EINE STRECKE ZWISCHEN DEM SEE, DEM FLUSS UND DEM HÜGEL, DIE AUF DEM HISTORISCHEN PASS DER DEN ORTASEE MIT DEM SESIATAL VERBINDET

GIRO D’ITALIA: COLMA DI AROLA

Lago d’Orta
Mittelschwer
Entfernung 79 km
Dauer 4 Stunden 30
Elevation N.P.
Höhenunterschied + + 648
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Eine Strecke zwischen dem See, dem Fluss und dem Hügel, die auf dem historischen  Colma-Pass von Arola gipfelt, der den Ortasee mit dem Sesiatal verbindet und mit der 19. Etappe des 104. Giro d’Italia am 28. Mai 2021 zu in die Geschichte des Radsports einging.
Die Etappe beginnt in Omegna und führt am Westufer des Ortasees entlang unter dem Regenbogen der (von Rodari inspirierten) Gärten des fliegende Riesendings und dann durch  Brolo, Nonio und Cesara. Nach der „Abfahrt vom Berg“ von Cesara (eine Stadt des Friedens, sowohl dem Namen nach als auch in Wirklichkeit) geht es nach einem kurzen Gefälle zur Abzweigung nach rechts in Richtung Arola und den Colma-Pass.




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DAS DORF SOLLTE UNBEDINGT BESUCHT UND BEKANNT GEMACHT ZU WERDEN

CAMPELLO MONTI

Lago d’Orta
Mittelschwer
Entfernung 47,8 km
Dauer 3 Stunden 30
Elevation N.P.
Höhenunterschied + + 1007
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Das Dorf Campello Monti sollte nicht nur wegen seiner alten Walserwurzeln, seiner Geschichte und seiner herrschaftlichen Häuser, sondern auch wegen der vielen Ausflugsmöglichkeiten unbedingt besucht und bekannt gemacht zu werden.
Aus morphologischer Sicht beginnt das Stronatal unmittelbar nach der Fabbricone-Brücke am Ende der Via De Angeli in Omegna. Eine Reihe von unübersichtlichen Kurven zwischen Felsen und dem Strona-Bach führt nach Canova del Vescovo, einer in der Nähe der Abzweigung nach Germagno liegenden Ortschaft.




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Eines der bekanntesten und beliebtesten Ziele für Fans der „Specialissima“

GIRO D’ITALIA: MOTTARONE VOM ORTA SAN GIULIO

Lago d’Orta
Mittelschwer
Entfernung 43 km
Dauer 3 Stunden 30
Elevation N.P.
Höhenunterschied + + 1077
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Eines der bekanntesten und beliebtesten Ziele für Fans der „Specialissima“ ist der Mottarone, weil der Giro d’Italia mehrmals hier vorbeiführte und es sich um eine ideale Auffahrt handelt, die zwar harte, aber nie unüberwindbaren Steigungen aufweist und in einer Umgebung verläuft, die mit zunehmender Höhe immer schöner wird.
Der Gipfel des Mottarone ist über zwei Straßen erreichbar, nämlich die vom Lago Maggiore aufwärtsführende private Borromäische Straße und die SP 39 Due Riviere, die vom Ortasee kommt. Es wird die letztere empfohlen.
Ausgangspunkt ist der Bahnhof Orta San Giulio im Weiler Legro (das berühmte bemalte Dorf), der sowohl mit dem Zug als mit dem Auto erreichbar ist, da genügend Parkplätze vorhanden sind.

 




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Von Cascata del Toce zum Passo San Giacomo

HISTORISCHE BERGSTRASSE

Valle Formazza
Mittelschwer
Entfernung 10 km
Dauer 3 – 6 hours
Elevation N.P.
Höhenunterschied + +625 m
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Ab dem Jahr 1929 für die Errichtung der Staudämme des Lago Castel und des Lago Toggia im Oberen Formazza-Tal im äußersten Norden des Piemonts erbaut, verbindet die Straße den berühmten Toce-Wasserfall mit dem San Giacomo-Pass, vorbei an dem Ortsteil Riale und vereint somit Italien mit dem Tessin in der Schweiz.
Der erste Abschnitt der Strecke, der am Toce-Wasserfall (1685 m ü.d.M.) startet und den Ortsteil Riale di Sotto erreicht, erfolgt auf Asphalt entlang der Staatsstraße 659.
Kurz vor Erreichen des Ortsteils Riale (1740 m ü.d.M.) zweigt die Straße ab. Hier beginnt nun der unbefestigte Weg, der zur Schutzhütte Maria Luisa (2160 m ü.d.M.) führt. Es geht weiter zum Lago Toggia und schließlich gelangt man zum San Giacomo-Pass (2313 m ü.d.M.).
Genau in diesem Abschnitt wird die Strecke zu einem wahrhaften Meisterwerk mit verminderten Steigungen und Spitzkehren mit perfekten Linien, flankiert von kleinen Mauern und Bögen, von denen aus man einzigartige Fotos der Riale-Ebene und der Gipfel des Formazza-Tals machen kann.
Nach dem Ende dieses ersten Abschnitt bergauf führt die Straße weiter auf einer scheinbaren Ebene, durch das Becken von Alpe Toggia. Man erreicht entlang dem Staudamm des Lago Toggia die Schutzhütte. Weiter leicht bergauf führt die Straße bis zum San Giacomo-Pass von dem aus sich ein wunderschöner Blick auf das Bedrettotal (Schweiz) öffnet.
Bereits im Jahr 1885 gab es bei dem San Giacomo-Pass eine kleine Schweizer Schutzhütte, in der die Telegrafisten unterkamen, die über die Lage im Hohen Formazza-Tal an das Forte di Airolo (Schweiz) berichteten. Nach dem Bau des Fahrwegs für die italienische Seite des San Giacomo-Passes auf dem Gebiet des Bedrettotals wurden in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts neue Befestigungsanlagen errichtet, die zum Herzen des lokalen Verteidigungssystems des gleichnamigen Passes wurden: die Artilleriefestung “Grandinagia” und das befestigte Fort “San Giacomo”. Sie boten Stellungen für Maschinengewehre und für Feldartillerie, Unterstände und Seilbahnen für die Logistik und die Versorgung der Hauptfestungen.
Heute ist die Straße zu Fuß und mit dem Mountainbike zurücklegbar, im Winter hingegen können Schneeschuhwanderungen und Skibergsteigen unternommen werden (konsultieren Sie immer das Lawinenbulletin).

