bergen umgebenen See hat. Beim Verlassen des Dorfes nimmt man wieder den Wanderweg (Schilder „Crampiolo via Dighetta“), der weiter oberhalb am Rand dieser kleinen Bucht des Sees, östlich von Montorfano, verläuft, bis man zu einem kleineren Staudamm kommt.
In den Jahren 1921-24 erhöhte man den Staudamm Codelago weiter, dadurch wurde es notwendig auch östlich des Kaps von Montorfano eine Talsperre zu bauen, den so genannten kleinen Staudamm (Dighetta).
Man geht auf diesem Damm hinüber und erreicht am Ende einen Trampelpfad, der bis zur unbefestigte Straße des Rundwegs des Devero-Sees ansteigt. Auf dieser Straße gehen wir nun nach rechts leicht aber beständig bergab, wobei wir über einen weiteren kleinen Staudamm kommen und ohne weitere Abzweige auf dem gepflasterten Weg bis zum Ort Crampiolo (1767 m) gehen. Die Steinhäuser sind um das weiße Oratorium San’Antonio Abate aus dem 17. Jh. gruppiert.
Hier gibt es verschiedene Lokale, wo man sich stärken kann, Bergbauerngasthöfe, Restaurants, Kostproben und Verkauf von Regionalprodukten. Unbedingt probieren sollte man den Bettelmatt, einen Almkäse, der schon im 18. Jh. bekannt war.
Nachdem man das Dorf durchquert hat, kommt man auf einer Holzbrücke über den Devero-Bach und nimmt eine Piste bergab (weiß-rotes Schild „Devero 0.25“), an einer ersten Abzweigung nach rechts (die zum Hexensee führt) geht man vorbei und nach etwa 300 m nach links weiter auf einem Holzsteg (braunes Schild „Devero percorso invernale“). Man geht um die Häuser von Il Motto di Crampiolo (etwa 1770 m) herum, um einen schönen Saumpfad in den Wald zu nehmen, der zum Dorf Corte d’Ardui, führt. Hier geht man an der Gabelung rechts weiter, wobei der Devero-Bach immer zu unserer Rechten fließt. Es geht ein Stück durch den friedlichen Wald, wo der Weg langsam absteigt, bis man wieder nach Alpe Devero zurückkommt, wo diese nette Tour endet.
Verlängerung: mit etwas größeren Kindern kann ganz um den Devero-See herumgehen und weitere 4,5 km und +125 m wandern, was ca. 2 Std. länger dauert. In diesem Fall geht man nicht über die Dammkrone, sondern am Ufer entlang, mit dem Wasserspiegel zu Rechten weiter (Schilder „Giro del Lago“), über die Codelago-Alm am Ende des Pianboglio-Beckens, um dann am anderen Ufer wieder zurückzugehen. Diese Strecke ist zum Teil Wanderweg zum Teil unbefestigte Straße mit einigen etwas exponierten Passagen, an denen man sich an Ketten festhalten kann.
weitere Informationen
Die Legende des Hexensees
Es war einmal vor langer Zeit ein Mädchen, das sich in einen Jüngling verliebt hatte, der aber leider leider nur Augen für ein anderes Mädchen hatte. Eines Tages, als das Mädchen untröstlich umherirrte traf es eine Alte, die auf einem Stein saß und spann. Als sie ihr in die Augen blickte, fühlte das Mädchen ein starkes Bedürfnis, sich diesem alten Mütterchen anzuvertrauen. Sie erzählte ihr von ihren Sorgen und flehte sie an, den Jüngling zu verzaubern, so dass er nur sie liebe. Die Alte versuchte das Mädchen davon abzubringen, doch ohne Erfolg. So nahm sie es auf sich, diesen Zauber zu erwirken, aber unter einer Bedingung: das Mädchen sollte zuvor einen anderen Mann sehen. Sie gingen zu einer Höhle, in deren Tiefe sich ein warmes gemütliches Zimmer mit zwei weiteren Hexen befand. Das Mütterchen wies das Mädchen an, in zwei Quellwasserlachen zu schauen. In der ersten sah sie ihren Liebsten, doch unter ihrem Blick wurde sein Gesicht runzelig und alt, mit weißen Haaren und gelben Zähnen. Erschrocken wollte das Mädchen fliehen, doch sie musste noch in die andere Lache schauen, wo sie einen bildschönen jungen Mann, mit liebevollem Blick und königlicher Kraft sah. Da verstand sie. In der ersten Lache hatte sie die menschliche Liebe gesehen, die glücklich machen kann, aber flüchtig und kurzlebig ist. In der zweiten Lache hatte sie die göttliche Liebe erblickt, die immer währt. Das Mädchen verstand nun, was sie wirklich wünschte, so begann sie mit den anderen Hexen zu tanzen, die Höhle verschwand und die Wasserlache schwoll an, zu einem Fluss, der das ganze Tal füllte. So entstand der Hexensee.
Die Geschichte der Hexen von Croveo
In Wirklichkeit ist die Gegend zwischen Baceno und Croveo als trauriger Schauplatz einer Hexenverfolgung zwischen dem 15. und 17. Jh. bekannt. Dutzende Frauen und auch einige Männer wurden gefangen genommen, gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Historikern zufolge war die Erbitterung so groß wegen der Nähe zur kalvinistischen Schweiz, andere führen sie auf die Überreste heidnischer Bräuche zurück, die dank der Abgeschiedenheit dieser Täler überleben konnten. In jedem Fall bleibt es eine tragische und dunkle Seite der Geschichte und Religion.
