Eine gerade Strecke, die von Cannobio durch grüne Wälder und eindrucksvolle Dörfer auf den alten gepflasterten Wegen

VIA DELLE GENTI (DER VÖLKERWEG) VON CANNOBIO NACH CANNERO RIVIERA

Lago Maggiore
Mittelschwer
Entfernung 7,5 km
Dauer 3 – 5 Stunden
Elevation N.P.
Höhenunterschied + +350
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Eine gerade Strecke, die von Cannobio durch grüne Wälder und eindrucksvolle Dörfer auf den alten gepflasterten Wegen, die früher die normale Verbindung darstellten, Minikreuzfahrt mit dem Boot zurück.

Ausgangsort: Cannobio (200 m)
Zielort: Cannero Riviera (200 m)
Höchster Punkt: Molineggi (500 m)
Höhenunterschied: Etwa 350 m, nur Hinweg
Entfernung: 7,5 km nur Hinweg
Wanderzeit ohne Pausen: 2 Stunden und 30 Minuten, nur Hinweg
Art der Wege: gemischt (Wanderweg, asphaltierte Straße, Waldweg)
Wegweiser: gelbe Schilder „Via delle Genti“; weiß-rote Schilder „Cannero“; weiß-rote Zeichen
Wasser: Brunnen in den Ortschaften
Empfohlene Jahreszeit: ganzjährig, wenn kein Schnee liegt
Wie man hinkommt: Cannobio liegt 26 km entfernt von Gravellona Toce. Großer Parkplatz am Viale San Carlo Borromeo (sonntags kostenpflichtig). Mit dem Bus: Linie 3 Verbania–Brissago (www.vcotrasporti.it). Mit dem Schiff: Linien Arona–Locarno und Locarno–Arona (www.navigazionelaghi.it).
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi www.distrettolaghi.it; Fremdenverkehrsbüro IAT – Via Giovanola, im Palazzo Parasi, Cannobio, tel. +39 0323 71212 www.procannobio.it; Gemeinde Cannobio www.comune.cannobio.vb.it; Fremdenverkehrsbüro – Via Orsi 1, Cannero Riviera, tel. +39 0323 788943 www.cannero.it; Gemeinde Cannero Riviera www.comune.canneroriviera.vb.it

Die Tour

Am Parkplatz oder an der Anlegestelle ist man nur wenige Schritte von der Wallfahrtskirche Cannobio entfernt, die sicher einen Besuch wert ist.

1523 stand an dieser Stelle das Haus der Familie Tommaso Zaccheo, wo sich ein kleines Gemälde auf Pergament befand. Diese Christus-Darstellung in einer Pietà begann in jenem Jahr zu bluten. Die Räume im oberen Stockwerk wurden zu einer ersten Kapelle umgebaut, in welcher der Heilige Karl Borromäus seine letzte Messe zelebrierte. Derselbe wünschte den Bau der Wallfahrtskirche, die zwischen 1575 und 1614 errichtet wurde.

Von der Kirche führt eine kurze Treppe zur Seepromenade hinunter, an der sich die Lokale aneinander reihen und man nach wenigen Schritten den Bootsanleger erreicht. Man folgt der schönen breiten Uferpromenade der Piazza Indipendenza, um dann die Via Marconi hinauf zu steigen (Schilder „Centro Storico“). An der Kreuzung mit Via Umberto I kann man den Brunnen und die Fresken unter den Arkaden links neben dem Palazzo Pironi aus dem 16. Jh. bewundern. Nun geht es rechts in die Via Umberto I, eine angenehme Fußgängerstraße mit vielen Läden und Gaststätten, um dann die Fahrstraße zu überqueren und am schönen Palazzo Parasio von 1291 (Brunnen) vorbeizukommen, hinter dem sich der romanische Glockenturm von San Vittore befindet, in dessen Erdgeschoss das Fremdenverkehrsbüro liegt. Man geht nun geradeaus durch die Via Antonio Giovanola, die zwar keine Fußgängerstraße mehr, aber nicht sehr stark befahren ist.

Dann geht es links in die schmale Via G. M. Giovanola, die nun gepflastert ist und an einem großen quadratischen Waschbrunnen vorbeiführt. Nachdem man eine asphaltierte Straße überquert hat, geht es noch ein Stück geradeaus weiter bis zu einer Gabelung. Hier nimmt man den rechten Weg bergan (weiße Schilder „Casali Bagnara“ und „Casali Roccolo“, weiß-rote Zeichen) und kommt zu einer weiteren Kreuzung mit den Schildern des Wanderwegs. Hier geht man links weiter (weiß-rotes Schild „Cannero“ und gelbes Schild „Via delle Genti“). Die asphaltierte Straße wird eng und sehr steil bis zu einer Verbreiterung, die als kleiner Parkplatz dient, und geht erst als Wanderweg und dann als schön gepflasterte Straße weiter recht entschieden bergauf, vorbei an einem Bildstock aus Stein und den Einzäunungen einiger Wohnhäuser, bis sie schließlich gemächlicher wird und in einen schönen Kastanienwald führt. Es geht selbstverständlich weiter bergauf aber nur allmählich und ab und zu kann man zwischen den Zweigen auf Cannobio hinabblicken. Zwischen Eichen und Kastanien erreicht man eine größere gepflasterte Straße, die rechts weiter aufwärts zu den Häusern des Dorfes Solivo (Brunnen) führt.

An der asphaltierten Straße angekommen, folgt man dieser nach rechts weiter bergan (weißes Schild „Viggione“). Man folgt der Asphaltstraße etwa 250 Meter und verlässt sie dann auf einem gepflasterten Weg nach links (Schild „Cannero“ und gelbes Schild „Via delle Genti“). Dieser Weg schließt an eine breitere gepflasterte Straße, auf der man links, immer weiter langsam bergan nach Molineggi kommt. Vor dem Ortseingang befindet sich ein winziges Kirchlein, dann folgt eine große Mühle und zahlreiche Metallskulpturen, die fast alle aus alten landwirtschaftlichen Geräten erschaffen wurden. Nachdem man eine eindrucksvolle Steinbrücke überquert hat kommt man auf ein schönes Stück, das auf der einen Seite von einem Handlauf aus Holz und auf der anderen von eindrucksvollen Felsen begrenzt ist, auf denen sich im Laufe der Zeit Kastanienbäume angeklammert haben, die fast verwunschene Formen annehmen. Wenig später erreicht man den höchsten Punkt der gesamten Strecke und geht dann von der gepflasterten Straße auf den Wanderweg nach links steil abwärts (Schild „Cannero“) durch einen Kastanienwald, über einen eindrucksvollen Bach mit Felsen und kleinen Wasserfällen.

Der Abstieg ist sehr entschieden und führt vorbei an den Häusern am Rand des Ortes Carmine Inferiore und weiter nach rechts (Schild „Cannero“) auf einem gemächlicheren Abschnitt über mehrere kleine Bäche. Über eine Treppe steigt man dann wieder an, in Richtung Carmine Superiore und zur dortigen Wallfahrtskirche.

Das auf das Jahr Tausend zurückgehende Dorf hatte die Funktion eines Wehrortes: bei Gefahr konnte sich die Bevölkerung hierher zurückziehen. Im Verlauf den 14. Jahrhunderts wurde es nach und nach besiedelt und die Kirche San Gottardo erbaut. In ihrem Innenraum befinden sich Fresken aus dem 15.-16. Jh., die durch die Verglasung zu sehen sind (es lohnt sich, die kleine Gebühr für die Innenbeleuchtung zu bezahlen). Man muss bedenken, dass der Ort während des 17. Jahrhunderts von der Pest heimgesucht wurde und die Fresken in der Kirche, die als Lazarett diente, zur Desinfizierung mit Kalk bedeckt wurden. Erst bei der Restaurierung 1932 wurden sie wieder freigelegt.

Der wie an den Felsen hängende Ort ist wundervoll und bietet ein großartiges Panorama von der Terrasse neben der Kirche aus. Man durchquert nun die Ortschaft (Brunnen) durch enge Gassen aus Stein und folgt den weiß-roten Punkten, wobei man allerdings auf die Schilder achten muss, die nach links weisen (Schilder „Cannero“). Nachdem man das Dorf verlassen hat, geht es anfangs abwärts, dann abwechselnd auf und ab durch den dichten Wald, wo man manchmal überraschend auf eindrucksvolle von der Vegetation verschlungene Ruinen aus Stein trifft. Die Kastanienbäume sind hier sehr schön und mächtig: hier könnten Hexen, Elfe, Zwerge und Fabelwesen aus spannenden Geschichten lebendig werden. Nach und nach erreicht man ein offeneres terrassiertes Gelände mit Blick auf den See und die Burgen von Cannero.

Die Burgen scheinen wie Schiffe auf der Wasseroberfläche zu schwimmen. Sie wurden zwischen dem 13. und 14. Jh. auf Kosten der örtlichen Bevölkerung errichtet und erhielten daher den Namen Malpaga (zahlt schlecht). Hier verschanzten sich die fünf Brüder Mazzardi, genannt Mazzarditi, die das Umland mit Gewalt und Grausamkeit beherrschten. Der Herzog von Mailand, Filippo Maria Visconti beendete ihre Beutezüge als er die Burgen 1414 belagerte und anschließend dem Erdboden gleichmachte. Anschließend wurden sie an die Familie Borromeo abgetreten, die auf den kleinen Inseln 1519 die Rocca Vitaliana zur Kontrolle des Verkehrs mit der nahen Schweiz errichten ließ. Seit 2025 sind die Schlösser von Cannero nach jahrelanger Restaurierung für Besucher geöffnet (www.terreborromeo.it). .

Man durchquert nun den kleinen Ort Cheggio (281 m) und folgt den primitiven Schildern „Cannero“ bis hinunter zur Hauptstraße, die man überquert.

ACHTUNG: die Überquerung ist gefährlich, gehen Sie über die Zebrastreifen etwas weiter rechts und seien Sie sehr vorsichtig, da die schnell fahrenden Autos überraschend hinter der Kurve auftauchen.

Nach der Überquerung geht man sofort auf dem Fußweg links weiter, der hinab nach Cannero Riviera führt, man biegt dann links bei einem Schild „Cannobio“ (umgekehrt) ab und kommt zu dem kleinen Hafen, der Uferpromenade und der Anlegestelle mit dem Schiff zur Rückfahrt.

Ratschläge zum Wandern mit Kindern

Wanderung durch bezaubernde Wälder, die im Dorf Carmine Superiore ihren Höhepunkt hat, wo man einen echten Sprung zurück in die machen kann. Für Kinderwagen nicht geeignet.

Ausarbeitung der Strecke: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Texte: Franco Voglino und Annalisa Porporato




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Spazieren Sie in der Kühle des Waldes, die zu einer sehr suggestiven Sichtweise führt

VERGANTE: SASS DEL PIZZ

Lago Maggiore
Mittelschwer
Entfernung 5 km
Dauer Da 1 a 3 ore
Elevation N.P.
Höhenunterschied + +200
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Spaziergang durch den kühlen Wald bis zu einem sehr eindrucksvollen Aussichtspunkt oberhalb des Lago Maggiore mit Sitzbänken zum Meditieren und Bäumen in Zen-Position zum Spielen.