Es wird darauf hingewiesen, dass die Route Abschnitt enthalten kann, auf denen Fahrzeugverkehr herrscht.

SEHENSWÜRDIGKEITEN
Symbol des Formazza-Tals ist der Toce-Wasserfall, der dank seiner Fallhöhe von mehr als 143 m als “der schönste und mächtigste Wasserfall der Alpen” gilt.
Interessant ist die Besichtigung des Borgo Diffuso von Formazza mit seinen Ortsteilen mit dem charakteristischen Namen in Titsch (lokale Mundart der Walser), wo man die Walser-Atmosphäre spüren kann.
Vom Toce-Wasserfall und von Riale gehen zudem zahlreiche Strecken für die Trekking- und MTB- Liebhaber ab.
Eine natürliche und touristische Attraktion ist die Premia Terme, ein modernes Thermalzentrum mit Innen- und Außenpools mit Warmwasser und einem Wellnessbereich (www.premiaterme.com).




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Von Pra’ Michelaccio bis Cima Montorfano

HISTORISCHE BERGSTRASSE: LINEA CADORNA

Lago di Mergozzo
Einfach
Entfernung 6 km
Dauer 3 – 6 Stunden
Elevation N.P.
Höhenunterschied + +590
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Die Linea Cadorna ist ein Verteidigungssystem, das während des Ersten Weltkrieges in der Nähe der Schweißer Grenze auf Wunsch des Generals Luigi Cadorna, dem damaligen Generalstabschef der Armee, der eine österreichisch-deutsche Invasion durch die neutrale Schweiz befürchtete, errichtet wurde.
Die gewaltige Verteidigungsstruktur, die zwischen Sommer 1915 und Frühling 1918 erbaut wurde, erstreckte sich vom Ossola-Tal über den Verbano bis zur Lombardei und wurde zu einem dichten Netz aus Militärstraßen und -saumpfaden, Schützengräben, Artilleriestellungen, Sichtungsorten, kleinen Krankenhäusern und Logistikanlagen, Kasernen und Sichtungsposten ausgebaut.
Die Arbeiten wurden von lokalen Maurern und Steinmetzen ausgeführt und auch Frauen spielten eine grundlegende Rolle bei der Erschaffung der Verteidigungslinie, insbesondere beim Transport von Materialien und Nachschub zu den Baustellen.
Die Linea Cadorna wurde nie zu Kriegszwecken genutzt und heute ist diese Militärstraße ein historisches Erbe, das der Gemeinschaft ermöglicht, einen Moment der Geschichte des 20. Jahrhunderts zu begreifen. Zudem repräsentiert es ein naturalistische Erbe aus Wegen für die Trekking- und Mountainbike-Liebhaber, da Strecken geboten werden, die fast das gesamte Jahr über befahrbar sind (seien Sie bei Neuschnee vorsichtig).

BESCHREIBUNG DER STRECKE
Der Mont’Orfano oder Montorfano wird dank seiner isolierten Lage, als ein bedeutender strategischer Ort betrachtet, von welchem man die umliegende Gegend vom Lago Maggiore über den Ortasee bis zum Unteren Ossola-Tal rundherum dominieren kann.
An den Hängen des Berges wurden verschiedene Militärbauten errichtet, die noch heute sichtbar sind. Sie sind dank der Strada Cadorna, ein unbefestigter 4 km langer und 4 Meter breiter befahrbarer Weg, erreichbar.
Die Strecke dieses Abschnitts der Linea Cadorna beginnt in Mergozzo, im Ortsteil Pra’ Michelaccio (204 m ü.d.M.) den Ausschilderungen zu den Militärbefestigungen folgend.
Die Straße, die nur im ersten kurzen Abschnitt asphaltiert ist, wird über 4 km zu einer schönen unbefestigten Straße mit einem konstanten Gefälle und schönen Spitzkehren, die zur ersten Casermetta führen. Weiter geht es mit einer Abfolge von militärischen Artefakten von bemerkenswerter Schönheit (Stützmauern und hydraulische Kanäle), bis die Straße die zweite Kaserne und das Munitionsdepot erreicht. Der Panoramablick, den man von hier oben genießt, ist wirklich beeindruckend.
Vom Munitionsdepot fährt man weiter bis auf den Gipfel des Montorfano (794 m ü.d.M. – etwa 2 km). Die unbefestigte Straße wird zu einem Saumpfad, der anschließend zu einem mit Gras bewachsenen Weg wird. Nach etwa 45 Minuten erreicht man weitere Militärbauten (Unterstände und Kasernen), die mit der Verwendung von lokalen natürlichen Ressourcen wie Granit aus der nahegelegenen Cava Verde, zu Füßen des Montorfano, errichtet wurden.