Der Devero-Wasserfall
Auf der Fahrstraße zur Alpe Devero kommt man durch einen eindrucksvollen in den Felsen geschlagenen Tunnel, kurz dahinter an einer Rechtskurve hat man einen wundervollen Blick auf einen überwältigenden Wasserfall, den der Devero-Bach gebildet hat. Dieses Schauspiel verdient eine Pause auf dem Parkplatz gleich hinter der ersten Kehre. Dieser Parkplatz in 2,5 km Entfernung zum Ort ist der letzte, wo man noch kostenfrei parken kann.
Ratschläge zum Wandern mit Kindern
So wie hier vorgeschlagen ist dieser Spaziergang für Kinder jeden Alters geeignet. Die einzige Stelle, an der man aufpassen muss, ist die Passage über die kleinen Felsen kurz vor Montorfano. Der gesamte Weg um den Devero-See als Verlängerung kann mühsam werden und ist nur für ältere Kinder geeignet. Die Strecke kann allerdings nicht mit Kinderwagen befahren werden, in diesem Fall sollte man lieber nur auf der Piste gehen, die Alpe Devero mit Crampiolo verbindet. Wenn man länger schieben möchte, kann man auch bis zum Devero-See gehen, dabei sollte man sich aber auf dem gepflasterten Weg, am orografisch rechten Flussufer halten.
Wegmacher: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Autoren von Texten: Franco Voglino und Annalisa Porporato
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Rundspaziergang am Ufer des Morasco-Sees durch eindrucksvolle Alpenlandschaft
FORMAZZA-TAL: RIALE UND DER MORASCO-SEE
Valle Formazza
Routenbeschreibung
Ausgangs- und Zielort: Parkplatz am Sockel des Staudamms (1747 m)
Höchster Punkt: Südufer (etwa 1850 m)
Niedrigster Punkt: Riale (1734 m)
Höhenunterschied: Etwa 150 m insgesamt
Entfernung: 8,5 km insgesamt
Wanderzeit ohne Pausen: 3 Stunden insgesamt
Art der Pfads: gemischt (Wanderweg, Straße, Piste)
Wegweiser: weiß-rote Schilder G00
Wasser: Brunnen in Riale
Empfohlene Jahreszeit: Von Mai bis Oktober (von November bis April Langlaufloipe)
Hinkommen: 50 km entfernt von Domodossola. Richtung Crodo und dann Richtung Valle Formazza bis Riale, Ende der Landstraße SS659. Gebührenpflichtiger Parkplatz für Pkws und Wohnmobile am Fuß des Staudamms. Mit dem Bus Linie Domodossola-Formazza, Haltestelle Riale (nur Juli und August, in den anderen Monaten hält der Bus in Ponte Formazza) (www.comazzibus.com).
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi – www.distrettolaghi.it; IAT Fremdenverkehrsbüro – Ortsteil Ponte, Formazza – Tel. +39 0324 63059 www.valformazza.it; Gemeinde Formazza – www.comune.formazza.vb.it; Unione Montana Alta Ossola – www.unionemontanaaltaossola.it
die Tour
Der Spaziergang beginnt in der Ebene von Riale, Ortsteil Formazza, dem nördlichsten Ort der Region Piemont. Tatsächlich ist das Formazza-Tal der äußerste Zipfel eines mitten in die über den Griespass (2479 m) erreichbare Schweiz getriebenen Keils. Genau diesen Weg benutzten die Walser, eine Bevölkerung die im 12. Jh. aus dem Kanton Wallis in die Täler des Monte-Rosa-Massiv zwischen Piemont und Aosta-Tal übersiedelte und deren charakteristische Kultur sich bis heute erhalten hat. Am großen Gebührenpflichtigen Parkplatz neben dem Platz für Wohnmobile geht man auf der Asphaltstraße nach rechts und kommt nach einem Anstieg zur Dammkrone (Schild „G00 Lago 0h15“).
Der Morasco-Staudamm wurde zwischen 1936 und 1940 erbaut und versorgt das Kraftwerk in Ponte, das Strom für 30tausend Haushalte liefert. Durch seinen Bau wurde das gleichnamige kleine Dorf aus dem 15. Jh. vollkommen überspült.