Ausgangsort: Fosseno (600 m)
Zielort: Sass del Pizz (763 m)
Höchster Punkt: Etwa 800 m
Höhenunterschied: 200 m insgesamt
Entfernung: 5 km insgesamt
Wanderzeit ohne Pausen: 2 Stunden insgesamt
Art der Pfads: gemischt (Wanderweg, Straße, Waldweg)
Wegweiser: weiß-grüne Schilder und gelbe Schilder, weiß-rote Zeichen
Wasser: Brunnen in Fosseno
Empfohlene Jahreszeit: ganzjährig, wenn kein Schnee liegt
Hinkommen: 12 km entfernt von Arona. Auf der Autobahn A26 Ausfahrt Meina, dann erst den blauen Schildern nach „Meina“ folgen und anschließend nach „Massino Visconti“ und „Nebbiuno”. In Nebbiuno angekommen auf die blauen Schilder Richtung „Fosseno“ achten. Parkplätze auf dem Platz Sant’Agata und an der Via Bertoletti. – Mit dem Bus Linie Arona-Massino Visconti-Gignese, Haltestelle Nebbiuno, in etwa 2 km Entfernung (www.pirazzi.it).
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi – www.distrettolaghi.it; IAT Fremdenverkehrsbüro – Piazza Caduti di Nassirya 6, Nebbiuno – Tel. +39 0322.060202; Gemeinde Nebbiuno – www.comune.nebbiuno.no.it

die Tour

Auf dem Platz Sant’Agata, wo man auch parken kann, steht ein ungewöhnliches Denkmal, das den Maurern gewidmet ist und gleich dahinter befindet sich ein Spielplatz. Nach einer wohlverdienten Pause, mit dem Rücken zum Denkmal und zum Spielplatz nimmt man die ansteigende Asphaltstraße links (Achtung: es gibt keinen Bürgersteig). Auf diesem Weg steigt man beständig an und kommt an verschiedenen Abzweigungen vorbei, bis zu einem alten Wäschebrunnen im kühlen Wald (Quellbach und Steinbänke). Man geht auf der Asphaltstraße nach rechts weiter (ohne Bürgersteig), die sich etwas flacher durch an letzten Häusern der Ortschaft und den ersten Bergausläufer vorbeischlängelt. Wo es anfängt, bergab zu gehen, kommt man an ein Stoppschild und geht hier nach links, auf einer zunächst asphaltierten Straße, die dann schnell zu einem Waldweg wird und bis zu einer Lichtung führt.

Man könnte auch hier parken und dadurch etwa 1 km und 70 m Höhenunterschied sparen, doch müsste man dann auf die Pause beim Spielplatz und die Brunnen verzichten.

An diesem offenen Platz gibt es zahlreiche Abzweigungen. Wir wollen den Weg ganz links nehmen (Schild „Sass del Piz F6“); die unbefestigte Straße gegenüber (Schild „F7) dagegen ist unser Rückweg, mit dem sich der Ring schließt. Es geht nun allmählich ansteigend in den Wald, der zunächst dichter ist und sich später lichtet.

An einer dieser offeneren Strecken kann man einen Trampelpfad auf der rechten Seite erkennen und weiter oben eine Windhose. Man könnte über diese Abkürzung den Gipfel erreichen, aber der Weg ist äußerst steil, bequemer ist die Piste, die zwar länger ist, aber gemächlicher ansteigt.

Man geht leicht bergab und kommt zu einer Gabelung, an der man rechts bergauf geht, erst allmählich, dann entschieden steiler bis zum Gipfel.

Man kann diesen Punkt auch über einen Weg von links erreichen, der vom alten Wäschebrunnen heraufführt, doch dieser Anstieg ist sehr steil, ähnlich wie das letzte Stück auf unserem Weg zum Gipfel.

Auf der Bergspitze stehen mehrere Holztischchen im Schatten der Bäume, vor allem Birken und man genießt ein wundervolles Panorama über den Lago Maggiore. Wenig weiter rechts steht das große Kreuz, während sich links ein glatter Felsen befindet, auf dem zwei entspannenden Panorama-Sitzbänke aufgestellt wurden, die sich zu einer Meditation vor diesem großartigen Ausblick über den südlichen Lago Maggiore und die Seen von Monate, Comabbio und Varese geradezu anbieten.

Die Bäume des Picknickbereichs eignen sich bestens zum Verstecken und Hürdenlauf, sie machen die Rast an diesem Ort, obwohl oder gerade weil „künstliche“ Einrichtungen fehlen, äußerst angenehm. Nach einer angemessenen Pause nehmen wir die Wanderung wieder auf, um den Rundweg zu beenden. Bei den Bänken auf dem Felsen geht es auf dem breiten Wanderweg „F5“ weiter, der leicht abschüssig und dann eben verläuft. Man steigt dann nochmals an, bis zu einer Gabelung, wo man rechts abbiegt (Schild „F5“ und Schild „Sentiero Novara“). Scheinbar eben geht es ein sehr angenehmes Stück durch Farn und Birken mit großartigen Ausblicken auf den See weiter. Man kommt zu einer weiteren Gabelung, wo man wieder rechts abbiegt (Schilder „F5“ und „F7“). Nun geht es stetig bergab, streckenweise über einen alten steingepflasterten Weg und durch einen eindrucksvollen Kastanienhain. Bei einer letzten Gabelung verlassen wir den Wanderweg „F5“ und nehmen den „F7“, der nun weiter auf gepflastertem Weg steil bergab führt, zu dem Platz, an dem wir schon auf dem Hinweg vorbeigekommen sind, wo sich der Ring schließt. An dieser Stelle geht man denselben Weg wieder zurück.

weitere Informationen

Nebbiuno
Fosseno, der Startpunkt dieser Wanderung ist einer der Ortsteile der Gemeinde Nebbiuno (die anderen heißen Tapigliano und Corciago). Vom Parkplatz aus, sieht man rechts die Hauptkirche von Fosseno: Sant’Agata. In den ersten Jahren des 17. Jahrhundert gab es bereits ein altes religiöses Gebäude, dies erschien jedoch „schlecht gebaut, dunkel, feucht und zu niedrig. Möge das Volk dafür sorgen, eine neue in einem angemesseneren Ort und mit verehrungswürdigerer Gestalt zu bauen“ (4. Juni 1618, Besuch des Bischof von Novara Mons. Ferdinando Taverna). Erst im Jahr 1680 begann der Bau einer neuen Kirche und wie aus den Verträgen hervorgeht, musste jede Familie außer den Opfergaben auch einen Mann oder eine Frau als Handlanger für die Bauarbeiten zur Verfügung stellen.
Der Vergante
Mit diesem Namen, der soviel bedeutet wie „allmählich abfallend“,wird die Hügellandschaft bezeichnet, die den Lago Maggiore (oder Verbano) vom Lago d’Orta (oder Cusio) trennt, höchster Gipfel ist der Mottarone (1492 m).
Das Erdbeerfest
Ja richtig, seit den Sechziger Jahren wurden in Fosseno über hundertfünfzig Tonnen Erdbeeren pro Jahr erzeugt. Heute ist die Produktion stark gesunken, nicht jedoch die Qualität und wenn man dieser Früchte liebt, sollte man sich dieses traditionelle Fest nicht entgehen lassen, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im Juni stattfindet, mit Erdbeermarkt, Mittag- und Abendessen, Tanz und Unterhaltung.

Ratschläge zum Wandern mit Kindern

Dieser Pfad ist mit Kinderwagen nicht befahrbar, aber sehr einfach und gut geeignet für kleine „zweibeinige“ Wanderer!

Wegmacher: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Autoren von Texten: Franco Voglino und Annalisa Porporato




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Gerade Strecke über die alten Saumwege, die eine Verbindung zwischen Stresa und Belgirate darstellten

KASTANIENWEG VON STRESA NACH BELGIRATE

Lago Maggiore
Mittelschwer
Entfernung 8 km
Dauer 3 Stunden
Elevation N.P.
Höhenunterschied + +400
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Gerade Strecke über die alten Saumwege, die eine Verbindung zwischen Stresa und Belgirate darstellten

Ausgangsort: Stresa (200 m)
Zielort: Belgirate (200 m)
Höchster Punkt: Kirche San Paolo (480 m)
Höhenunterschied: Etwa 400 m insgesamt (nicht auf durchgehender Strecke)
Entfernung: 8 km, nur Hinweg
Wanderzeit ohne Pausen: 2 Stunden und 30 Minuten, nur Hinweg
Art der Wege: gemischt (Asphalt- und Pflasterstraße, Wander- und Waldweg)
Wegweiser: weiß-rote Zeichen „Sentiero dei Castagni“ und „L2 Stresa-Belgirate“
Wasser: Brunnen in den Ortschaften
Empfohlene Jahreszeit: von Frühling bis Herbst, wenn man mit dem Schiff oder mit dem Bus zurückfährt; ganzjährig, wenn kein Schnee liegt und man zu Fuß auf demselben Weg zurückgeht.
Wie man hinkommt: Stresa liegt an der Westküste des Lago Maggiore. 7,5 km entfernt von der A26, Ausfahrt Carpugino. Parkplätze am Bootsanleger (kostenpflichtig) und am Bahnhof FS. Mit dem Bus: Linie Verbania–Stresa–Arona (www.safduemila.com); Linie Novara–Domodossola (www.stnnet.it). Mit der Bahn: Mailand–Domodossola, Bahnhof Stresa (www.trenitalia.com). Mit dem Schiff: Linien Arona–Locarno und Locarno–Arona (www.navigazionelaghi.it).
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi www.distrettolaghi.it; Fremdenverkehrsbüro IAT – Piazza Marconi 16, Stresa, Tel. +39 0323 30150 www.stresaturismo.it; Gemeinde Stresa www.comune.stresa.vb.it; Fremdenverkehrsbüro – Via G. Mazzini 12/14 am Bootsanleger, Belgirate, Tel. +39 331 2324425 ; Gemeinde Belgirate www.comune.belgirate.vb.it

Die Tour

Vom Bootsanleger geht man Richtung Stadtmitte durch eine der Fußgängerstraßen (Via Tomasi oder Via Mazzini) die zur Piazza Cadorna führen. Hier schlägt man links die Via De Vit ein, die zur Via Manzoni führt (Schild „Sentiero dei castagni“ und „L2 Stresa–Belgirate“) und auf der man am Denkmal der Freundschaft zwischen dem Schriftsteller Alessandro Manzoni und dem Philosophen Antonio Rosmini vorbeikommt.

Rosmini und Manzoni lernten sich 1826 kennen und wurden in Mailand und vor allem in Stresa Freunde, wo Rosmini lebte, während Manzoni ab 1839 den Sommerurlaub im nahen Lesa verbrachte. Diese lange Freundschaft dauert bis zum Tod des Philosophen im Jahr 1855. Sein Grab befindet sich in der Kirche des darüber liegenden Internats.

Man geht weiter bergauf, bis man zum Nebentor des Pallavicino-Parks kommt.

Villa Pallavicino wurde von Ruggero Borghi geschaffen, einem Freund von Manzoni und Rosmini.
1862 ging der Besitz an die genuesische Familie Pallavicino über, die das Anwesen erweiterte und den herrlichen Garten in ein öffentlich zugängliches Naturmuseum umwandelte. Heute sind Villa und Parco Pallavicino Teil des Touristenpfads Terre Borromeo. Der Parco Pallavicino ist eine Oase der Ruhe für Besucher, vor allem aber für die 60 hier lebenden Säugetier- und Vogelarten sowie zahlreiche Wildtiere, die von den Wildhütern gerettet wurden (www.terreborromeo.it).

Kurz darauf erreicht man einen Bildstock an einer Kreuzung mit drei Wegen, man nimmt den mit Kieseln gepflasterten mittleren Weg (braunes Schild „Sentiero storico pedonale“), der gemächlich ansteigend an der Grenze des Pallavicino-Parks entlang verläuft. Kurz vor einem Tor geht man nach links (weiß-rote Zeichen), das Pflaster wird immer schlechter, bis die Straße sich in einen Waldweg verwandelt. Man kommt so in ein sehr eindrucksvolles Waldgebiet mit vielen Kastanien. Man stößt dann auf eine asphaltierte Straße, die man überquert und geht auf dem Wanderweg weiter, der in Kürze zum Oratorium von Passera führt.