EVENTUELLE RISIKEN: Die Straße ist an einigen Stellen nicht geschützt. Seien Sie bei Neuschnee vorsichtig.

SEHENSWÜRDIGKEITEN
Panoramablick auf den Lago Maggiore, den Ortasee, den Lago di Mergozzo und das Untere Ossola-Tal.
Militärische Artefakte von bemerkenswerter Schönheit.
Für die ganze Familie geeignet, ist der Sentiero Azzurro eine wunderschöne gepflasterte Strecke, die den Ort Mergozzo mit der Siedlung Montorfano verbindet. Von hier hat man einen Panoramablick auf den Lago di Mergozzo und auf den Lago Maggiore.
Für diejenigen, die den Adrenalin-Kick suchen, kommt man entlang der Strada Cadorna hingegen auf den Zugang zum Klettersteig Montorfano. Es handelt sich um eine Strecke mit tibetischen Brücken und exponierten Passagen (Schwierigkeitsstufe: schwer; der Weg sollte nur mit einer geeigneten Ausrüstung begangen werden).
(https://www.comune.mergozzo.vb.it/it-it/vivere-il-comune/cosa-vedere/fer… )
Von Pra’ Michelaccio, entlang den Ufern des Flusses Toce, passiert der gleichnamige Radweg des Toce. Dieser kommt aus dem Oberen Formazza-Tal und führt bis zum Lago Maggiore. https://lagomaggiorexperience.it/percorso/ciclovia-del-toce-in-bici-tra-…
Für die Liebhaber der lokalen Geschichte kann im Ort Mergozzo zudem das Ökomuseum des Granits aus Montorfano und das Städtische Archäologische Museum mit der Ausstellung von Fundstücken von der Vorgeschichte bis zum Mittelalter besichtigt werden.
www.ecomuseogranitomontorfano.it




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Von Punta di Migiandone bis Forte di Bara

HISTORISCHE BERGSTRASSE: Linea Cadorna, Ornavasso

Piana del Toce
Mittelschwer
Entfernung 3,3 km
Dauer 1 – 3 Stunden
Elevation N.P.
Höhenunterschied + +200
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Die Linea Cadorna ist ein Verteidigungssystem, das während des Ersten Weltkrieges in der Nähe der Schweißer Grenze auf Wunsch des Generals Luigi Cadorna, dem damaligen Generalstabschef der Armee, der eine österreichisch-deutsche Invasion durch die neutrale Schweiz befürchtete, errichtet wurde.
Die gewaltige Verteidigungsstruktur, die zwischen Sommer 1915 und Frühling 1918 erbaut wurde, erstreckte sich vom Ossola-Tal über den Verbano bis zur Lombardei und wurde zu einem dichten Netz aus Militärstraßen und -saumpfaden, Schützengräben, Artilleriestellungen, Sichtungsorten, kleinen Krankenhäusern und Logistikanlagen, Kasernen und Sichtungsposten ausgebaut.
Die Arbeiten wurden von lokalen Maurern und Steinmetzen ausgeführt und auch Frauen spielten eine grundlegende Rolle bei der Erschaffung der Verteidigungslinie, insbesondere beim Transport von Materialien und Nachschub zu den Baustellen.
Die Linea Cadorna wurde nie zu Kriegszwecken genutzt und heute ist diese Militärstraße ein historisches Erbe, das der Gemeinschaft ermöglicht, einen Moment der Geschichte des 20. Jahrhunderts zu begreifen. Zudem repräsentiert es ein naturalistische Erbe aus Wegen für die Trekking- und Mountainbike-Liebhaber, da Strecken geboten werden, die fast das gesamte Jahr über befahrbar sind (seien Sie bei Neuschnee vorsichtig).

BESCHREIBUNG DER STRECKE
Die Strecke dieses Abschnitts der Linea Cadorna beginnt in Ornavasso im Unteren Ossola-Tal in der Nähe des Parkplatzes Punta di Migiandone (210 m ü.d.M.), wo sich der gut erhaltene Saumpfad mit regelmäßigen abfallende Spitzkehren, flankiert von Steinmauern, in Richtung von Forte di Bara entwickelt. Entlang des Weges trifft man auf in den Fels geschlagene Tunnel, Schützengräben, Laufgräben und Stellungen für Maschinengewehre (es ist ratsam, eine Taschenlampe mitzunehmen).
Dieser Gebirgskamm war der optimale Ort, um den Übergang zwischen dem Unteren Ossola-Tal und dem Lago Maggiore und dem Lago Mergozzo an der schmalsten Stelle der Ebene des Flusses Toce, die als “Stretta di Bara” definiert wird, zu kontrollieren.
Nach Erreichen des Forte di Bara (410 m ü.d.M.) kann man eine mehrstufige Festigungsanlage bewundern, die aus verschiedenen Erddämmen, die von Mauern aus quadratischen Steinen gestützt wird, besteht. Diese hätten Kasernen und Langstreckenkanonen beherbergen sollen, um das System aus Schützengräben von Ornavasso und Migiandone zu schützen. Kanonen und Granatwerfer machen diesen Ausblick noch eindrucksvoller.
Ein Gedenkstein erinnert an die Schlacht von Ornavasso, die im Oktober 1944 von den Alpenjäger und von den Partisanen der Formation “Valtoce” gegen die Deutsche zur Verteidigung der Partisanenrepublik Ossola ausgefochten wurde.