Auf der Straße ist der Anstieg sanft und gemächlich, man kann die Kurven aber auch durch Trampelpfade „schneiden“ und kommt auf steileren Anstiegen schneller ans Ziel. Auf der Dammkrone angekommen, auf der man zur anderen Seite hinübergehen könnte, wandern wir jedoch weiter auf der ebenen Piste am See entlang mit dem Wasser zur Linken. Dort wo das Becken schmaler wird, führt ein Metallsteg über das Wasser. Dieser ist allerdings leider nicht begehbar und dient nur als Winterübergang für die Mitarbeiter des Staudamms. Man muss also auf der Piste weitergehen und darauf achten, dass man die Abzweigung vom Weg „G00“ eines Wanderwegs links wenig später nicht verpasst. Hier geht es bergab zu Brücke über den Gries. Hinter der Brücke steigt der Trampelpfad bis zum Gebäude des Kraftwerks an, wo er wieder flacher wird und sich in einen gemütlichen Saumpfad verwandelt. Dieser führt auf gewundener Strecke am Westufer des Sees entlang, bis man wieder am Staudamm ankommt. Hier gäbe es einen kleinen Weg, der direkt zu den tiefer liegenden Häusern hinunterführt, dieser ist jedoch je nach Zustand der Vegetation mehr oder weniger schlecht erkennbar. Besser ist es, über den Staudamm hinaus auf dem klar markierten Weg zu bleiben, um dann nach links abzubiegen und nach und nach absteigend auf die Piste zu kommen, die an einigen Almen vorbei, wo der bekannte Bettelmatt-Käse erzeugt wird, wieder auf die Asphaltstraße und bis zur Schutzhütte Bim-se al Lago führt. Von der Schutzhütte aus geht man an der Straße zurück zum Parkplatz. Nun geht es an der Straße entlang weiter bis zum Ort Riale ein netter Ausflug über die weiten ebenen Weiden. Hinter dem Walser-Gasthaus Schtuba kommt man links zu den eigentlichen Häusern des Dorfes und zu einer kleinen schneeweißen Kirche (Brunnen). Wenn man vor der Fassade steht, kann man sehen, wie hoch der Schnee hier 1951 gelegen hat. Erstaunlich!
Wie man an den Schildern sehen kann, befindet sich in der Nähe des Ortes die „Sbrinz-Route“ (die auch als „Griesweg“ bekannt ist), ein Pfad, der 150 km lang ist, über den Griespass führt und Luzern und Domodossola miteinander verbindet. Jedes Jahr im August lässt eine Gruppe in Kostümen mit Pferden und Maultieren diese alte Handelsstraße wieder aufleben.
Nachdem man den Ort mit seinen schönen gut restaurierten Häusern durchquert hat (Brunnen), steigt man rechts auf einem Wanderweg an, der in Kürze zum Oratorium S. Anna, einem Gebäude aus dem 19. Jh, zum Gedenken an die kleine Kirche des überfluteten Ortes Morasco, führt. Der Weg führt wieder auf die Asphaltstraße, an der man dann wieder bis zum Ausgangspunkt zurückgeht.
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Gastronomie: Käse …
Der Bettelmatt ist ein Käse, bei dem die durch einmaliges Melken gewonnene Milch vor allem der Rasse Braunvieh verarbeitet wird wird, er muss mindestens zwei Monate lang reifen. Die 4-6 kg schweren Formen haben glatte Rinde, der Käse ist kompakt und weich, gelb oder strohfarben und mit Löchern, ähnlich wie Hühneraugen. Die Produktion erfolgt zwischen Anfang Juni und Anfang September in nur nein Almen der Täler Formazza und Antigorio, die auf 1800 bis 2400 m Höhe liegen: Bettelmatt, Kastel, Morasco, Toggia, Regina, Vannino, Forno, Pojala, Sangiatto. Er war anscheinend schon im 13. Jh. bekannt, sein Name stammt aus der alemannischen Walsersprache. Aus den zusammengesetzten Wörtern Bettel (Almosen) und Matt (Weide) wird „Almosenweide“. In der Regel wurden die Formen eingetauscht oder verkauft. Andere Käsesorten sind der Formazza (als frischer oder gereifter Käse), der Formazza blu (Blauschimmelkäse), der Sümmer (nur im Sommer, aus Milch von Kühen, die nur frisches Gras fressen).
… und Kartoffeln
Seit jeher Grundnahrungsmittel der Bergbewohner, in verschiedenen Sorten: Pomater Häpfa (gelb mit rötlicher Schale), Walser (gelb mit gelber Schale) und Roti Öigje (gelb mit gelber Schale und roten „Augen“).
Der Toce-Wasserfall
Auf der Fahrt hinauf nach Riale kann man diesen Wasserfall kaum übersehen, er ist wahrscheinlich einer der meistfotografierten und mit seinen 143 m einer der längsten Europas. Bekannte Persönlichkeiten wie Richard Wagner, Gabriele D’Annunzio, die Königin Margherita, der König Vittorio Emanuele III., Giosuè Carducci und viele andere haben in besucht und über ihn geschrieben. Von der Straße aus, die von Formazza nach Riale ansteigt, kommt man nur zwei Kilometer nach dem Ort auf 1657 m Höhe daran vorbei. Vom großen Parkplatz aus führt ein auskragender Holzsteg direkt über den Wasserfall. Den besten Blick hat man allerdings zweifellos, wenn man den Wanderweg bergab nimmt, der am Fluss entlang verläuft, Griesweg oder Sbrinz-Route genannt (0,7 km -150 m bis zur Brücke über den Toce. Anschließend geht man auf demselben Weg zurück oder stattdessen von der Brücke aus bis zum Ort Sotto Frua, wo sich ein Kraftwerk und die interessante Salesianer-Kapelle Santa Madre dell‘Esperanza befindet. Dort kann man auch mit dem Bus zurückfahren www.comazzibus.com). Da der Wasserfall jedoch zur Stromerzeugung verwendet wird, ist er nicht immer stark und hat sozusagen Öffnungszeiten (www.comune.formazza.vb.it). Das Hotel, das man oft auf Fotos neben dem Wasserfall sieht, ist das Gebäude am Parkplatz, das 1863 erbaut und 1926 renoviert wurde.