Dieses zwischen 1657 und 1737 erbaute Gebäude ist die kleinste Wallfahrtskirche von Stresa, es heißt sie wurde aufgrund des Gelübdes eines Kaufmanns erbaut, der einem Schiffbruch entgehen konnte.

Man geht auf der nun asphaltierten Straße, die am Oratorium vorbeiführt, weiter durch den Ort; hinter den Häusern wird die Straße wieder zu einer Piste und man kommt an eine Gabelung. Ein Holzschild „Sentiero dei Castagni“ weist nach links, es ist aber praktischer, den mit weiß-roten Markierungen gut gekennzeichneten „Sentiero Stresa-Belgirate L2“ geradeaus einzuschlagen.

Ein schön gepflasterter Weg bergauf führt vorbei am Ort Mulin de la Stria di Passera, dessen Geschichte auf einer Tafel vor Ort erläutert wird. Leider ist von den vollkommen zugewachsenen Resten der Mühle nichts zu sehen, aber die Erzählung über die „Hexe“ mitten im Kastanienwald ist doch sehr eindrucksvoll. Die sehr schöne und steil ansteigende Pflasterstraße führt zum Ort Brisino und wieder auf eine Asphaltstraße, der man erst nach links und gleich darauf nach rechts folgt. Auf dieser Straße kommt man an einer Tafel vorbei, auf der die in diesem Gebiet gemachten Funde aus keltischer Zeit erläutert werden, um dann an einem Bolzplatz vorbei zum Friedhof zu gelangen, in dessen Mitte die Kirche Sant’Albino von 1151 mit einem Fresko aus dem 15. Jh. steht.

Am Friedhof vorbei (Schild „Belgirate L2“) gelangt man auf eine schöne Strecke, die zwischen Kastanienbäumen eindrucksvoll ansteigt, bis sie auf die gepflasterte Straße, die von Magognino kommt, stößt. Dieser folgt man nach links in Richtung Falchetti auf einem angenehm gemächlichen Abschnitt. Nach einem unerwarteten Weinberg, der von dichtem Wald umgeben ist, geht man nach rechts leicht bergan auf einem Wanderweg weiter. Wieder an einer asphaltierten Straße angekommen, überquert man diese, um in den Ort Falchetti (Brunnen) hineinzugehen. Nach der Ortschaft kommt man in dichten Wald auf den letzten Anstieg, der dann auch zu einer gut sichtbaren Gabelung führt, an der man den linken Wanderweg einschlägt, der nach einem gemächlicheren Stück stark abfällt. Ein ganz kleiner Umweg nach rechts führt zur Kirche San Paolo, in dessen Nähe einige alte Felsritzungen gefunden wurden. Man kommt an einigen Wohnhäusern vorbei, nach denen man die abwärts verlaufenden Asphaltstraße nach links einschlägt.

Hinweis: man kann hier auch leicht bergan nach rechts gehen, um dann einen Wanderweg links einzuschlagen, der weiter unten auf dieselbe Asphaltstraße stößt. Wenn man bedenkt, dass man dabei jedoch ein ebenso langes Stück auf der Asphaltstraße und dazu noch ein wenig bergan gehen muss, kann man ebenso gut gleich die Straße links wie beschrieben einschlagen.

Nach 500 Metern auf dieser Straße verlässt man sie, um auf einer Treppe links buchstäblich nach Belgirate „hinunterzustürzen“ und zu der alten Kirche Santa Maria zu kommen, von deren Terrasse aus sich ein Panorama über den Dächern der Ortschaft öffnet. Man geht nun auf dem Fußweg am religiösen Gebäude vorbei und kommt zu einer Unterführung der Bahnlinie. Man überquert die Straße und geht auf dem Fußweg an den Bildstöcken der Via Crucis entlang, um dann durch die Via Conelli zu gehen. Achten Sie auf die zweite Gasse links, Scalone Cairoli, eine Treppe, die an der Pfarrkirche herauskommt und dann zum Seeufer führt. Auf der Uferpromenade angekommen geht man nach links zum Fremdenverkehrsbüro hinter dem man auf die merkwürdige Skulptur einer Kröte und danach einen kleinen Spielplatz stößt. Vor dem Büro befindet sich die Anlegestelle, wo man das Schiff zur Rückfahrt nimmt, das erst auf die andere Seeseite zum Eremiten-Kloster Santa Caterina del Sasso übersetzt und dann nach Stresa fährt.

Ratschläge zum Wandern mit Kindern

Wegen der abwechselnden Wegstrecken nicht für Kinderwagen geeignet. Man kann auch auf demselben Weg zurückwandern, allerdings ist die Fahrt mit dem Schiff, das bei dem wunderschönen Eremiten-Kloster Santa Caterina del Sasso hält, die Gelegenheit für eine echte Mini-Kreuzfahrt.

Ausarbeitung der Strecke: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Texte: Franco Voglino und Annalisa Porporato




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Wie alte Pilger auf Saumpfaden, vom Seeufer bis hinauf zu einem der Sacri Monti des Piemont und der Lombardei

LAGO MAGGIOE: DER SACRO MONTE VON GHIFFA

Lago Maggiore
Einfach
Entfernung 5,5 km
Dauer 2 Stunden
Elevation N.P.
Höhenunterschied + +300
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Wie alte Pilger auf Saumpfaden, vom Seeufer bis hinauf zu einem der Sacri Monti des Piemont und der Lombardei, die 2003 zu Unesco-Weltkulturerbe erklärt wurden, vom schillernden Wasser in den dichten Kastanienwald.

Ausgangsort: Ghiffa, Anlegestelle (200 m)
Zielort: Sacro Monte (360 m)
Höchster Punkt: Cappella del Porale (470 m)
Höhenunterschied: Etwa 300 m insgesamt
Entfernung: 5,5 km insgesamt
Wanderzeit ohne Pausen: 2 Stunden insgesamt
Art der Pfads: gemischt (Wanderweg, Straße, Waldweg)
Wegweiser: Schilder, weiß-rote Punkte
Wasser: Brunnen in Ghiffa und am Sacro Monte
Empfohlene Jahreszeit: ganzjährig, wenn kein Schnee liegt
Hinkommen: 6 km entfernt von Verbania. In Richtung Locarno auf der Uferstraße. Parkplätze in der Nähe des Anlegers mit Parkscheibe (60 min) Freies Parken 650 Meter weiter Richtung Locarno. Mit dem Bus: Linie 3 Verbania-Cannobio-Brissago, Haltestelle Ghiffa und Linie 8 Intra-Ghiffa-Oggebbio, Haltestelle Ronco (www.vcotrasporti.it).
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi – www.distrettolaghi.it; Auskünftbüro, Corso Belvedere 94 c/o Imbarcadero, tel. +39 339 6330959; Gemeinde Ghiffa – www.comune.ghiffa.vb.it; Verwaltung der Sacri Monti – www.sacrimonti.org; Spezialnaturschutzgebiet Sacro Monte SS. Trinità Ghiffa – www.parks.it/riserva.sacro.monte.ghiffa

die Tour

Von der Anlegestelle geht man ein Stück am See entlang mit dem Wasser zur Rechten, bis man vor der Kirche Santa Croce ankommt. Man steigt die Treppe hinauf und erreicht auf der rechten Seite einen Spielplatz mit Tischen und Sitzbänken. Links dagegen geht es hinauf zur Via Motti, der man nach rechts bis zu einer Kreuzung folgt, an der drei Straßen abgehen.

Wenn man sein Auto auf dem freien Parkplatz lässt, braucht man nur die Treppe hinaufzugehen, die am Parkplatzes beginnt und zu einem kleinen Oratorium führt und man kommt durch ein Gässchen zur selben Kreuzung.

Man geht bergauf (nach links, wenn man vom Anleger und nach rechts wenn man vom Parkplatz kommt) durch die enge Via Nigra bis zur asphaltierten Via Marconi, der man nach rechts bergan folgt.

Die Straße ist sehr schmal und eine Einbahnstraße bergauf. Auf eventuelle Autos achten!

Man gelangt nun im Ort Ronco zu einer breiteren Straße, Via Risorgimento. Der Weg geht nun über eine Treppe, die wenig weiter bergan auf der linken Seite beginnt, doch vorher sollte man noch einige Meter weiter zu der kleinen, zu einem Kloster gehörenden Kirche mit Natursteinfassade weitergehen.

Im Kloster SS. Trinità leben seit 1906 etwa fünfzig Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament. Wenn man die Kirche betritt, sollte man sich respektvoll benehmen: zu jeder Zeit sowohl tagsüber als auch nachts befindet sich hier mindestens eine Nonne zum Beten.

Von der Kirche geht man zurück, um die Treppe zur Kirche von Ronco und zur Piazza Fontane hinaufzusteigen. Man geht an dem religiöse Gebäude vorbei und bei einer T-förmigen Kreuzung dahinter nach links in die Via Torino (altes halb verwischtes Zeichen „Al Santuario“), um sofort danach rechts in die Via Careghetta einzubiegen. Diese Gasse ist sehr schmal und steigt an, bis zu einer weiteren T-Kreuzung. Hier geht es nach rechts weiter auf einem breiteren gepflasterten Weg, der schließlich in den Wald führt. Im Wald kommt man zu einer weiteren Gabelung. An diesem Punkt kann man beide Wege einschlagen, wir empfehlen hier geradeaus zu gehen und auf dem anderen Weg zurückzukommen. Man geht also weiter auf der gepflasterten Straße (bei Regen rutschig) und steigt schnell an, bis man zu einer anderen gepflasterten Straße kommt, der man nach rechts ansteigend bis zu den Gebäuden des Sacro Monte folgt.

Schon sehr viel früher gab es hier ein der Dreifaltigkeit gewidmetes Oratorium aus dem 12.-13. Jh. 1591 wird dieses Gebäude erwähnt und man kann noch heute im Schiff der heutigen Kirche auf der linken Seite die Reste sehen. In einer Freske ist die Christusfigur dreimal dargestellt (das Symbol der Dreifaltigkeit: drei gleiche aber verschiedene Personen). Zwischen dem 16. und 17. Jh. wurde dieser Standort mit dem Bau des Sacro Monte erweitert. Er besteht aus der Kirche SS. Trinità (von 1617) und den Kapellen der Krönung der Jungfrau Maria (von 1647), Johannes des Täufers (von 1659) und Abrahams (von 1703), sowie einem Arkadengang zum Schutz der Via Crucis von 1752, die auf einer Seite mit einer kleinen Kapelle abschließt.

Man folgt nun dem Weg für Behinderte, der vor Arkaden des Kreuzwegs zu einem überdachten Picknickplatz mit Tischen und Brunnen führt. Das offene Gelände um die heiligen Gebäude ist ideal zum Herumlaufen und Spielen für die Kinder (aber bitte ohne Lärm zu machen), da es keine besonderen Gefahren gibt.

Der Wald oberhalb des Sacro Monte ist seit 1987 Spezialnaturschutzgebiet.

Nach der wohl verdienten Pause mit Zwischen- oder Mittagsmahlzeit geht man auf dem naturalistischen Lehrpfad mit Tafeln in regelmäßigen Abständen (weiße Schilder „Cappella del Porale e Caronio“) weiter. Im ersten Teil befindet sich ein Weg für gehbehinderte Personen neben dem Pfad. Man verlässt diesen, um rechts auf einem unbefestigten Weg bergauf zu gehen (Schilder „Pollino“). Man kann den gesamten unbefestigten Weg gehen oder stattdessen links eine breite, sehr steile Abkürzung einschlagen. Beide Wege führen letztendlich zum selben Punkt, kurz vor der Gabelung, die zum Sacro Monte zurückführt. Bevor man weitergeht, sollte man noch einige Meter weiter Richtung „Pollino“ gehen, bis man die kleine Porale-Kapelle von 1797 mitten im kühlen Wald erreicht. Zurück an der oben genannten Gabelung geht man nun auf der breiten Piste, die in den schönen Kastanienwald hineinführt weiter und erreicht praktisch auf einer Höhe mit etwas höherem Verlauf die auf dem Hinweg eingeschlagene Straße. Man kommt nur an einer einzigen Gabelung vorbei, wobei man auf der ebeneren und breiteren Weg bleibt, der nach einem leichten Abstieg zu einem kleinen Kraftwerk führt.