SEHENSWÜRDIGKEITEN
Panoramablick auf den Lago Maggiore und den Lago di Mergozzo, auf die Gipfel des Unteren Ossola-Tals und auf die e sui Corni di Nibbio.
Militärische Artefakte von bemerkenswerter Schönheit, die noch gut erhalten sind.
Von Punta di Migiandone gelangt man erneut auf den Radweg des Toce, der, bis zum Lago Maggiore aus dem Oberen Formazza-Tal kommend, den berühmten Wasserlauf entlangführt.
Für die Liebhaber der lokalen Geschichte kann im Ort Ornavasso zudem die Archäologische Abteilung Enrico Bianchetti des Landschaftsmuseums mit einer umfassenden Ausstellung an Fundstücken vom VIII. Jh. v. Chr. bis zum IV. Jh. n. Chr. besichtigt werden.
https://www.museodelpaesaggio.it/collezioni/archeologia/ und das Partisanenmuseum www.museopartigiano.it
Vom Forte di Bara kann man der unbefestigten Straße folgen, die in der Ebene zum Alten Marmorsteinbruch führt.
Zu besuchen ist auch die Wallfahrtskirche der Madonna del Boden und die Wallfahrtskirche der Madonna della Guardia.

 

(Das Projekt wird durch das Regionalgesetz vom 19. Mai 2021 Nr. 9, “Maßnahmen für die Aufwertung von historischen Bergstraßen von touristischem Interesse” gefördert, das die historischen Bergstraßen von touristischem Interesse anerkennt und aufwertet, um die Entwicklung des Tourismus unter freiem Himmel zu fördern).




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Entlang des Kamms von San Pietro

FERRATA “PASSO DEL MORO”: EINE HOHE HÖHENREISE

Valle Anzasca
Mittelschwer
Entfernung 6 km
Dauer 2 ore
Elevation N.P.
Höhenunterschied + 250
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Allgemein:

Ferrata delle Guide di Macugnaga ist ein neuer Klettersteig, der am Monte-Moro-Pass entlang der Cresta di San Pietro liegt. Der Klettersteig ist luftig und kurz. Er stellt keine besonderen technischen Schwierigkeiten dar, auch wenn er sehr exponiert und in einer Hochgebirgsumgebung liegt.

Ausgangspunkt:

Der Ausgangspunkt der Wanderung ist die Bergstation der Seilbahn, die Staffa (Provinz Verbania) mit dem Monte-Moro-Pass verbindet. Um nach Staffa zu gelangen, fahren Sie in der Regel über die A26 nach Gravellona Toce auf der westlichen Seite des Lago Maggiore. Fahren Sie an Anzola d’Ossola vorbei und biegen Sie dann auf die ehemalige SS549, jetzt SR549 von Macugnaga, ab, die das Tal hinaufführt, bis Sie das Dorf Staffa erreichen, wo Sie einen Parkplatz in der Nähe der Seilbahn finden.

Ankunft:

Von der Bergstation der Seilbahn steigen Sie in Richtung Oberto Maroli-Hütte ab. Von der Hütte aus geht es weiter in Richtung des San-Pietro-Kamms. Sie erreichen einen Skilift, wo Sie, einem Schild folgend, links um den Gipfel herumgehen. Folgen Sie den Wegen unter dem Felsen, bis Sie den Anfang des Klettersteigs erreichen (30′ von der Seilbahnstation).

Ferrata:

Die Ferrata delle Guide di Macugnaga beginnt gleich senkrecht und führt über eine Wand mit vielen Wölbungen, die den Füßen Halt geben. Oben an dieser Wand biegen Sie nach rechts entlang des Grats ab. Zu Beginn gibt es einen kurzen Kletterabschnitt, der ausgesetzt, aber nicht schwierig ist. Hinter diesem Abschnitt beginnt ein Kammabschnitt mit kurzen Anstiegen über felsige Kanzeln.  Die erste dieser Kanzeln hängt leicht über. Anschließend erreichen Sie eine luftige und adrenalingeladene Affenhängebrücke.  Nach dem Überqueren der Brücke nehmen wir eine Querung nach rechts und klettern eine kurze Wand hinauf.  Sie gehen weiter entlang der Halterung, beenden kurz den Aufstieg und beginnen den Abstieg, der immer noch Halterungen hat, aber weniger anspruchsvoll ist, und erreichen so das Ende des Klettersteigs (1h ab Ausgangspunkt).

An diesem Punkt können Sie zur Seilbahn zurückkehren (20′ vom Ende des Klettersteigs – 2h insgesamt).

Eine Alternative ist, weiter in Richtung Joderhorn zu gehen, einem Felsvorsprung unweit des Klettersteigs. Vom Ende des Klettersteigs gehen Sie nach links weiter und folgen einigen kleinen Steinmännchen, die Sie den steilen Hang hinaufführen, bis Sie den Gipfelgrat (3036 m) erreichen, von dem Sie zum Gipfelkreuz mit dem Signaturbuch absteigen können.  Von hier aus gehen Sie zurück auf den Weg, der Sie zum Gipfel führte, und dann hinunter zum Monte-Moro-Pass mit einem kurzen abgesicherten  Abschnitt und dann zur Seilbahn (45′ vom Joderhorn).

Abstieg:

Vom Ende des Klettersteigs aus folgen Sie dem markierten Weg, der in 20 Minuten zur Seilbahn führt (insgesamt 2h).

Anmerkungen:

Dieser kurze Klettersteig ist ein klassischer Gratklettersteig, bei dem die Exposition im Vordergrund steht.  Er ist technisch nicht besonders anspruchsvoll. Der Höhenunterschied ist gering und ist vor allem an der ersten Wand zu überwinden. Dann gehen Sie entlang eines Höhenrückens mit einer Brücke, wo Sie noch exponierter sind. Sie müssen berücksichtigen, dass Sie sich im Hochgebirge, knapp unter 3000 m befinden und deshalb auf Ausrüstung und  Wetterbedingungen Acht geben müssen.