Casa Forte – Steinhause
Im Ortsteil Ponte Formazza kurz vor dem Kraftwerk steht das schmucklose Gebäude der Casa Forte-Steinhause, oder „Schteihüs“. Es wurde 1589 erbaut und diente als Wachposten zur Kontrolle der Waren, die auf diesem Verkehrsweg über die Schweiz kamen. Heute ist es ein Heimatmuseum mit Gegenständen zur Säumerei und Beförderung von Waren, mit Warenlager und Zelle sowie eingerichteten Zimmern (Öffnungszeiten www.comune.formazza.vb.it).
Ratschläge zum Wandern mit Kindern
Etwa die Hälfte des Seerundwegs (vom Parkplatz zum Damm und am nördlichen Ufer bis zu den Gebäuden des Kraftwerks) kann man auch mit dem Kinderwagen gehen, wie auch das Stück vom Parkplatz bis zum Ort, sowie die direkte Straße zur Schutzhütte Bim-Se. Die Strecke vom Kraftwerk bis zum Staudamm auf der West- und Südseite dagegen ist nicht befahrbar.
Wegmacher: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Autoren von Texten: Franco Voglino und Annalisa Porporato
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Eine faszinierende Reise vom Erdmittelpunkt zur spektakulären “Marmitte dei Giganti”
ANTIGORIO-TAL: DIE URIEZZO-SCHLUCHTEN
Valle Antigorio
Routenbeschreibung
Ausgangs- und Zielort: Baceno (655 m)
Höchster Punkt: Nordostschlucht (etwa 700 m)
Niedrigster Punkt: Verampio (530 m)
Höhenunterschied: Etwa 200 m insgesamt
Entfernung: 6,5 km insgesamt
Wanderzeit ohne Pausen: 2 Stunden insgesamt
Art der Pfads: gemischt (Wanderweg, Straße, Waldweg)
Wegweiser: weiß-rote Schilder
Wasser: Brunnen in der Ortsmitte von Baceno, entlang des Wegs
Empfohlene Jahreszeit: Von März bis November.
Hinkommen: 20 km entfernt von Domodossola. Richtung Crodo und dann Richtung Valle Formazza bis Baceno. Auf dem Parkplatz am Fremdenverkehrsbüro kann man mit Parkscheibe parken, besser ist der Parkplatz auf der Piazza Aldo Moro (an der Ortseinfahrt kurz hinter der Apotheke rechts, wenn man von Domodossola kommt, außer mittwochs, wenn Wochenmarkt ist) – Mit dem Bus Linie Domodossola-Formazza Haltestelle Baceno (www.comazzibus.com).
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi – www.distrettolaghi.it; Gemeinde Baceno – www.comune.baceno.vb.it; Unione Montana Alta Ossola – www.unionemontanaaltaossola.it
die Tour
Vom Parkplatz der Piazza Aldo Moro aus überquert man die Hauptstraße und schlägt dann sofort die Via Fornara Francesco bergauf ein (braunes Schild „chiesa monumentale“ und „orridi“). Man kommt an der Feuerwache (Toiletten) vorbei und steigt bis zu der mächtigen Kirche San Gaudenzio bergan.
Das Bauwerk aus dem 10. Jh. weist noch einen stark romanischen Einfluss auf, es steht auf einem Felsvorsprung in dominanter Postion. Die Freske auf der Fassade von 1542 stellt den Hl. Christophorus dar (der Schutzheilige der Reisenden wird oft in riesigen Ausmaßen dargestellt, da er von weitem sichtbar ein sollte, oft weist er auf Übergangsstellen, Furten und Brücken hin). In der Kirche sind Heilige und Adlige auf den Säulen abgebildet und ein großartiges Fresko stellt sie Kreuzigung Jesu dar, es wurde größtenteils zwischen dem 15-17 Jh. geschaffen.
Zur Fassade der Kirche stehend nimmt man den Durchgang links unter einem Bogen (weiß-rotes Schild „H00 Orridi di Uriezzo“) und geht dann unter den eindrucksvollen Steinbögen des auf dem Felsen thronenden Kirchenbaus hinab. Der zum Teil gepflasterte Saumpfad führt bis zu einem unbefestigten Weg, auf dem man links weitergeht. Im Ort Balmacor wendet man sich nach links (Holzschild), weiter bergab und geht an den Resten eines ehemaligen großen Strudeltopfes vorbei. Gleich hinter einem Bildstock befindet sich ein Brunnen unter einer Felswand und sofort danach wird der Weg flacher und führt durch einen schönen Kastanienwald. An der folgenden Gabelung geht man rechts bergab (Schild „Verampio“) und steigt anschließend bei der kurz darauf folgenden Abzweigung nach links (Schild „G34c Orrido e Orat. Santa Lucia“) wieder an.
Hinweis: an dieser Gabelung führt auch der Rückweg vorbei.