Hier befindet sich der Anfang eines Trimmdichpfads, der auf einer Strecke von nicht ganz einem Kilometer achtzehn Station umfasst, teils Übungen an Geräten, teils Freikörperübungen.

Man geht rechts weiter, kommt an dem Kraftwerk vorbei und schlägt einen Wanderweg ein, der über Stufen steil bergab zum Sacro Monte zurückführt (Schild „SS. Trinità“ und weiß-rote Zeichen). Man erreicht wieder die Arkaden des Kreuzwegs und der Kapelle San Giovanni Battista, an denen man vorbeigeht, um nun den linken Wanderweg (Schilder „Cappella di Abramo“) hinunterzugehen, der ein Stück an der Asphaltstraße zur Kapelle des Erzvaters Abraham führt, die etwas abseits der anderen Bauwerke des Sacro Monte liegt. Man geht über die Kapelle hinaus auf einen gepflasterten Weg (Schilder „Ghiffa“), der in Kürze zu der auch auf dem Hinweg erreichten Verzweigung zurückführt. Von hier aus geht es nun auf demselben Weg zurück, wobei man eventuell die charakteristischen gewundenen Gassen der alten Ortsmitte von Ghiffa erforschen kann, die hinter der Kirche abgehen: Via Motti, Via Alessandro Volta, Via Soccorso, Via Taccioli.

weitere Informationen

Hutmuseum
Von 1881 bis 1981 gab es in der Gemeinde Ghiffa eine Filzhutfabrik, die Panizza, die heute noch tätig ist, aber in der Toskana arbeitet (www.panizza1879.com). Heute ist das ehemalige Werksgebäude ein Apartmenthotel mit zwei Sälen, die als Museum eingerichtet sind. Hier wird die Kunst des Hutmachens mit einer Ausstellung der Maschinen, mit Fotos und Drucken aus verschiedenen Epochen sowie Videos erläutert (www.museodellartedelcappello.com).

Ratschläge zum Wandern mit Kindern

Eine leichte Wanderung ohne Schwierigkeiten. Mit Babys im Kinderwagen kann man im Auto bis zum Sacro Monte hochfahren und den Weg für Behinderte nehmen. Spielplatz hinter der Pfarrkirche in Ghiffa und Gelände des Sacro Monte mit Felsen zum Klettern und Bäumen zum Verstecken, Trimmdichpfad mit vielen Anregungen, bei denen die kleinen Wanderer ihre Energie ablassen können.

Wegmacher: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Autoren von Texten: Franco Voglino und Annalisa Porporato




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Von Arona zu Suna

Am Lago Maggiore entlang, vom San Carlone zum Borromeo-Golf

Lago Maggiore
Mittelschwer
Entfernung 33 km
Dauer Oltre 10 ore
Elevation N.P.
Höhenunterschied + +246
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Routenbeschreibung

Vor dem Beginn der Route sollte man das Zentrum von Arona mit den Kirchen und dem Museum für Archäologie und Mineralogie sowie die nähere Umgebung besichtigen, insbesondere die Rocca Borromeo und den Sacro Monte von San Carlo, der allerdings nicht zu der von der UNESCO anerkannten Gruppe der Sacri Monti gehört.
Vom Kolossalstandbild San Carlo, das als “San Carlone” bekannt ist; wendet man sich in Richtung Dagnente und anschließend Meina, wobei man meist auf Asphaltstraßen läuft, die durch Wohngebiete führen. Bitte achten Sie auf den Fahrverkehr, da diese Straßen meist nicht über Bürgersteige oder Fußgängerüberwege verfügen.

In Meina kann ein Umweg über das Zentrum mit Besichtigung des örtlichen Museums in der historischen Villa Faraggiana lohnenswert sein.
Abwechselnd durch Waldgebiet und kleine Lichtungen mit Blick auf den See erreicht man schnell Lesa, wo die Strecke leicht ansteigt und sich dem Wanderer größere Ausblicke bieten, die sich mit historischen Villen aus dem 19. Jh. abwechseln. Auch hier lohnt sich ein Umweg mit Besuch des Manzoni-Museums.
Weiter durch Wohngebiete und einige landwirtschaftliche Gebiete kommt man nach Belgirate mit der mächtigen Kirche Chiesa Vecchia oder Santa Maria, aus dem 11. Jh. von wo aus man einen weiten Blick auf den unteren See hat.
Nun geht es schnell bergan um dann hoch über dem See weiter nach Stresa und deren Ortsteilen. Am Rand einer Lichtung stößt man auf das kleine Oratorium San Paolo, in dessen Umgebung einige Münzen aus der römischen Kaiserzeit und ein Felsbrocken mit Einritzungen gefunden wurden, die zeigen, dass diese Gegend schon seit langer Zeit bewohnt ist Der Saumpfad führt weiter nach Magognino und dann hinunter zum kleinen Friedhof des Ortsteils mit der Kirche Sant’Albino, ebenfalls ein Gebäude aus dem Mittelalter mit einem kleinen, für die Kirchen aus jener Zeit charakteristischen Kirchturm.

Auf Wanderwegen und Saumpfaden geht es leicht abwärts nach Passera und schließlich Stresa, an der Rückseite der Villa Pallavicino vorbei, mit ihrem botanisch-faunistischem Park, den man besuchen kann.
In Stresa geht die Route am Seeufer entlang, die Besichtigung des Zentrums ist jedoch empfehlenswert und mit dem Boot (Linien- oder Privatschiffe) kann man die Borromäischen Inseln (Isola Bella, Isola dei Pescatori und Isola Madre) erreichen. Hinter den großen Luxushotels der Riviera von Stresa folgt man der Hauptstraße (SS. del Sempione) bis zum Hotel Villa Aminta, wo man schnell ansteigt und in ein ländliches Gebiet kommt, das in starkem Kontrast zur luxuriösen Urlaubsatmosphäre des Sees steht.
Auf einem Wanderweg in einer schiefen Ebene durch Wiesen und Wälder erreicht man Roncaro, den ersten Ortsteil von Baveno und kommt wieder zum Seeufer hinunter.

Es geht nun zum touristisch-kulturellen Kern der Kleinstadt mit der Kirche Santi Gervasio e Protasio, dem Baptisterium und dem Granum-Museum, das dem rosafarbenen Granit von Baveno und der Arbeit der Steinmetze gewidmet ist. Man kommt dann in den Ortsteil Olterfiume, der zu Füßen der Steinbrüche des wertvollen Granits liegt.
Es geht weiter Richtung Norden, man verlässt nach und nach die bewohnten Gebiete und kommt auf einer kurzen ansteigenden Strecke zur Anhöhe mit dem Turm “Torre di Feriolo”, einem mittelalterlichen Wachposten über den See und den Ausgang des Ossola-Tals. Man kommt dann bergab nach Feriolo und gelangt auf einem Rad- und Fußweg in das Naturschutzgebiet Fondotoce, entlang an den naturalistisch als Nistgebiet zahlreicher Vogelarten wertvollen Röhrichtzonen. Hinter dem Naturschutzgebiet steigt der Weg schnell a zum Dorf Cavandone, mit der Jahrhundert-Eibe und dann auf einem bequemen Saumpfad hinunter zum Ufer des Lago Maggiore in der Ortschaft Suna.

SEHENSWERTES
Arona
Chiesa dei SS Martiri (Chiesa di San Graziano)
Collegiata della Natività di Maria Vergine
Chiesa di Santa Maria di Loreto (Chiesa di Santa Marta)
Colosso di San Carlo
Parco dei Lagoni di Mercurago
Civico Museo Archeologico
Civico Museo Mineralogico
Rocca borromea
Piazza del Popolo

Meina
Museo Meina
Chiesa Santa Margherita
Chiesa La Madonnina
Villa Bonomi
Villa De Savoiroux
Villa Eden
Villa Faraggiana
Villa Faraone
Villa Kitzerow
Villa Paradiso
Villa La Favorita

Lesa
Chiesa San Giorgio
Chiesa San Rocco
Chiesa San Giovanni Battista
Chiesa San Sebastiano
Chiesa San Martino
Santuario Madonna di Campagna
Museo Manzoniano
Palazzo Stampa
Villa Cavallini

Belgirate
Chiesa Santa Maria e San Carlo
Chiesa Vecchia
Oratorio di San Paolo
Casa De Fichard
Casa Martelli
Villa Conelli
Villa Serafini
Villa Principessa Matilde

Stresa
Isole Borromee
Villa Pallavicino
Villa Ducale

Baveno
Chiesa SS. Gervaso e Protasio
Battistero
Museo Granum
Oltrefiume
Torre di Feriolo
Feriolo

Suna
Chiesa di Santa Lucia
Oratorio della Beata Vergine del Buon Rimedio
Torraccia medievale
Cappelle devozionali lungo i Sentieri del Monterosso
Cavandone
Chiesa Parrocchiale della Natività di Maria

RASTMÖGLICHKEITEN
STRUTTURE RICETTIVE

TECHNISCHE HINWEISE
ETAPPEN: Empfehlenswert sind 3 Etappen von Arona nach Belgirate (10 km), von Belgirate nach Baveno (10 km), von Baveno nach Suna (13 km)
Niedrigster Punkt der Route 204 m ü.d.M., höchster Punkt 450 m ü.d.M. Einzelheiten im Höhenprofil.
DAUER: zwischen 3 und 6 Stunden pro Etappe
ART DER STRECKE: Trekkingtour – MEIST AUF UNBEFESTIGTEN WEGEN, aber auch lange Strecken auf Asphaltstraße

EINZELHEITEN
http://www.distrettolaghi.it
http://www.statuasancarlo.it
http://www.comune.meina.no.it/ComGuidaTuristica.asp
http://www.comune.lesa.no.it/ComGuidaTuristica.asp
http://www.comune.belgirate.vb.it/ComGuidaTuristica.asp
http://www.stresaturismo.it/default.asp
http://www.bavenoturismo.it




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Halbkreisförmiger Spaziergang durch die eindrucksvolle grüne Alpenlandschaft zum geheimnisvollen Feensee (“Lago delle Fate”)

DER FEENSEE

Valle Anzasca
Mittelschwer
Entfernung 3 km
Dauer 2 Stunden
Elevation N.P.
Höhenunterschied + +140
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Halbkreisförmiger Spaziergang durch die eindrucksvolle grüne Alpenlandschaft zum geheimnisvollen Feensee (“Lago delle Fate”).