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Info:

  • Ansatz: 0:30 Stunde

  • Ferrata: 1:00 Stunde

  • Route: 2:00 Stunden

  • Höhenunterschied: 120 m

  • Höhenunterschied der Reiseroute: 250 m

  • Maximale Höhe: 2905 m

  • Länge: 6 km

Entlang des Kamms von San Pietro

FERRATA “PASSO DEL MORO”: EINE HOHE HÖHENREISE

Lago Maggiore
Mittelschwer
Entfernung 6 km
Dauer 2 ore
Elevation N.P.
Höhenunterschied + 250
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Allgemein:

Ferrata delle Guide di Macugnaga ist ein neuer Klettersteig, der am Monte-Moro-Pass entlang der Cresta di San Pietro liegt. Der Klettersteig ist luftig und kurz. Er stellt keine besonderen technischen Schwierigkeiten dar, auch wenn er sehr exponiert und in einer Hochgebirgsumgebung liegt.

Ausgangspunkt:

Der Ausgangspunkt der Wanderung ist die Bergstation der Seilbahn, die Staffa (Provinz Verbania) mit dem Monte-Moro-Pass verbindet. Um nach Staffa zu gelangen, fahren Sie in der Regel über die A26 nach Gravellona Toce auf der westlichen Seite des Lago Maggiore. Fahren Sie an Anzola d’Ossola vorbei und biegen Sie dann auf die ehemalige SS549, jetzt SR549 von Macugnaga, ab, die das Tal hinaufführt, bis Sie das Dorf Staffa erreichen, wo Sie einen Parkplatz in der Nähe der Seilbahn finden.

Ankunft:

Von der Bergstation der Seilbahn steigen Sie in Richtung Oberto Maroli-Hütte ab. Von der Hütte aus geht es weiter in Richtung des San-Pietro-Kamms. Sie erreichen einen Skilift, wo Sie, einem Schild folgend, links um den Gipfel herumgehen. Folgen Sie den Wegen unter dem Felsen, bis Sie den Anfang des Klettersteigs erreichen (30′ von der Seilbahnstation).

Ferrata:

Die Ferrata delle Guide di Macugnaga beginnt gleich senkrecht und führt über eine Wand mit vielen Wölbungen, die den Füßen Halt geben. Oben an dieser Wand biegen Sie nach rechts entlang des Grats ab. Zu Beginn gibt es einen kurzen Kletterabschnitt, der ausgesetzt, aber nicht schwierig ist. Hinter diesem Abschnitt beginnt ein Kammabschnitt mit kurzen Anstiegen über felsige Kanzeln.  Die erste dieser Kanzeln hängt leicht über. Anschließend erreichen Sie eine luftige und adrenalingeladene Affenhängebrücke.  Nach dem Überqueren der Brücke nehmen wir eine Querung nach rechts und klettern eine kurze Wand hinauf.  Sie gehen weiter entlang der Halterung, beenden kurz den Aufstieg und beginnen den Abstieg, der immer noch Halterungen hat, aber weniger anspruchsvoll ist, und erreichen so das Ende des Klettersteigs (1h ab Ausgangspunkt).

An diesem Punkt können Sie zur Seilbahn zurückkehren (20′ vom Ende des Klettersteigs – 2h insgesamt).

Eine Alternative ist, weiter in Richtung Joderhorn zu gehen, einem Felsvorsprung unweit des Klettersteigs. Vom Ende des Klettersteigs gehen Sie nach links weiter und folgen einigen kleinen Steinmännchen, die Sie den steilen Hang hinaufführen, bis Sie den Gipfelgrat (3036 m) erreichen, von dem Sie zum Gipfelkreuz mit dem Signaturbuch absteigen können.  Von hier aus gehen Sie zurück auf den Weg, der Sie zum Gipfel führte, und dann hinunter zum Monte-Moro-Pass mit einem kurzen abgesicherten  Abschnitt und dann zur Seilbahn (45′ vom Joderhorn).

Abstieg:

Vom Ende des Klettersteigs aus folgen Sie dem markierten Weg, der in 20 Minuten zur Seilbahn führt (insgesamt 2h).

Anmerkungen:

Dieser kurze Klettersteig ist ein klassischer Gratklettersteig, bei dem die Exposition im Vordergrund steht.  Er ist technisch nicht besonders anspruchsvoll. Der Höhenunterschied ist gering und ist vor allem an der ersten Wand zu überwinden. Dann gehen Sie entlang eines Höhenrückens mit einer Brücke, wo Sie noch exponierter sind. Sie müssen berücksichtigen, dass Sie sich im Hochgebirge, knapp unter 3000 m befinden und deshalb auf Ausrüstung und  Wetterbedingungen Acht geben müssen.