An einem hübschen abgelegenen Häuschen (Brunnen) geht man direkt an der Gebäudeecke vorbei, auf einem erhöhten Weg weiter (und folgt dem Hinweis auf den Felsen „orridi“). Man erreicht dann das Wasserkraftwerk Maiesso (Brunnen). Hinter dem Kraftwerk schlägt man einen Wanderweg ein (auf dem Handlauf markiert), der steil ansteigt, um dann gemächlich bergab zu verlaufen, er führt in einen schönen Mischwald (vor allem Buchen, Birken, Erlen mit einigen Tannen). Auf der Piste unten angekommen, geht man nach links (Schild „Orridi e Oratorio“). An der Treppe, die zur südlichen Schlucht führt (durch die wir später noch kommen) gehen wir vorbei und wandern durch offenes Wiesenland. Hier sollte man sich für einen kleinen Umweg Zeit nehmen, und nach rechts dem Schild „Cippo del Partigiano“ und „Ponte di Balmasurda 0h05“ folgen. Am Ende der Wiese findet man einen Stein, der dem Partisanen Luigi Fradelizio gewidmet ist.
Am 30. Juni 1944 wurde er von Nazis erschossen und blieb hier mehrere Tage tot liegen. Er hinterließ eine junge Frau, eine zweijährige Tochter und einen nur vier Monate alten Sohn.
Kurz hinter dem Stein führt ein kurzer Abstieg zur Brücke über die eindrucksvolle Schlucht Orrido di Balmasurda, durch die das tosende Wasser des Toce-Flusses strömt. Wieder auf dem Hauptweg zurück, geht man weiter, bis zur Asphaltstraße, der man links ein Stückchen folgt, um fast sofort einen kleinen Weg rechts einzuschlagen (Schild „Orrido sud-est“). Nun gelangen wir in die aufregende Schlucht.
Woher kommt sie? Während der Würm-Kaltzeit (vor 120tausend bis 15tausend Jahren) lag über diesem Gebiet eine Eisdecke, die hier wahrscheinlich um die sechs Kilometer breit und über tausend Meter dick war. Die Oberflächenwasser des Gletschers bildeten beim Schmelzen Ströme, die zum Teil auch sehr schnell in die Schicht zwischen Felsen und Eis flossen und Felsblöcke und Geröll mit sich rissen. Diese haben „Löcher“ (die so genannten Strudeltöpfe) und tiefe Spalten (Schluchten) erzeugt, die heute zum Teil ausgetrocknet sind und begangen werden können. In der Gegend von Uriezzo gibt es drei verschiedene Schluchten: die Westschlucht (weniger charakteristisch und exponiert, nur für Experten), die Südschlucht, die wir später sehen werden, und die Nordostschlucht, die etwa 100 Meter lang ist.
Das erste Stück ist das schönste und interessanteste mit engen Passagen, wo der Fluss fast zu verschwinden scheint. Da die Schlucht nicht besonders tief ist, fällt genügend Licht hinein, auch wenn man den starken Eindruck hat, in ein Märchenland mit Zwergen und Trollen einzudringen. Eine Treppe führt zum zweiten Abschnitt, der tiefer und offener ist, der schließlich in den Wald mündet. Hier kehrt man um und geht wieder zurück durch die Schlucht.
Stattdessen kann man auch auf einem Trampelpfad weiter durch den Wald nach links gehen und wieder auf die Asphaltstraße kommen. Hier geht man nach links und kommt zum Ausgangspunkt zurück.
Man geht auf der Asphaltstraße zurück und kann einen sehr kurzen Abstecher zum Oratorium Santa Lucia von 1663 machen, das schon in Sichtweite ist. Wir wandern auf dem schon bekannten Waldweg zurück, bis zu der Treppe, die wir auf dem Hinweg gesehen haben, und gehen nun hinunter in die Südschlucht, die auch „Tromba d‘Uriezzo“ (Uriezzo-Posaune) genannt wird. Sie ist etwa 200 Meter lang mit engen Passagen, die sich mit weiten Räumen abwechseln, während die Wände bis zu zwanzig, dreißig Meter ansteigen. Die Folge der spektakulären Eindrücke ist kaum in Worte zu fassen. Am Ende kommt man zu einer Brücke. Geht man unter ihr durch, kann man zwei kleine Wasserfälle sehen, vor denen man über Stufen wieder auf den Waldweg zurückkehrt.
Wenn man die Schlucht noch einmal erleben möchte, geht man auf demselben Weg wieder zurück und danach auf dem Waldweg nach links, wobei man dem Hinweis „Verampio“ folgt und wieder auf die Brücke kommt.
Wir gehen nun auf dem Waldweg weiter (nach links wenn man von der Treppe der Brücke kommt), beständig und stetig bergab, bis man an eine Gabelung gelangt, wo man wieder nach links geht (Schild „Marmitte dei Giganti“). In Kürze erreicht man eine Brücke über einen Abschnitt des Toce-Flusses, wo sich vor langer Zeit eine große Anzahl dieser geologischen Ereignisse zugetragen hat (Brunnen).
Wenn man gut aufpasst (Vorsicht, die Felsen können glitschig sein) kann man bis zum Wasserspiegel hinuntergehen. Auf kleine lebhafte Kinder aufpassen, die Strömung ist stark. Besser man bleibt bei den kleineren und ruhigeren Becken.