Ausgangsort: Macugnaga, Rathausplatz (1310 m)
Zielort: Lago delle Fate (1330 m)
Niedrigster Punkt: Etwa 1245 m
Höhenunterschied: Etwa -55 m + 85 m, nur Hinweg
Entfernung: 3 km nur Hinweg
Wanderzeit ohne Pausen: 1 Stunde, nur Hinweg
Art des Pfads: unbefestigt
Wegweiser: weiß-rote Schilder
Wasser: Brunnen in Macugnaga
Empfohlene Jahreszeit: Von April bis Oktober
Hinkommen: 40 km entfernt von Domodossola. Auf der Landstraße SS33, 12 km südlich von Domodossola, Abfahrt Piedimulera, dann den blauen Schildern nach „Macugnaga“ folgen. Parkplatz auf dem Rathausplatz. – Mit dem Bus Linie Domodossola-Macugnaga, Haltestelle Macugnaga-Staffa (www.comazzibus.com).
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi – www.distrettolaghi.it; IAT Fremdenverkehrsbüro – Piazza Municipio 6, Macugnaga – Tel. +39 0324.65119 – www.macugnaga-monterosa.it; Gemeinde Macugnaga – www.comune.macugnaga.vb.it; Unione Montana Valli dell’Ossola – www.umvo.vb.it;

die Tour

Den netten Rathausplatz mit seinen Holz- und Steinhäusern und einem schönen in den Boden eingelassenen Brunnen in der Mitte links lassend geht man ein kurzes Stück auf der Landstraße, um dann sofort rechts in die Via Ludovico Jacchetti einzubiegen. Man geht nur wenige Schritte auf dieser Straße und schlägt fast gleich einen asphaltierten Weg links ein (braunes Schild „lago delle Fate – Percorso Vita“), der immer bergab zu einer Brücke über den Anza-Bach führt.

Macugnaga ist ein altes Dorf, das 1256 von den Walsern gegründet wurde, einem alten germanischen Volksstamm, der aus dem Wallis stammte und viele Täler des Monte-Rosa-Massivs bevölkert hat. An den Gebäuden erkennt man diesen Ursprung, sie sind im Blockbau, einer typischen Walser-Technik aus Stein und Holz errichtet Der Blick auf den Monte Rosa mit seinen „vier Schwestern“, Gnifetti-Spitze (4554 m), Zumsteinspitze (4563 m), Dufourspitze (4634 m) und Nordendspitze (4609 m) ist großartig.

Hinter der Brücke geht man links auf dem unbefestigten Weg, der am Bach entlang verläuft (gelbe Schilder „Lago delle Fate 50 min“) weiter, und hält sich immer links auf der angenehm ebenen Straße. Nach einem Schlagbaum geht man auf dem unbefestigten Weg rechts bergan weiter (gelbe Schilder) und bleibt auf dem Hauptweg, der langsam und beständig bis nach Quarazza (1309 m) ansteigt. Hier gibt es zwei Gaststätten, eine kleine Kirche, einen Brunnen und den Feensee.

Wir befinden uns am Eingang des Quarazza-Tals, das am Turlo-Pass (2738 m), dem Übergang nach Alagna endet. Für viele Jahrhunderte war dies eine wichtige Verbindungsstrecke zwischen den Tälern des Monte-Rosa-Massivs. Heute führt ein Saumpfad als Teil der Monte-Rosa-Tour von Anfang des 20. Jahrhunderts durch das Tal. Früher war das Dorf Quarazza viel größer, doch ein Teil des Ortes wurde vom See überspült, dessen Wasserpegel durch den Bau des Staudamms 1952 stieg.

Das Seeufer mit kleinen Stränden, an die man hinuntergehen kann, ist für eine angenehme Pause wie geschaffen; kurz dahinter befinden sich ausgedehnte ebene Wiesen. Alle Faktoren zusammen sprechen entschieden dafür, den Spaziergang mit den kleinen Wanderern hier zu beenden.

Man kann aber auch auf dem unbefestigten Weg bis zum Dorf Crocette (1400 m) weitergehen, das ehemalige Bergarbeiterdorf wird auch „Totenstadt“ genannt. Heute sieht man die Reste der Gebäude, die an die alten Goldschmiedearbeiten erinnern (Hinweg weitere 1,6 km und 100 m Höhenunterschied).

Der Rückweg erfolgt auf demselben Weg, doch ein kleiner Abstecher zu dem charakteristischen Ort La Motta ist unbedingt empfehlenswert. Sobald man den See und die Gaststätte hinter sich gelassen hat, nimmt man den steil abfallenden Wanderweg rechts (Schild „La Motta 0h20“). Wenig später hält man sich links auf einer geraderen Strecke, die zu dem hübschen Dorf La Motta (1280 m) führt. Das Oratorium in aus dem 18. Jh. und ein unbekannter Künstler hat phantasievolle Formen aus Holz geschnitzt. Ein kurzer Aufstieg bringt uns wieder auf die Piste des Hinwegs, um dann die schon bekannte Strecke zurückzugehen.

Variante: Wenn man dem gesamten Weg bergab folgt (Schild „Borca“), kommt man nach einem sehr steilen Abstieg zu dem Dorf, wo sich die Guia-Goldmine befindet.

weitere Informationen

Staffa – Die alte Linde
Vom Rathausplatz führt die Via Chiesa Vecchia zu einer alten Kirche (im 15. Jh. urkundlich erwähnt, aber sicher älter) mit daran angrenzendem Friedhof und vor allem dem eigentlichen Wahrzeichen von Macugnaga, einem riesigen Baum, der nach Schätzungen um die achthundert Jahre alt sein soll. Überlieferungen zufolge soll er sogar bei der Gründung von Macugnaga angepflanzt worden sein und um seinen Stamm sollen wichtige Versammlungen der Gemeinschaft stattgefunden haben.
Gebirgs- und Schmugglermuseum
Im Ort Staffa eingerichtet, in einem Gebäude aus dem 18. Jh, das ursprünglich eine Scheune war. Hier wird die Geschichte der ersten Bergführer und der Aufstiege zum Monte Rosa erzählt, aber auch mit Fotos und Videos über die Schmuggler berichtet, die verschiedene Waren über die Grenze brachten.
Guia-Goldmine
In der Ortschaft Fornarelli befindet sich die angeblich erste für Besucher geöffnete Goldmine der Alpen, das erste italienische Minenmuseum. Eine Reise in die Geschichte des Goldabbaus im Tal, denn wie es scheint wurde diese Mine schon in der Römerzeit genutzt. Nach einem Höhepunkt in den Vierziger Jahren (1948 wurden 580 kg pures Gold abgebaut!) führten die ausländische Konkurrenz und die veralteten Maschinen 1961 zur Schließung. Die Besichtigung ist vollkommen zugänglich auch für gehbehinderte Personen (www.minieradoro.it).
Walserhausmuseum
Das Museum im Ortsteil Borca befindet sich seit 1982 im Original-Pfarrhaus aus dem 17. Jh. In den sieben Zimmern werden Einrichtung und Hausgeräte aus dem Leben der alten Walser gezeigt (www.museowalser.com).

Ratschläge zum Wandern mit Kindern

Die Strecke (außer dem Abstecher nach La Motta) ist auch für Kinderwagen geeignet, da er auf einer unbefestigten Straße verläuft.

Wegmacher: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Autoren von Texten: Franco Voglino und Annalisa Porporato




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Leichter Rundspaziergang in einem Stadtpark

ORTASEE: OMEGNA – MONTE ZUOLI

Lago d’Orta
Mittelschwer
Entfernung 2 km
Dauer 1 Stunde
Elevation N.P.
Höhenunterschied + +100
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Leichter Rundspaziergang in einem Stadtpark, mit der Möglichkeit in waldiger Umgebung zu trimmen oder seine Fantasie dank des fliegenden Riesendings („Torta in Cielo“) beim Toben auszuleben.

Ausgangsort: Omegna, Via delle Brocche (326 m)
Zielort: „La Torta in Cielo“ (410 m)
Höhenunterschied: Rund 100 m insgesamt
Entfernung: 2 km insgesamt
Wanderzeit ohne Pausen: 45 Minuten insgesamt
Art der Wege: gemischt (Wanderweg, Waldweg)
Wegweiser: gelbe Pfeile „Percorso Vita“
Wasser: Brunnen am Zielort
Empfohlene Jahreszeit: ganzjährg, auch wenn Schnee liegt, über die Variante für Kinderwagen; perfekt in den Sommermonaten, weil man immer im schattigen Wald bleibt.
Wie man hinkommt: 7 km entfernt von Gravellona Toce. Liegt an der Nordseite des Ortasees. Einige Parkmöglichkeiten in den Straßen der Umgebung. Andernfalls kann man der Via Erbera und den Schildern „Area Camper“ und „Centro Sportivo“ folgen, wo viel Platz an der Straße und auf dem Piazzale Lodi am Strand ist. Vor hier aus geht man höchstens 1 km mit 50 m Höhenunterschied auf einer Strecke. Mit dem Bus: Linie Novara–Borgomanero–Omegna–Domodossola (www.comazzibus.com). Mit der Bahn: Strecke Novara–Domodossola, Bahnhof Omegna (www.trenitalia.com). Mit dem Schiff: Linie Orta–Omegna (www.navigazionelagodorta.it)
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi www.distrettolaghi.it; Fremdenverkehrsbüro – Piazza XXIV Aprile 19, Omegna, tel. +39 0323 61930 www.visitomegna.it; Gemeinde Omegna www.comune.omegna.vb.it; Parco della Fantasia Gianni Rodari www.rodariparcofantasia.it

Die Tour

An der Landstraße SP46, fast gegenüber der abzweigenden Via Erbera liegt der Eingang des Parks Monte Zuoli. Hinter dem Eingangstor geht man ein kurzes Stück auf einer asphaltierten Straße bergauf, um dann einen Wanderweg nach rechts einzuschlagen, der mit einem gelben Pfeil gekennzeichnet ist und zur Station eines Trimm-dich-Pfads und zu einer Rutsche für die kleinen Wanderer führt. Man folgt dann weiter den gelben Pfeilen (nicht den roten, die den Mointainbike-Trail kennzeichnen) und steigt langsam von Station zu Station, wobei man immer im dichten und kühlen Wald bleibt.

Ab und zu findet man eine Bank, auf der man sich ausruhen kann. Kurz vor dem Ziel durchquert man ein hübsches Birkenwäldchen, hinter dem sich die dem Schriftsteller Gianni Rodari gewidmeten Installationen des Parks „La Torta in Cielo“ (Das fliegende Riesending) befinden. Hier öffnen sich bunte Wände zum Versteckenspielen, ein Amphitheater mit Panorama, eine besonders lange Seilbahn, Picknicktische, Toiletten und Brunnen, während Holzformen mit ausgestrecktem Finger auf den Weg oder interessante Dinge, auf die man sehen sollte, hinweisen. Beim Amphitheater geht man den Weg bergab (gelbe Pfeile), der zu den Steinen mit Cup-and-Ring-Markierung, der Felsenrutsche und dem Aussichtspunkt führt, um dann recht schnell wieder hinabzusteigen, bis man wieder auf die asphaltierte Straße kommt, die zum Eingangstor zurückführt.

Weitere Informationen

Gianni Rodari
Der in Omegna im Jahr 1920 geborene Gianni Rodari war der einzige Kinderbuchautor in Italien, der mit dem Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet wurde („Kleiner Nobelpreis“ für Kinderliteratur). Unter seinen Werken erschienen auf Deutsch unter anderen „Gutenachtgeschichten am Telefon“, „Zwiebelchen“, „Zweimal Lamberto oder das Geheimnis der Insel San Giulio“ und „Der blaue Pfeil“, unter demselben Namen auch verfilmt. (www.museorodari.it)

Ratschläge zum Wandern mit Kindern

Dieser Spaziergang verläuft fast immer im Schatten und geht leicht über einen „richtigen“ Bergwanderweg, perfekt für erste Erfahrungen im Wandern für kleine Kinder. Nicht für Kinderwagen geeignet. Für diese empfehlen wir eine Variante, die auf dem Parkplatz in der Via Varallo beginnt. Es gibt nämlich auch einen richtigen Parkplatz, der nur wenige Schritte von dem Rodari gewidmeten Park und dem Spielplatz entfernt ist, da man aber zu so vielen Spielplätzen mit dem Auto fahren kann, wollten wir die Kleinen diesmal ein wenig laufen lassen. Das Ziel mit Seilbahn als Überraschung hat sicher eine unvergessliche Wow-Wirkung!