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Info:

  • Ansatz: 0:30 Stunde

  • Ferrata: 1:00 Stunde

  • Route: 2:00 Stunden

  • Höhenunterschied: 120 m

  • Höhenunterschied der Reiseroute: 250 m

  • Maximale Höhe: 2905 m

  • Länge: 6 km

Einem der beiden lebendigen Orte des Naturschutzparks Alpe Veglia-Devero

NATURSHUTZPARK VEGLIA – DEVERO: ALPE VEGLIA

Alpi Veglia-Devero
Mittelschwer
Entfernung 12 km
Dauer 5 – 6 Studen
Elevation N.P.
Höhenunterschied + +200
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Ausgangsort: Alpe Ciamporino (1936 m)
Zielort: San Domenico (1420 m)
Höchster Punkt: 2060 m
Höhenunterschied: 200 m Anstieg, -700 m Abstieg
Entfernung: 12 km insgesamt
Wanderzeit ohne Pausen: 2 Stunden und 30 Minuten von Alpe Ciamporino nach Alpe Veglia; 2 Stunden und 30 Minuten von Alpe Veglia nach San Domenico.
Art der Wege: gemischt (Wanderweg, Waldweg, gepflasterte und asphaltierte Straße)
Wegweiser: Schilder „Alpe Veglia F50“ und weiß-rote Zeichen
Wasser: Brunnen in San Domenico und in Alpe Veglia
Empfohlene Jahreszeit: Frühling bis Herbst, wenn kein Schnee liegt
Wie man hinkommt: 26 km nördlich von Domodossola. Auf der Hauptstraße SS33 Richtung „Sempione“ und „Confine di Stato“ fahren, nach der Ausfahrt „Varzo Sud“ den blauen Schildern nach „Varzo“ und gleich danach den braunen Schildern nach „San Domenico“ folgen. Die Straße ist auf den letzten 11 km relativ schmal und kurvig. Da es sich um einen Skiort handelt, gibt es mehrere Parkplätze im Freien und Parkhäuser. Mit dem Bus: Linie Domodossola-Varzo FS (www.comazzibus.com), dann die Buslinie ProntoBus Varzo-Trasquera-San Domenico (www.unionemontanaaltaossola.it). Mit der Bahn: Strecke Domodossola-Brig, Bahnhof Varzo (www.trenitalia.com). Liftanlagen www.san-domenico.com
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi www.distrettolaghi.it; Ente Gestione Aree Protette dell’Ossola www.areeprotetteossola.it; Consorzio Alpe Veglia www.consorzioalpeveglia.it; Gemeinde Varzo www.comune.varzo.vb.it; San Domenico Ski www.san-domenico.com; Unione Montana Alta Ossola www.unionemontanaaltaossola.it

Die Tour

Der Spaziergang beginnt im Ortsteil San Domenico di Varzo (1420 m), hier fährt man die Seilbahn, die auf 1936 Meter Höhe zur Alpe Ciamporino führt, wo die eigentliche Wanderung anfängt. Sobald man aus der Seilbahn gestiegen ist, wandert man in Richtung der folgenden Anlage, um kurz davor einen Trampelpfad links einzuschlagen, der eine Wiese durchquert (Anhaltspunkt ist ein weißer Stein), um unter den Seilen eines anderen Lifts hindurch zu gehen und den nun gut erkennbaren Wanderweg (rot-weißes Schild „Alpe Veglia“) einzuschlagen.

Anfangs geht es leicht abwärts, dann abwechselnd auf und ab bis zu einer geraden Strecke auf einem Panorama-Balkonweg über dem darunter liegenden Cairasca-Tal, von dem aus man die Straße, auf der es später talwärts geht, gut erkennen kann. Der Weg ist an einigen Stellen ein wenig exponiert, jedoch nie wirklich gefährlich, allerdings sollte man auf die kleinen wilderen Wanderer achten. Es sind einige Ketten vorhanden, die jedoch bei trockenem Wetter nicht wirklich notwendig sind. Nach einem wechselhaften aber im Ganzen gemächlichen Anfang wird der Weg nun steiler und führt zwischen Felsen über einen ersten Bergrücken, auf dem man den höchsten Punkt erreicht. Dann geht es wieder eben weiter, um mit einer letzten kleinen Steile über den Berg zu kommen, wobei man die leicht erreichbare Kuppe mit einem Kreuz bereits vor sich sieht. Hier eröffnet sich das weiteste und schönste Panorama mit dem Monte Leone (3552 m) gegenüber an der Schweizer Grenze. Begleitet von einigen Tafeln mit Erläuterungen zur Flora des Schutzgebiets geht man ein Stück auf dem Blumenweg „Sentiero dei fiori“ entlang, der anfangs mit leichtem auf und ab und schließlich ziemlich steil abwärts in den Wald führt.

Nun erreicht man das erste der Dörfer der Alpe Veglia: La Balma, mit hübschen, über die Wiesen verstreuten Häuschen. Nachdem man die Furt des Baches La Balma und die ersten Häusergruppen hinter sich gelassen hat, biegt man nach rechts, um den Feldweg (Schild „Alpe Veglia“) dann zu verlassen und einem Wanderweg nach rechts zu folgen, der in einen verwunschenen Waldabschnitt und auf einer Holzbrücke, die sich in einer eindrucksvollen Schlucht wenig oberhalb des Wasserfalls befindet, über den Frua-Bach führt. Nach wenigen Schritten erreicht man die Alpe Veglia bei der Schutzhütte des italienischen Alpenvereins (CAI). Wenig später kommt man zu einem Hotel im Ort Cornù (1755 m), um dann auf dem darunter liegenden Feldweg weiter nach links zu gehen, bis man das nächste Dorf erreicht (Brunnen).

Man bleibt auf dem Feldweg, der eine weite Kurve nach links beschreibt und dabei eine große und entspannende Hochebene durchquert, wandert über den Mottiscia-Bach und erreicht wenig später talwärts die Isola-Alm. Nachdem man auch den Gebirgsbach Cairasca in der Nähe des Ortes Ponte überquert hat, geht es entschieden nach links weiter über eine angenehme Hochebene, wenig unterhalb der Aione-Alm. Kurz hinter dem breiten Hexenbach „Rio delle Streghe“ bei einer mächtigen einzelnen Lärche kommt man zu einer Fundstätte, wo seit 1986 nach den Resten einer Nomadensiedlung aus der Mittelsteinzeit (8.–7. Jt. v. Chr.) gegraben wird und Gegenstände aus Kristall und Feuerstein wie Kratzer und Stichel gefunden wurden. (Die Stätte ist nicht gut erkennbar, denn, da es sich um ein Schutzgebiet und eine Weide handelt, wird die Stelle nach jeder Grabungskampagne wieder sorgfältig mit den zuvor entfernten Erdschollen bedeckt, um die Landschaft nicht zu verändern).