Nachdem man die Strudeltöpfe ausgiebig bewundert hat, geht man auf dem Weg zurück bis zur Gabelung (Schild „Verampio“) und weiter bergab, bis zu den ersten Häusern dieser Ortschaft. Nach einer Furt geht man nach rechts (Schild „Baceno“), an einigen Häusern vorbei auf einem grasbewachsenen Weg, der zu einer alten Steinbrücke führt (Schild „Baceno Chiesa“). Nach der Brücke geht man auf einem Wanderweg, der zum Teil gepflastert ist (kann bei Regen glitschig sein), bergan. Der Anstieg ist stetig und entschieden, man kommt an einem verlassenen Ort mit einem kleinen Oratorium, einem Quellbach und einem Haus mit Fresko vorbei, um dann die bereits vom Hinweg bekannte Gabelung zu erreichen (siehe oben unter „Hinweis“). Ab dieser Stelle geht man denselben Weg wie am Anfang des Spaziergangs wieder zurück, bis man bei der mächtigen Kirche von Baceno ankommt.
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Croveo, Pressen und Töpfe
In Croveo, einem Ortsteil etwas oberhalb von Baceno, befindet sich eine alte Hebelpresse, nach der Technik des Piemonts mit einem 8 Meter langen Balken, die hier seit 1860 bekannt ist, auch wenn sie wahrscheinlich älter ist, denn auf einem der Balken ist das Jahr 1766 eingeritzt. Sie wahr Privatbesitz, durfte aber von der ganzen Gemeinschaft benutzt werden und war eine Treffpunkt, denn um sie zu bewegen, waren mindestens acht Personen notwendig, die in zwei Gruppen zu je vier abwechselnd arbeiteten. Als Presse (Torchio) wird nicht nur das Gerät selbst bezeichnet, sondern das ganze Gebäude, das auch ein Mahlwerk enthält. Früher wurden mit dieser Einrichtung Äpfel, Nüsse und Hanf bearbeitet, doch später verwendete man sie vor allem zum Pressen einer bestimmten Birnensorte, die es heute nicht mehr gibt. Die „Pir“ war säuerlich und nicht besonders schmackhaft, man gewann daraus eine Art süßen Wein (vino di pir), wahrscheinlich ähnlich dem französischen Poiré oder oder einem Birnenmost. Ebenfalls in Croveo befinden sich die Strudeltöpfe, „Marmitte di Croveo“, geologische Formationen, die von der Steinbrücke aus zu sehen sind, und die man in 5 Minuten von dem Platz in der Ortsmitte aus erreichen kann.
Ratschläge zum Wandern mit Kindern
Das Innere der Schluchten ist nicht mit Kinderwagen befahrbar, da der Boden uneben ist und der Weg über Metalltreppen führt. Bei Regen kann der Boden matschig und glitschig sein.
Wegmacher: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
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Höhenwanderung mit weiten und spektakulären Panoramen
VIGEZZO-TAL: DIE MUINO-SEEN
Valle Vigezzo
Routenbeschreibung
Ausgangsort: Piani di Vigezzo (1700 m)
Zielort: Laghetti di Muino (1922 m)
Höchster Punkt: Bocchetta di Muino (1974 m)
Höhenunterschied: Etwa +300 m -85 m, nur Hinweg
Entfernung: 3 km nur Hinweg
Wanderzeit ohne Pausen: 1 Stunden und 30 Minuten nur Hinweg
Art des Pfads: Piste und Wanderweg
Wegweiser: weiß-rote Schilder M25
Wasser: Brunnen in Piani di Vigezzo und entlang der Piste
Empfohlene Jahreszeit: Von Juni bis Oktober.
Hinkommen: 18 km entfernt von Domodossola. Richtung Valle Vigezzo und Locarno auf der Landstraße SS337. Kurz hinter dem Ort Santa Maria Maggiore rechts, den Wegweisern nach „Craveggia“ folgen und wenig später nach links (weißes Schild „Benvenuti a Prestinone“). Parkplätze an der Kabinenbahn in Via Carlo Fontana Pittore (www.pianadivigezzo.it) – Mit der Bahnlinie Vigezzina-Centovalli, Haltestelle Prestinone, 700 Meter von der Station der Kabinenbahn (www.vigezzinacentovalli.com)
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi – www.distrettolaghi.it; IAT Fremdenverkehrsbüro – Piazza Risorgimento 28, Santa Maria Maggiore – Tel. +39 0324.95091; Gemeinde Craveggia – www.comune.craveggia.vb.it; Unione Montana Valle Vigezzo – www.unionemontanavallevigezzo.it
die Tour
Die Seilbahn Prestinone bringt uns in etwa zehn Minuten von 825 auf die 1726 Meter der Piana di Vigezzo, ein Höhenunterschied von 901 Metern. An der Bergstation aus der Bahn gestiegen hält man einen Moment inne, um das Panorama zu bewundern, das sich über die Wiesen vor den ersten Häusern öffnet. Man geht nach links zwischen den Häusern hindurch (weiß-rotes Schild „GTA L.tti Muino M25“). Der breite Schotterweg beginnt entschieden und steil anzusteigen. Ein kleiner Umweg nach links führt zu einem Brunnen. Eine weitere Quelle befindet sich etwas weiter oben an der Piste bei einigen Holztischen. Danach wird die Piste langsam weniger steil und an einer deutlichen Kurve verlässt man sie, um einen Wanderweg nach links einzuschlagen (weiß-rotes Schild „L.tti Muino M25“), der weiter stetig aufwärts führt, ohne Unterbrechungen, bis man die Bocchetta di Muino (1974 m) erreicht. Hier befinden sich ein Bildstock und eine den Schmugglern gewidmete Holzfigur.