Ausarbeitung der Strecke: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Texte: Franco Voglino und Annalisa Porporato




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Ausflug zu den Überresten eines riesigen Erdrutsches aus alten Zeiten

ANTRONA-SEE

Valle Antrona
Mittelschwer
Entfernung 6,5 km
Dauer 2 h 30 Min.
Elevation N.P.
Höhenunterschied + +250
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Ausflug zu den Überresten eines riesigen Erdrutsches aus alten Zeiten und nach einer entspannenden und großartigen Strecke am Seeufer, eine spektakuläre Passage „durch“ einen Wasserfall, wie in einem richtigen Abenteuerfilm!

Ausgangsort: Antronapiana (908 m)
Zielort: Lago di Antrona (1105 m)
Höchster Punkt: Sajont-Wasserfall (etwa 1145 m)
Höhenunterschied: Etwa 250 m insgesamt
Entfernung: 6,5 km insgesamt
Wanderzeit ohne Pausen: 2 Stunden und 30 Minuten insgesamt
Art der Pfads: gemischt (Wanderweg, Straße, Waldweg)
Wegweiser: weiß-rote Schilder
Wasser: Brunnen in Antronapiana und entlang des Wegs
Empfohlene Jahreszeit: Von Mai bis Oktober
Hinkommen: 22 km entfernt von Domodossola. Auf der Landstraße SS33, 6 km südlich von Domodossola, Abfahrt Villadossola, dann den blauen Schildern nach „Antrona“ folgen. Parkplätze an der Landstraße. – Mit dem Bus Linie Domodossola-Antrona, Haltestelle Antronapiana (www.comazzibus.com).
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi – www.distrettolaghi.it; Gemeinde Antrona Schieranco – www.comune.antronaschieranco.vb.it; Berggemeinde Valli dell’Ossola – www.umvo.vb.it; Naturschutzgebiet Alta Valle Antrona – www.areeprotetteossola.it

die Tour

Antronapiana wird von der im 17. Jh. als Ersatz für die bei einem Erdrutsch zerstörte Pfarrkirche aus dem 13. Jh. errichteten mächtigen Kirche San Lorenzo überragt. Beim Verlassen der Ortschaft geht man Richtung Landstraße und nimmt den Steg, der direkt an der Bushaltestelle anfängt und auf einen Damm zwischen einem Kanal und dem Ovesca-Bach führt, wo sich ein hübscher Kinderspielplatz befindet (Brunnen). Nach der wohlverdienten Etappe geht es auf dem schmalen Weg auf dem Damm rechts des Ovesca-Bachs bis zur Eislaufbahn. Hier geht man auf einer unbefestigten Straße auf einen Weiler zu und lässt die Ortschaft hinter sich, um eine asphaltierte Straße zu erreichen. Hier geht man ein kurzes Stück nach rechts und schlägt dann den Saumpfad links (Schilder „Antrona Lago 0h40“) ein. Der gepflasterte Weg steigt entschieden an, bleibt aber immer angenehm im Schatten, bis man das Örtchen Cimallegra (1014 m) mit seinen Steinhäusern mitten in der Stille des Waldes erreicht. Ein weiterer kurzer Anstieg führt bei einem Wohnhaus (merkwürdiger Brunnen mit einem Monsterkopf!) wieder auf die Asphaltstraße. Man geht ein Stück an der Straße entlang, bis hinter einer Kurve ein Wanderweg etwas versteckt nach links abgeht (Schild „Antrona Lago“). Der Weg führt recht steil abwärts zwischen Steinen (weiß-rote Zeichen), in die Ebene angekommen, befindet man sich mitten im Wald. Eine idyllische Holzbrücke und eine friedliche Bank laden zum Meditieren ein. Hier, beim gemütlichen Plätschern des Bachs inmitten der Klänge der Natur sollte man sich eine Pause gönnen. Man geht nun weiter auf einem Weg mit unregelmäßigem aber interessanten Verlauf, zwischen den Resten eines alten Erdrutsches (weiß-rote Zeichen und Steinmännchen), bis man wieder auf die Asphaltstraße kommt. Nun geht es an der Straße weiter nach links bis zu einer Gaststätte, die den Antrona-See ankündigt, um den wir anschließend herumgehen.

Der Lago di Antrona ist ein natürlicher See, der allerdings durch einen kolossalen Erdrutsch am 27. Juli 1642 entstand. Von der Pozzuoli-Spitze rutschten 12 Millionen Kubikmeter Felsen ins Tal und bedeckten die Sohle auf einer Länge von über 2 Kilometern, bis zum Ortseingang von Antronapiana, wobei rund vierzig Häuser und leider Hunderte von Menschen verschüttet wurden.

Man kann in beide Richtungen um den See laufen, aber wir empfehlen den Uhrzeigersinn, denn der erste Teil verläuft ruhig auf unbefestigter Straße und ist breit und leicht zu gehen.

Um den See herum gibt es auch Holztische, doch man sollte sich sonntags bei gutem Wetter nicht darauf verlassen, denn dies ist ein sehr beliebter Ausflugsort und ein freies Plätzchen zu finden kann lange dauern. Man sollte sich am besten schon darauf einrichten, auf den Steinen am Ufer zu rasten, die man mit kleinen Abstechern vom Weg erreichen kann.

Man geht also hinter der Gaststätte auf dem Weg nach links, um diesen dann zu verlassen und auf einem unbefestigten Weg rechts zum Seeufer hinunterzugehen (Schilder „Giro del Lago“).

Von der Bar am Ende des Sees geht man ein Stück auf der Strada Antronesca, einer alten Verbindungsstraße, die über den Antronapass (2839 m) führt und das Ossola-Gebiet mit dem Schweizer Saastal verbindet. Die Straße gab es vielleicht schon zur Römerzeit, sie wurde bei dem großen Erdrutsch, der den See gebildet hatte, beschädigt und verlor durch den Bau der Napoleonstraße über den Simplonpass endgültig an Bedeutung.

Man geht immer weiter am Ufer entlang, bis man zu einer Brücke am Ende des Sees kommt, auf der man den Troncone-Bach überquert, der sich eindrucksvoll durch die Felsen windet. Nun wird der Pfad schmaler und über eine kurze steile Metalltreppe erreicht man eine Hängebrücke, die eine eindrucksvolle Passage durch den Sajont-Wasserfall ermöglicht, wo man einen ungewöhnlichen „Gesichtspunkt“ gewinnen kann, ein Abenteuer, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

Achtung: bei starkem Regen oder Gewitter sollte man diesen Weg nicht gehen, da der Wasserfall plötzlich anschwellen kann, auch im Winter bei Eis ist die Strecke nicht begehbar.

Am Ende des Metallstegs geht man auf dem Wanderweg mit abwechselndem Verlauf weiter, zunächst bergab, dann geht es leicht bergan und nach der ersten Gabelung, wo man sich rechts hält, entschieden abwärts wieder zum Wasser. Dann geht es am Ufer entlang eben weiter und zwischen großen Felsblöcke kommt man wieder zur Gaststätte zurück. Der Rückweg erfolgt auf demselben Weg.

weitere Informationen

Die Gemeinde
Die Gemeinde, zu der das Gebiet, durch das dieser Spaziergang geht, gehört, heißt Antrona Schieranco und entstand 1928 aus dem Zusammenschluss von Antrona Piana und Schieranco.
Akrobatische Steinböcke
Wer hat noch nie die unglaublichen Bilder der Steinböcke in prekärem Gleichgewicht an den steilen Wänden eines Staudamms gesehen? Die tollkühnen Paarhufer klettern an den steilen Wänden, wobei sie jeden noch so kleinen Vorsprung nutzen, um den den Salpeter abzulecken, der ihnen besonders schmeckt und für ihre Gesundheit wichtig ist. Nur Wenige wissen, dass der besagte Staudamm Cingino heißt und im Gebiet von Antrona liegt. Seit den Zwanziger Jahren gibt es zahlreiche Staudämme in diesem Gebiet, die zur Stromerzeugung verwendet werden (lange Wanderung: etwa 1200 Meter Höhenunterschied und 8 km allein der Hinweg von Antrona aus).
Viganella
Dieser Ort befindet sich an der Landstraße, die von Villadossola Richtung Antrona ansteigt. Wir möchten nur auf eine Besonderheit hinweisen. Hier haben die Bewohner, die es satt waren, drei Monate lang keine Sonne zu sehen, auf dem gegenüberliegenden Berg einen 40 Quadratmeter großen Spiegel aufgestellt, der das Sonnenlicht auf den Dorfplatz reflektiert.

Ratschläge zum Wandern mit Kindern

Man kommt mit dem Kinderwagen von Antronapiana bis zum See, wenn man nur auf der Asphaltstraße geht (an Sonntagen der Hochsaison nicht zu empfehlen). Man kann nicht um den gesamten See herumgehen und kommt nur bis zur Brücke über den Troncone.Bach. Kein Problem mit dem Kindertragerucksack, während Bauchtragen bei dem Stück über die Metallstege nicht zu empfehlen sind.

Wegmacher: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Autoren von Texten: Franco Voglino und Annalisa Porporato




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SLOW TREK ENTLANG DER SÜDKÜSTE DES ZWEITEN GRÖSSTEN SEES IN PIEMONT

Ortasee: PELLA- ORTA SAN GIULIO

Lago d’Orta
Mittelschwer
Entfernung 16 km
Dauer 6 Stunden
Elevation N.P.
Höhenunterschied + +300
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Anspruchsvolle aber höchst eindrucksvolle Wanderung entlang der gesamten Südküste des Lago d’Orta, des zweitgrößten Sees im Piemont. Ein langer Weg mit wunderschönen Ausblicken auf den See, um alle landschaftlichen Besonderheiten des Cusio zu entdecken: eine umweltfreundliche Art, nach Orta San Giulio zu gelangen, um dann mit Boot zurückzufahren und diesen schönen Spaziergang mit einer tolle „Kreuzfahrt“ abzuschließen.

Ausgangsort: Pella (300 m)
Zielort: Orta San Giulio (295 m)
Höchster Punkt: 410 m
Höhenunterschied: Etwa 300 m insgesamt (nicht in einer Strecke)
Entfernung: 16 km insgesamt
Wanderzeit ohne Pausen: 6 Stunden insgesamt (ohne Rückfahrt mit dem Boot). Einen ganzen Tag einplanen.
Art der Pfads: gemischt (Wanderweg, Straße, Waldweg)
Wegweiser: Schilder „Anello Azzurro“ und weiß-rote Zeichen
Wasser: Brunnen in den Ortschaften und entlang des Wegs
Empfohlene Jahreszeit: ganzjährig, allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass der Weg im Winter so lang ist, dass man riskiert im Dunkeln anzukommen…wovon entschieden abzuraten ist!
Hinkommen: 15 km von Borgomanero und 21 km von Gravellona Toce. Liegt an der Westküste des Lago d‘Orta. Ausfahrt Borgomanero der Autobahn A26 in Richtung „Gravellona Toce“, nach Borgomanero den blauen Schildern Richtung „Pella“ folgen. Parkplätze an der Via Lungolago und der Via Don Gaetano Zanotti. – Mit dem Bus der Linie Borgomanero-Alza-Omegna Haltestelle Via Don Zanotti (www.comazzibus.com). Mit der Bootslinie Pella-San Filiberto-Lagna-Isola-Orta (www.navigazionelagodorta.it)
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi – www.distrettolaghi.it; IAT Fremdenverkehrsbüro – Via Bossi 11, Orta – Tel. +39 0322 905163; Gemeinde Pella – www.comune.pella.no.it; Gemeinde San Maurizio d’Opaglio – www.comune.sanmauriziodopaglio.no.it; Gemeinde Gozzano – www.comune.gozzano.no.it; Gemeinde Bolzano Novarese – www.comune.bolzanonovarese.no.it; Gemeinde Orta San Giulio – www.comune.ortasangiulio.no.it; Ecomuseo del Lago d’Orta e Mottarone – www.lagodorta.net

die Tour

Der Bootsanleger von Pella ist nicht sehr groß aber es gibt schattige Bäume, Bänke, einen Spielplatz und viele Lokale. Mit dem Rücken zum See geht man nach links in Richtung des mittelalterlichen Turms, dem einzigen Überrest der alten Festungsanlagen, dann biegt man rechts in die Via Roma, überquert die Hauptstraße Via Zanotti zu und geht bis zur Pfarrkirche Sant‘Albinio aus dem 16. Jh.