Man berührt kaum die Alm Cianciavero, geht am Oratorium San Giacomo vorbei über den Cianciavero-Bach und kommt wieder in den Wald. Nach einem landwirtschaftlichen Betrieb mit lokalen Erzeugnissen führt die Straße entschieden und fortwährend abwärts. Der Blick, der sich von Zeit zu Zeit auf die eindrucksvolle Schlucht darunter öffnet, macht den Spaziergang angenehmer. Vor allem nach der Kapelle „Cappella del Groppallo“ (16. Jh.) führt die Straße in einigen Serpentinen steil bergab. Fast in der Ebene angekommen kann man den Weg abkürzen, indem man kurz hinter der Schranke, welche die Zufahrt des Feldwegs sperrt, links einen Pfad (Schild) einschlagen, der die weite Kurve abkürzt und direkt zum Ponte Campo, zur Brücke über den Cairasca-Bach führt. Ein letztes Stück auf der Asphaltstraße führt zurück nach San Domenico und schließt die Runde.

Ratschläge zum Wandern mit Kindern

Dieser Ausflug ist recht lang, wegen der landschaftlichen Schönheit jedoch empfehlenswert. Er ist allerdings wegen der ein wenig exponierten Abschnitte nach Alpe Ciamporino nur für ältere Kinder geeignet. Nicht geeignet für Kindertragerucksäcke.

Ausarbeitung der Strecke: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Texte: Franco Voglino und Annalisa Porporato




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Relativ einfacher Rundspaziergang vom Zentrum von Domodossola zu einem der Sacri Monti UNESCO-Weltkulturerbe

DIE ALTEN DÖRFER UM DOMODOSSOLA

Domodossola e dintorni
Mittelschwer
Entfernung 8km
Dauer 3 Stunden
Elevation N.P.
Höhenunterschied + +400
Höhenunterschied – N.P.
Pendenza N.P.

Routenbeschreibung

Relativ einfacher Rundspaziergang vom Zentrum von Domodossola zu einem der Sacri Monti UNESCO-Weltkulturerbe, um die alten Dörfer, die zu der ehemaligen Gemeinde Vagna gehörten, zu entdecken.

Ausgangs- und Zielort: Domodossola Bahnhof FS (270 m)
Höchster Punkt: Vallesone (670 m)
Höhenunterschied: Etwa 400 m insgesamt
Entfernung: 8 km insgesamt
Wanderzeit ohne Pausen: 3 Stunden insgesamt
Art der Wege: gemischt (Wanderweg, asphaltierte und gepflasterte Straße, Waldweg)
Wegweiser: weiß-rote Schilder und Zeichen
Wasser: Brunnen in Domodossola, am Kalvarienberg, Sacro Monte Calvario und in einigen der Dörfer
Empfohlene Jahreszeit: ganzjährig, wenn kein Schnee liegt
Wie man hinkommt: beim Bahnhof FS Domodossola kostenfreie und kostenpflichtige Parkplätze. Mit dem Bus: Verbindungen zu den größeren Orten (www.comazzibus.com). Mit der Bahn: Strecken Mailand–Domodossola und Novara–Domodossola, Verbindungen auch mit der Schweiz (www.trenitalia.com)
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi www.distrettolaghi.it; Fremdenverkehrsbüro IAT – Piazza G. Matteotti, Domodossola, Tel. +39 (0)324.248265; Gemeinde Domodossola www.comune.domodossola.vb.it; Sacro Monte Calvario www.sacrimonti.org / www.sacromontecalvario.it

Die Tour

Vom Bahnhof Domodossola schlägt man Via Ferraris ein, die Richtung Stadtmitte führt. Man kommt nicht bis in das eigentliche Zentrum (das erst auf dem Rückweg besichtigt wird), sondern durch Via Fratelli di Dio, später Via Garibaldi daran vorbei. Man überquert die dreieckige Piazza Tibaldi, um dann Via Rosmini einzuschlagen (weiß/rote Schilder Sacro Monte Calvario), die später Via Mattarella wird (gelbe Schilder Monte Calvario Via Crucis). Fast am Berg angekommen erscheinen die ersten Kapellen des Sacro Monte, die ein wenig vom Stadtverkehr verschluckt werden. Erst nach der dritten Kapelle geht es endlich auf einer breiten und steilen Pflasterstraße, die für den normalen Verkehr gesperrt ist, bergan.

So beginnt ein Weg zurück in der Zeit, über die ab 1657 errichteten Kapellen des Sacro Monte, die alle unterschiedlich sind und die mit Skulpturen in Menschengröße den Weg Christi nach Golgatha erzählen. Der Sacro Monte gehört heute zum UNESCO-Welterbe. Bei der 6. Kapelle muss man sich rechts halten und weiter auf der gepflasterten Hauptstraße gehen, Am Sacro Monate angekommen wendet man sich nach links durch eine Tor, das zur Wallfahrtskirche und zum Konvent führt. Man kommt in einen schönen Garten (Toiletten, Bänke), der um den Turm und die Reste des Castello di Mattarella aus dem 6. Jh. angelegt wurde, von dieser im 15. Jh. zerstörten lombardische Burg aus kann man Domodossola aus der Vogelperspektive betrachten (413 m).