Die liebevoll „Große Schultern“ genannten Schmuggler, wanderten durch die Alpen zwischen der Schweiz und Italien und brachten auf illegale Weise jede Menge Waren hin und her (von Salz zu Zigaretten, je nach der Epoche). Mit der Zeit habe sie etwas Romantisches bekommen, denn obwohl sie einer illegalen Tätigkeit nachgingen, ermöglichten sie das Überleben der Grenzbevölkerungen.
Der Anstieg ist beendet, man geht nun durch die Bocchetta di Muino auf einem abschüssigen Wanderweg hinunter in das Onsernone-Tal (weiß-rotes Schild „M25 L.tti Muino“). Dieser Weg verläuft ein ganzes Stück oberhalb der Alpe Canva (das Bauwerk weiter oben mit der merkwürdigen Form ist ein Lawinenbrecher) und die Umgebung verändert sich drastisch, denn oberhalb der Baumgrenze kommt man über ausgedehnte Weiden auf dem Weg zu dem ersten der kleinen Seen (1922 m).
Wenn man aufpasst kann man ganz um den Wasserspiegel herumgehen und vor allem in den weiter vom Weg entfernten Bereichen nicht wenige Frösche im Wasser sehen, die Kaulquappen ziehen dagegen die Gegenden in der Nähe des Wegs vor.
Hinter diesem Teich geht man auf ein Gebäude zu, die Schutzhütte Greppi (Biwak des italienischen Alpenvereins, CAI Vigezzo). Wenn man über den Pfad hinaus weitergeht, kommt man nun auf ebenem Weg in Kürze zur Alpe Ruggia (18880 m) und zum zweiten, größeren See, der fast vollkommen zugewachsen ist und sich langsam in ein Torfmoor verwandelt.
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Vigezzo-Tal
Das einzige Tal des Ossola-Gebiets, das in West-Ost-Richtung verläuft, die mittlere Höhe beträgt 800 m, es ist breit und sanft und somit gut geeignet für „horizontale“ Sportarten wie Skilanglauf oder Hundeschlittenfahrten. Es wird auch das „Tal der Maler“ genannt, denn hier ist die Tradition der Pinselkünstler seit der zweiten Hälfte des 17. bis zum 19. Jahrhundert tief verwurzelt. Die Maler aus diesen Orten arbeiteten in ganz Europa. Eine gut illustrierte Geschichte ist die der Kunstschule in Santa Maria Maggiore, die von dem Maler Rossetti Valentini gegründet wurde, wo jeder kostenlos die Grundlagen des Malens erlernen konnte. Auch die Geschichte zur anstrengenden Arbeit der Schornsteinfeger, die eben aus diesem Tal kamen, ist belegt. Viele Kinder mussten diese mühsame Arbeit erledigen, im Schornsteinfegermuseum in Santa Maria Maggiore wird an sie erinnert (www.museospazzacamino.it; www.santamariamaggiore.info; www.comunesantamariamaggiore.vb.it). Heute ist das Tal vor allem wegen seines Bummelzugs Vigezzina-Centovalli bekannt, der Domodossola mit Locarno, in der Schweiz verbindet und durch das ganze Tal fährt: eine unvergessliche Reise! Das Vigezzo-Tal ist über die Gemeinde Malesco und das Loana-Tal auch eines der Tore der Val Grande, dem größten Wildnisgebiet Italiens, einer einsamen Gegend, die man nur bewandern sollte, wenn man gut trainiert ist. Für Familien gibt es eine Kostprobe dieses großen Nationalparks auf einigen Naturpfaden (www.parcovalgrande.it).
Ratschläge zum Wandern mit Kindern
Dieser Spaziergang ist einfach, ohne größere Schwierigkeiten, außer dem steilen Anstieg auf der Piste, die für die kleinen Wanderer ein wenig mühsam sein kann. Doch die „Mühe“ ist an den Teichen, in denen Frösche und Kaulquappen schwimmen, schnell vergessen. Für Kinderwagen nicht geeignet.
Wegmacher: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Autoren von Texten: Franco Voglino und Annalisa Porporato
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Vom Arona nach Vergante
DER PILGERWEG DES HEILIGEN KARL BORROMÄUS: VOM MAGGIORE SEE ZUM ORTA SEE DURCH DIE VERGANTE
Lago d’Orta
Routenbeschreibung
Routenbeschreibung
Die Route folgt dem ersten Abschnitt des “Cammino di San Carlo” (San-Carlo-Weg), dem langen Pilgerweg von Arona – über die Sacri Monti von Orta, Varallo und Oropa – der auf der Via Francigena weiterführt und Mitte des 16. Jahrhunderts von Kardinal Carlo Borromeo mehrmals beschritten worden war und daher als historischer Weg nach ihm benannt wurde.
Diese Route verbindet insbesondere die Seen Maggiore und Orta, von Arona nach Pella über die Dörfer des Oberen Vergante, durch die grünen Täler Vévera und Agogna; auf der Seite zum Orta-See trifft man mehrmals auf die Wege der Andacht, die zum Monte Mesma ansteigen und am Kloster und der Kirche aus dem 17. Jh. ihren Höhepunkt erreichen. Vom Gipfel des Bergs hat man einen eindrucksvollen Blick auf den Lago d’Orta und insbesondere auf das Massiv des Monte Rosa.