Wenn man an der Via Zanotti geparkt hat, geht man immer in Richtung dieses 1936 errichteten Kirchturms mit recht eigentümlicher Form. Vor der Kirche angekommen lohnt ein kleiner Abstecher nach rechts Richtung Friedhof, zu der schönen vollkommen gepflasterten Steinbrücke von 1578 über den Pellino-Bach. Wenn man den Blick nach oben lenkt, sieht man dagegen den großen Bau der Wallfahrtskirche Madonna del Sasso aus dem 18. Jahrhundert, die 638 Meter über dem See liegt. Der Ort wird zurecht der „Cusio-Balkon“ genannt, denn man hat von hier einen einzigartigen Ausblick.

Durch die Gasse rechts neben der Pfarrkirche geht es weiter (Schild „San Filiberto“), über einen Parkplatz zur Via Vignaccia und dann auf einen unbefestigten Weg, bis man den Wanderweg erreicht. Nach links öffnet sich der Blick stellenweise auf den See und vor allem auf die zauberhafte Insel San Giulio. Man erreicht einen Bildstock mit einigen Sitzbänken und sofort danach eine kleine Holzbrücke, von der aus man die Wasserfälle des Bachs Rio Plesina bewundern kann, ein angenehm kühler Ort. Es geht bergan auf einem schönen gepflasterten Weg und wenig später wieder bergab (weiß-rotes Schild „San Filiberto“) auf einem Weg zwischen Häusern. An der ersten gut erkennbaren Gabelung geht man geradeaus auf derselben Höhe weiter (weiß-rote Schilder). Kurz nach dieser Gabelung kommt die einzige Stelle, an der man aufpassen muss: die Straße führt geradeaus zu einem privaten Tor. Selbstverständlich kann man nicht durch dieses Tor gehen, sondern nimmt einen schmalen Durchgang links, der um das Gebäude herumführt. Geradeaus weiter und fast auf einer Höhe erreicht man den Parkplatz des Friedhofs und kurz darauf die Asphaltstraße. Sehr vorsichtig geht man nun um die asphaltierte Kurve nach links, bergab, um sobald wie möglich die Route zur Kirche San Filiberto, die schon zu sehen ist, einzuschlagen. Sie ist die älteste Kapelle der Westküste des Sees und stammt aus dem 11. Jh. Der wundervolle romanische Glockenturm wurde zwischen 1075 und 1110 erbaut und die Bildstöcke, die sie umgeben, sind von 1794. Man überquert die Straße und geht nach rechts, am Bootsanleger San Filiberto entlang auf dem Bürgersteig in Richtung Lagna. Hier hört der Bürgersteig leider auf, man muss über den Zebrastreifen und immer in derselben Richtung auf einem schmaleren Bürgersteig weitergehen. Nach einem Parkplatz geht man 400 m auf einer Asphaltstraße ohne Gehweg, wo man besonders auf den Verkehr achten sollte. Kurz nach den Becken einer Kläranlage, die man zwischen den Bäumen erkennen kann, biegt man nach links auf eine kleine Straße über eine Brücke (bei wenig Wasser kann man auch die nahe Furt verwenden). Nach den ersten Häusern erreicht man eine T-förmige Kreuzung, an der es nach rechts zum Oratorium San Rocco aus dem 17. Jh. weitergeht. Kurz nach dem religiösen Gebäude schlägt man links die Via F.lli di Dio ein und geht zwischen schönen Einfamilienhäuser weiter. Man bleibt immer auf der Hauptstraße bis diese sich gabelt: nun geht es links auf einem Betonweg (weiß-rote Zeichen) leicht bergab weiter und zwischen hohen Hecken erreicht man das Seeufer und den Strand Prarolo, den Lido von Lagna. Man geht am See entlang weiter, über den Strand mit einem Steg und einem wunderschönen Blick auf die Insel San Giulio, und kommt anschließend auf einen schönen Waldweg, der vorbei an einigen Häusern in der Nähe eines Restaurants wieder auf die Asphaltstraße führt.

Etwa dreihundert Meter vor der Straße geht rechts ein Wanderweg ab, der nach 0,5 km und 60 Meter Höhenunterschied zu der kleinen Kapelle San Giulio in der Ortschaft Opagliolo (Gemeinde San Maurizio d’Opaglio) führt. An dieser eindrucksvollen Kapelle aus den 16. Jh. mitten im Wald entspringt eine Quelle, die Wunderkraft besitzen soll (sie brachte es der Legende nach in Trockenzeiten zum Regnen). Hier soll der Hl. Julius gebetet haben, bevor er seine Fahrt zu der Insel antrat, die heute seinen Namen trägt. Eine Fahrt, die er angeblich an Bord…. seines eigenen Mantels machte! Der Umweg ist nicht lang, doch sollte man bedenken, dass die Wanderung schon an sich recht anspruchsvoll ist. Wenn man mit kleinen Kindern wandert und nicht geübt ist, sollte man es nicht übertreiben!

Nun geht es auf der Asphaltstraße weiter, und zwar nach links auf der Via Beltrami (Brunnen) immer leicht bergab bis die Straße wieder zu einem Feldweg wird.

Bei einer Häusergruppe gibt es einen weiteren Umweg, diesmal zur Kirche Madonna di Luzzara, einem Bau aus dem 12. Jh, der im Verlauf des 15. Jahrhunderts umgebaut wurde und Fresken aus dem 17. Jh. aufweist. Dieser Umweg ist 1,2 km lang mit einem Höhenunterschied von 50 Metern, aber es gilt wie schon zuvor zum Oratorium San Giulio gesagt: Kräfte schonen, der Weg ist noch lang!

Zwischen Schilf und Wäldern kommt man auf angenehm ebener Strecke zum Lido von Buccione.

Der Weg geht nach rechts weiter und biegt noch vor dem Strand, in einen Grasweg, der Via Francisca ab, doch man sollte unbedingt bis zum Strand gehen, wo es einen Brunnen, eine Bar, ein Restaurant, wie auch die kleine Kirche SS. Angeli Custodi von 1611 gibt sowie den Bischofspalast, dessen Fassade mit Wappen und Fresken aus dem 17. Jh. geschmückt ist.

Die hübsche Via Francisca führt teils über Gras, teils über Pflaster erst auf die Asphaltstraße Via Marangoni und dann zur verkehrsreichen Landstraße SP229, der man etwa 150 m in Richtung Ortsmitte Gozzano folgen muss, bevor man sie nach links abbiegend in die Via Mario Motta (blaue Schilder „Bolzano N.“) verlassen kann.

Vorsicht auf der Landstraße, aber auch auf der Via Mario Motta, die keine Bürgersteige haben!
Anmerkung: falls man merkt, dass die kleinen Wanderer schon erschöpft sind, kann man an dieser Stelle mit dem Linienbus Borgomanero-Alzo-Omegna (Haltestelle Ventraggia-Pella) zurückkehren. In diesem Fall geht man an der Landstraße entlang und folgt den blauen Straßenschildern Richtung Borgomanero, bis man die Haltestelle Albergo Italia in der Via Beltrami (1,7 km) erreicht – Achtung: an der Straße ist meist kein Gehweg. Man kann aber auch mit den Bus der Linie Borgomanero-Gozzano-Orta-Omegna nach Orta fahren, in diesem Fall geht man zur Haltestelle in Bolzano Novarese, Via Vittoria (1,6 km) – Achtung: an der Straße ist meist kein Gehweg. Eine weitere Möglichkeit ist die Bahn Gozzano-Orta Miasino (2 km).

Nun geht es auf der Asphaltstraße weiter, vorbei an einem Denkmal, das an den Tod des Ingenieurs Mario Motta erinnert. Er hat die Partisanen stark unterstützt und diese Straße, die nach Bolzano Novarese führt, ist ihm gewidmet. Man folgt ihr, bis man eine Eisenbahnschranke sieht. Nun biegt man links in die Via Artogno ein, die anfangs asphaltiert ist und dann zu einem Waldweg wird, der angenehm kühl vorbei am Brunnen Fontana Bersanella führt. Der Weg geht weiter und endet an einer Asphaltstraße, der man kurz nach rechts folgt, bis man die Eisenbahnbrücke erreicht.

Kurz vor der Brücke biegt links ein Weg ab, der zum Turm, Torre di Buccione führt, der sich über den Wald erhebt (Umweg von 1,2 km und 75 Meter Höhenunterschied). Man konnte den 410 m hohen Turm schon am Anfang der Wanderung sehen. Von hier aus hatte man mindestens seit dem 18. Jh, als er noch zu einer Burg für fünfhundert Soldaten gehörte, einen Ausblick fast über den ganzen See. Heute liegt er im gleichnamigen Spezialnaturschutzgebiet. Der Umweg ist nicht sehr lang, doch man sollte bedenken, dass die Wanderung schon an sich anspruchsvoll ist, auch hier gilt es die Energie der kleinen Wanderer richtig einzuschätzen.

Vor der Eisenbahnbrücke schlägt man den Wanderweg bergab nach links ein (braune Schilder „Orta“), am Bahndamm entlang folgt man den weiß-roten Schildern „Anello Azzurro“ und dem braunen Hinweis „passeggiata“. Wenn man wieder auf die Asphaltstraße kommt, folgt man ihr ein kurzes Stück bis zu dem hübschen Dorf Corconio (367 m), dessen Gassen mit Kieselsteinen gepflastert sind und das einige Gebäude aus dem 18. Jh. aufweist. Man steigt an bis zur Kirche Santo Stefano aus dem 17. Jh, um dort eine mit Kieselsteinen gepflasterte Straße einzuschlagen, die vom Oratorium über eine Eisenbahnbrücke oberhalb des Sees weitergeht. Wieder auf der Asphaltstraße kommt man nach Legro. Man erreicht die Bahnlinie und nimmt die Unterführung zum Sportplatz und geht dann weiter auf einem Fußweg bis zur Via Marconi und zu einem Kreisel mit der prachtvollen Villa Crespi.

Sollte die Unterführung aus irgendeinem Grund geschlossen sein, geht man links an der Bahnlinie entlang, bis man den Bahnhof und dort die Via Marconi erreicht. Hier geht man nach links bis hinunter zu dem oben genannten Kreisel oder man nimmt die kleinere Via D. Giovanni Bosco, die parallel dazu ohne Verkehr verläuft.