Auf dem Rückweg aus dem Gelände des Sacro Monte kommt man auf den Parkplatz, von dem aus eine Treppe links ansteigt (Schild San Defendente A01a), die zu einer schönen ansteigenden Pflasterstraße führt. Wenn man sich umdreht, hat man einen schönen Blick auf den Gebäudekomplex des Sacro Monte. Man stößt auf eine Asphaltstraße, überquert sie und geht auf der gepflasterten Straße (San Defendente A01a) weiter, die nach einem weiteren Anstieg zu einer kleinen Brücke rechts führt. Geht man geradeaus weiter, kommt man auf einen steilen Wanderweg, der durch den Wald direkt zur Kirche San Defendente führt. Sehr viel weniger anstrengend ist der Weg, der nach der Brücke rechts zur Asphaltstraße geht.

Man steigt auf der asphaltierten Straße bergan, bis zu der kleinen Kapelle Marisch und folgt dann weiter der ansteigenden Asphaltstraße zur weißen Kirche San Defendente (549 m). Genau vor dem Gebäude geht ein Wanderweg ab (Schild Vallesone). Der anfangs bequem ansteigende Weg führt dann steil hinauf durch einen schönen Buchenwald. Achten Sie auf eine gut sichtbare Gabelung, man muss hier nach links gehen, um zur Asphaltstraße zu kommen. Auf der asphaltierten Straße geht man nach rechts, vorbei an einem Bildstock und erreicht in Kürze das Dorf Vallesone. Der Ort ist besonders hübsch mit einem Brunnen (Wasserqualität nicht überwacht) und einer riesigen Holzpresse, vor allem aber erscheinen zahlreiche Kinder- und Tierformen an den unwahrscheinlichsten und merkwürdigsten Stellen. Dies ist der höchste Punkt der gesamten Strecke (670 m).

Man geht am Oratorium San Gaudenzio vorbei und hinter dem Ort, kurz vor einer Kreuzung, wo sich die Bushaltestelle befindet, auf einem Waldweg rechts bergab weiter (Schild Motto). Diesen verlässt man jedoch schnell wieder, um einen Wanderweg links einzuschlagen (Schild Andosso). Der folgende, sehr angenehm gemächliche Abschnitt führt nach Andosso (Brunnen hinter dem schneeweißen Kirchlein). Man durchquert das Dorf und hält sich dann auf dem Feldweg rechts, wo es steil bergab weitergeht (Schild Prata D03a). Auf dem Wanderweg durchquert man einen schönen Wald, eine Furt und kommt dann gemächlicher nach Prata. In der Dorfmitte befindet sich ein aus einem ehemaligen Backofen gebautes Waschbecken, hier muss man aufpassen und sich rechts bergab halten (das Schild Vagna ist ein wenig versteckt). So erreicht man die Kirche und geht auf einem schönen Saumpfad an dem religiösen Gebäude vorbei (niedrig angebrachtes Schild Vagna). Auf diesem Saumpfad geht es ständig bergab, achten Sie auf die weiß-roten Streifen und die alten roten Punkte. So kommt man nach Maggianigo, dem alten Hauptort der früheren Gemeinde Vagna, wo man auf die gut sichtbare Kirche zuhalten muss (428 m). An dieser geht man vorbei und schlägt einen Saumpfad nach links ein (Schild Domodossola).

Teils auf Saumpfad, teils auf Wanderweg steigt man im Zickzack schnell bergab und kommt auf die Via Ceschi im Randgebiet von Domodossola. Man geht nach rechts in die Via Chiovenda, an deren Ende man Via Vanoni links einschlägt. Man überquert Via Salvo D’Acquisto, um weiter an der Via Vanoni bis zur Via Di Vittorio weiterzugehen. Hier geht es nach rechts zu einem Kreisel (Achtung: der Bürgersteig endet!). Nach dem Kreisel geht man geradeaus durch die Via Giovanni Mauro, vorbei am Krankenhaus. Bei der ersten Ampel geht man nach links und dann nach rechts in die Altstadt. Das Zentrum von Domodossola ist Fußgängerzone und strahlt eine wunderschöne mittelalterliche Atmosphäre aus, mit prächtigen Gebäuden, kleinen Plätzen und engen Gassen. Durchstöbern Sie die Stadt auf der Suche nach den wichtigsten Bauwerken, der Stiftskirche Santi Gervasio e Protasio aus dem 18. Jh., den Arkaden aus dem 15. Jh. an der Piazza Mercato, die Palazzi Silva und Francesco. Nachdem man die Altstadt durchquert hat, kehrt man zum Bahnhof zurück und schließt die Runde.

Weitere Informationen

Vagna
Der Ort war eine selbständige Gemeinde bestehend aus den Dörfern, durch die man auf dieser Strecke kommt und wurde 1928 mit Domodossola zusammengelegt. Etwas Besonderes? Das Fest des Christuskindes, d. h. Weihnachten, … im Juli! Dieser Brauch scheint auf das 17 Jh. zurückzugehen, als die Familienoberhäupter zur Weihnachtszeit fort waren und auf diese Weise die Möglichkeit hatten, das Christuskind im Sommer zu feiern.

Ratschläge zum Wandern mit Kindern

Kinderwagen sind nur vom Bahnhof FS bis zum Sacro Monte und in der Altstadt geeignet. Brunnen in den Dörfern, das Wasser ist aber oft nicht überwacht.

Ausarbeitung der Strecke: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Texte: Franco Voglino und Annalisa Porporato




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