Weiter talwärts kommt man durch die Orte Lortallo, Legro und Orta, wo der dem hl. Franziskus von Assisi gewidmete Sacro Monte liegt; schließlich erreicht man direkt am See den Ort Pella, den Endpunkt dieses Andachtswegs.
Die Route beginnt in Arona am Kolossalstandbild San Carlo, das als “San Carlone” bekannt ist; dann weiter in Richtung Dagnente und Meina; nach einem Stück auf der Straße, die nach Montrigiasco führt, biegt man im Ort Campagna ab und erreicht durch dichte Wälder die Laghi di San Carlo (San-Carlo-Seen).
Es geht weiter zur Kirche Sant’Eufemia in Paruzzaro bis Invorio; dieser Ort wird wegen seiner Lage in der Mitte zwischen Lago Maggiore und Lago d’Orta “Porta del Vergante” (Vergante-Tor) genannt. Hinter der geschlossenen Ortschaft geht es weiter auf der Landstraße zum Oberen Vergante bis zu einem Feldweg durch die dichte Vegetation den Monte Barro, wo man ein mittelalterliches Dorf und die Kirche Santa Maria Annunziata bewundern kann.
Nun geht es zurück auf die eben verlassene Straße und weiter in Richtung Norden, mit leichtem Auf und Ab über den Osthang des Motto Alto; man nimmt dann einen Saumpfad, der abwärts zur Sohle des Bachs Agogna führt und erreicht Ameno.
Über die Brücke, die Ameno mit seinen Ortsteilen jenseits des Agogna verbindet, geht es weiter bis zum kleinen Tal des Bachs Membra: man folgt der orographisch rechten Seite des Agogna bis zum Spezialnaturschutzgebiet Monte Mesma, wo der Weg zum Teil von der Vegetation überwuchert ist. Nachdem man die Landstraße aus Bolzano Novarese eingeschlagen hat, geht es weiter auf dem Andachtsweg hinauf zum Gipfel des Berges, auf dem sich einige Kapellen befinden: über eine Reihe von Kehren erreicht man den Gipfel des Monte Mesma mit dem Kloster und der Kirche, beide aus dem 17. Jh. und von Franziskanermönchen verwaltet.
Vom Monte Mesma geht es auf der Via Crucis abwärts zur Landstraße von Bolzano Novarese und Miasino: nach einem kurzen Stück auf dieser Straße nimmt man einen Weg, der nach Lortallo, einem Ortsteil von Ameno führt und erreicht dann die Straße zwischen Gozzano und Miasino.
Man nimmt nun die “strada pedonale della Prisciola” (Prisciola-Fußweg) nach Legro, einem Ortsteil von Orta, der mit seinen eindrucksvoll bemalten Häusern zu einem der “paesi dipinti d’Italia” (bemalte Dörfer Italiens) geworden ist.
Nach diesem hübschen Ort erreicht man Orta über einen Fußweg, der unter der Bahnlinie hindurchführt: hat man nun diese eindrucksvolle Stadt am gleichnamigen See erreicht, geht es weiter zum Sacro Monte, der dem Leben des hl. Franziskus von Assisi gewidmet ist.
Es geht hinunter auf dem schönen gepflasterten Weg bis zur Piazza Motta, wo man mit dem Boot zunächst zur Insel San Giulio, auf der das Benediktinerkloster Mater Ecclesiae emporragt und schließlich weiter zur Westseite des Sees bis zum Ort Pella, dem Endpunkt dieser Route, fährt.
SEHENSWERTES
Arona
Chiesa dei SS Martiri (Chiesa di San Graziano)
Collegiata della Natività di Maria Vergine
Chiesa di Santa Maria di Loreto (Chiesa di Santa Marta)
Colosso di San Carlo
Parco dei Lagoni di Mercurago
Civico Museo Archeologico
Civico Museo Mineralogico
Rocca borromea
Piazza del Popolo
Invorio
Torre viscontea
Parrocchiale di San Giacomo (Inv. sup)
Parrocchiale di San Pietro e Paolo
Lortallo (frazione di Ameno)
Torre medievale
Orta
Borgo
Sacro Monte
Palazzo della Comunità (o Broletto)
Chiesa Parrocchiale dell’Assunta
Villa Bossi
Villa Crespi
Isola San Giulio
Legro (fraz. Orta)
Borgo
Pella
Masso Coppellato
Torre Medioevale
Chiesa di San Defendente
Chiesa di San Filiberto
Chiesa Parrocchiale di San Giovanni Battista
Chiesa Parrocchiale di Sant’Albino
Oratorio di San Giulio
TECHNISCHE HINWEISE
ETAPPEN: Empfehlung in einer Etappe (km 22)
HÖHENUNTERSCHIED: Niedrigster Punkt der Route 200 m ü.d.M., höchster Punkt 470 m ü.d.M. Einzelheiten im Höhenprofil.
DAUER: zwischen 3 und 6 Stunden
ART DES STRECKE: Trekkingtour – MEIST UNBEFESTIGT
RASTMÖGLICHKEITEN
STRUTTURE RICETTIVE
EINZELHEITEN
http://www.statuasancarlo.it
www.lagodorta.net
http://www.orta.net/sacromonte/
http://www.sacromonte-orta.com
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