Am Kreisel erscheint die mächtige Villa im neomaurischen Stil in ihrer ganzen Größe, heute ist sie ein Hotel und Restaurant eines bekannten Fernsehkochs. Nun haben wir Orta, einen der „schönsten Orte Italien“ (www.borghipiubelliditalia.it), erreicht, man biegt rechts neben der Villa in die Via Fava ein und erreicht in Kürze das Seeufer. Man geht weiter bis zum Platz Mario Motta mit den Bootsanlegern und zahlreichen Lokalen. An einer Seite des Platzes steht ein interessantes Gebäude mit Fresken und einer Treppe. Dieser Palazzo della Comunità ist ein Bauwerk von 1582, er war der Sitz der Regierung des Feudalstaats Riviera di San Giulio und wird auch Broletto oder Palazzotto genannt. Orta verliert sich in einem Labyrinth aus Gassen, das nur auf den ersten Blick chaotisch wirkt. Wenn man auf der Via Olina bleibt, die hinter dem Palazzo della Comunità weitergeht, kann man die Gassen und netten Gärten leicht erforschen. Man kann aber auch die Via Caire Albertoletti, den so genannte „Motta-Anstieg” hinaufgehen. Hier stehen einige der ältesten Gebäude, wie die Casa Marangoni (14. Jh.), die wegen der kleinen Fenster im oberen, von Fresken geschmückten Stockwerk, das ein langer Holzbalken trägt, auch das Haus der Zwerge genannt wird. Die Rückkehr nach Pella erfolgt mit dem Boot.

Das Boot hält an der Insel San Giulio, die man, wenn man noch Zeit hat unbedingt besuchen sollte. Die schmalen Gassen, Treppen und Steinbögen suggerieren eine mittelalterlich anmutende Atmosphäre. Die meisten Gebäude stehen auf den Resten einer alten Burg, die vielleicht aus der Langobardenzeit stammt, doch es ist die Basilika San Giulio, in ihrem rein romanischen Stil, die am meisten beeindruckt. Sie wurde im 4. Jh. und wie es heißt von dem Heiligen persönlich erbaut, sie wurde ein Mal im 9. Jh. zu einer langobardischen Wehrkirche umgebaut, um während des 10.-11. Jahrhunderts weitere Veränderungen zu erfahren. Im Innern befindet sich eine wertvolle Kanzel aus den 12. Jh, die trotz ihrer Bronzefarbe vollkommen aus Stein ist und interessante Reliefs aufweist, darunter eine mysteriöse menschliche Figur, die Überlieferungen zufolge den Benediktinermönch und Abt von Dijon, Guglielmo da Volpiano (962-1031), der hier bei der Belagerung von 962 geboren wurde, darstellen soll. Bemerkenswert sind auch die Fresken aus dem 14.-16. Jh, von denen einige aus der Schule des Maler und Bildhauers Gaudenzio Ferrari (1475/80-1546) stammen. In der Sakristei befindet sich eine versteinerte Rippe, die, wie es heißt, in einer Grotte auf der Halbinsel Orta gefunden wurde. Vielleicht der Überrest eines der vom Hl. Julius vertriebenen Drachen? Ein weiteres wirklich prachtvolles Gebäude ist das 1844 auf der alten Burg errichtete Priesterseminar, das heutige Kloster Mater Ecclesiae. Hier lebt seit 1973 eine Gruppe Benediktinnernonnen in Klausur, die Stoffe und Gobelins restaurieren.

weitere Informationen

Orta – Sacro Monte
Beim Friedhof und der alten Kirche San Quirico beginnt einer der Wege, die zur Kirche San Nicolao führen, die Überlieferungen zufolge im 10. Jh. gegründet wurde. Hier beginnt der Rundweg des Sacro Monte (Heiliger Berg), der als Teil der Sacri Monti des Piemonts und der Lombardei seit 2003 UNESCO Weltkulturerbe ist. In einem parkähnlichen Gelände stehen zwanzig Kapellen, in denen sich insgesamt 176 von Hand bemalte Terrakotta-Skulpturen und 900 Fresken befinden, die das Leben des Hl. Franziskus von Assisi erzählen. Das Werk begann 1590 und der Bau wurde Ende des 17. Jahrhunderts abgeschlossen; die Entwicklung des Stils ist gut zu beobachten: von beschreibenden Darstellungen über spektakuläre Barockfiguren bis zu Triumph des Rokoko. Der Sacro Monte gehört zum gleichnamigen Spezialnaturschutzgebiet, das zum Schutz, zur Bewahrung und zur Aufwertung des historischen, religiösen und landschaftlichen Kulturguts eingerichtet wurde. Der Ort eignet sich sehr gut für entspannende friedliche Momente und verfügt über Picknicktische und Toiletten (www.sacromonti.org).
Orta – Villa Crespi
Die interessante Gestaltung des Gebäudes mit seinen arabisch anmutenden Formen und einer Art Minarett wurde für den Industriellen Cristoforo Benigno Crespi geschaffen, der die Schönheiten Bagdads liebte, eine Stadt, die er besucht hatte und aus der seine Baumwolle kam. Die Villa wurde 1880 erbaut und in den Dreißiger Jahren waren hier Dichter, Industrielle und Herrscher zu Gast, während es heute ein Hotel “Relais&Chateaux” des bekannten Fernsehkochs Antonio Cannavacciuolo ist. In vielen Filmen wurde der Hintergrund des Orta-Sees verwendet. Darunter ist ein alter Film von 1914 zu erwähnen, der den esoterischen Titel „Jvna, die Perle des Ganges“ trägt, wo das sagenumwobene Indien in der Villa Crespi geschickt nachgestellt wird.
Die Legende
Im Jahre 390 auf der Flucht vor den Verfolgungen in Griechenland erreichten Julius und sein Bruder Julianus die Seeufer und waren fasziniert von der Insel, auf der allerdings wilde Drachen und Schlangen hausten. Die beiden Brüder erhielten von Kaiser Theodosius I. die Erlaubnis, die Heidentempel anzureißen, um sie durch christliche Kirchen zu ersetzen. Während Julianus die neunundneunzigste in Gozzano baute, beschloss Julius sich auf die Insel zu begeben. Da er kein Boot fand, breitete der Heilige seinen Mantel auf dem Wasser aus und erreicht auf diese Weise die Insel. Die wilden Untiere, die sie bewohnten, verscheuchte er allein mit dem Wort und errichtete hier die hundertste Kirche.
Die Literatur
Die Literatur, die sich mit dem See beschäftigt, ist sehr unterschiedlich, der Kürze halber sollen hier nur der Roman: „Zweimal Lamberto oder das Geheimnis der Insel San Giulio“ und die Erzählung „Der Herr Fisch vom Orta-See“ genannt werden, beide stammen von dem in Omegna geborenen Kinderbuchautor Gianni Rodari (1920-1980).

Ratschläge zum Wandern mit Kindern

Dieser Ausflug ist recht lang, wegen der landschaftlichen Schönheit jedoch unbedingt empfehlenswert, aber nur für ältere oder an das Wandern gewöhnte Kinder geeignet. Es gibt zahlreiche Orte zum Rasten, dabei sollte man aber bedenken, dass die Zeit des gesamten Ausflugs sich durch die Pausen verlängert. Die Zeit für ein leckeres und wohlverdientes Eis aus einer Gelateria in Orta muss aber sein!

Wegmacher: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Autoren von Texten: Franco Voglino und Annalisa Porporato




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Straße der Völker

VON VERBANIA ZEU SCHWEIZER GRENZE AUF DER “VIA DELLE GENTI”

Lago Maggiore
Mittelschwer
Entfernung 31 km
Dauer Oltre 10 ore
Elevation N.P.
Höhenunterschied + 246
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Routenbeschreibung

Diese Route verwendete die historische “Via delle Genti” (Straße der Völker), eine alte Verbindungsstraße zwischen den Dörfern des oberen Lago Maggiore und der Schweiz.

Von Suna wandert man Richtung Pallanza und schlägt den Fuß- und Radweg nach Intra ein, in dessen Altstadt der Kirchturm der Basilica di San Vittore aufragt.
Nach der Überquerung des Flusses San Giovanni, steigt man Richtung Antoliva an, nach Carpiano: hier geht die Route weiter nach Bozzela, Frino und schließlich Ronco, dem Ort, wo der Wanderweg zu den Hängen des Monte Carciago zumSacro Monte della SS. Trinità von Ghiffa hinaufklettert.
Vom Sacro Monte geht es hinunter nach Deccio: vom Hauptweg nach Süden abzweigend nimmt man einen Nebenweg nach Novaglio, wo man den Saumpfad wieder aufnimmt und erst Comogno dann Oggebbio erreicht.

Hier geht die Route auf halber Höhe weiter durch Barbè und Cassino: man erreicht dann Cannero, dessen mildes Klima und die Umweltgegebenheiten dieses Dorf mit einem Küstenort vergleichbar machen.
Nach der geschlossenen Ortschaft schlägt man die alte Straße in die Schweiz, die “Via delle Genti” (Straße der Völker) genannt wird, ein, Diese verläuft durch Wälder und im Laufe der Zeit verwilderte Weiden nach Carmine Superiore mit seiner Kirche San Gottardo. Von diesem mittelalterlichen Dorf aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Burgen Castelli di Cannero.

Bevor man die Route wiederaufnimmt, kann man einen Umweg nach Viggiona machen, indem man einen Saumpfad nach Norden einschlägt und hier die Schneisen und Gräben der Linea Cadorna entdecken.
Wieder auf der historischen “Via delle Genti” erreicht man Molineggi und kommt bergab über Solivo nach Cannobio. Nach der Überquerung des Flusses Cannobino geht es weiter nach Marchile und Formine: von hier aus kann man auf einem kleinen Umweg über einen schönen Wanderweg durch Kastanienhaine die Kirche San Bartolomeo in Montibus erreichen.

SEHENSWERTES
Suna
Chiesa di Santa Lucia
Oratorio della Beata Vergine del Buon Rimedio
Torraccia medievale
Cappelle devozionali lungo i Sentieri del Monterosso
Cavandone
Chiesa Parrocchiale della Natività di Maria

Pallanza
Chiesa di Madonna di Campagna
Oratorio di San Remigio
Chiesa Parrocchiale di Santo Stefano
Chiesa Collegiata di San Leonardo
Palazzo di città
Villa Rusconi Clerici
Villa Taranto
Villa Giulia
Mausoleo Cadorna
Museo del Paesaggio

Intra
Basilica di San Vittore
Oratorio di Santa Marta
Chiesa di San Fabiano
Chiesa Evangelica Metodista
Casa del Lago
Palazzo Flaim

Ghiffa
Sacro Monte della SS. Trinità
Chiesa Parrocchiale di San Maurizio
Museo dell’Arte del Cappello

Oggebbio
Chiesa parrocchiale di San Pietro
Oratorio della natività di Maria (frazione Cadessino)
Chiesa di Sant’Agata (frazione Novaglio)
Villa Anelli (Gonte)

Cannero
Chiesa Parrocchiale di San Giorgio
Grotta della Madonna di Lourdes
Castelli di Cannero
Villa della Sabbioncella
Museo etnografico e della spazzola
Parco degli Agrumi
Oratorio di Santa Lucia (Piancassone)

Cannobio
Santuario della SS. Pietà
Collegiata di San Vittore
Casa Pironi
Palazzo della Ragione
Chiesa di Sant’Agata
Chiesa di San Bartolomeo in Montibus
Orrido di Sant’Anna

RASTMÖGLICHKEITEN
STRUTTURE RICETTIVE

TECHNISCHE HINWEISE
ETAPPEN: empfohlen sind 2 Etappen, von Suna nach Cannero Riviera (16 km), von Cannero Riviera nach San Bartolomeo (15 km)
HÖHENUNTERSCHIED: Niedrigster Punkt der Route 204 m ü.d.M., höchster Punkt 450 m ü.d.M. Einzelheiten im Höhenprofil.
DAUER: zwischen 3 und 6 Stunden pro Etappe
ART DER STRECKE: Trekkingtour – MEIST AUF UNBEFESTIGTEN WEGEN, aber auch lange Strecken auf Asphaltstraße

EINZELHEITEN
http://www.provincia.verbano-cusio-ossola.it
http://www.sacri-monti.com
http://www.distrettolaghi.it
http://www.sacromonteghiffa.it
http://www.cmverbano.net




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